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10. Juni 2017

Neuenburg / Zetel

35

„Herr Käthe“ bittet zu Tisch

Zetel.

Am

Freitag, 16. Juni

,

lädt „Herr Käthe“ zu Tisch im

Martin-Luther-Haus. Am Corpo-

ralskamp 2 wird es um 19 Uhr

ein Abendessen wie zu Luthers

Zeiten geben. Geboten wird ein

Buffet – ein drei-Gänge-Menü –

mit typischen Gerichten aus der

damaligen Zeit an.

Dazu werden Kostproben

aus den berühmten Tischreden

Martin Luthers zu hören sein.

Der

Reformationsausschuss

der Ev.-Luth. Kirchengemeinde

Zetel lädt sehr herzlich zu die-

ser besonderen Veranstaltung

im Rahmen des Reformations-

jubiläums ein: „Wir freuen uns

auf einen zünftigen, fröhlichen

und unterhaltsamen Abend mit

Ihnen!“

Aufgrund der begrenzten

Platzzahl wird um verbindliche

Anmeldung bis zum 13. Juni

unter

04453/2664 oder bei

Pastorin Sabine Indorf unter

04453/ 9394004 gebeten.

Der Unkostenbeitrag pro Per-

son beträgt 15 Euro einschließ-

lich Getränke.

Ute Röben (links) und Pastorin Sabine Indorf laden am 16.

Juni im Martin-Luther-Haus zu Tisch. Die Figur zeigt Kathari-

na von Bora – Luthers Frau, die von ihm liebe- und respektvoll

„Herr Käthe“ genannt wurde.

Foto: Jaqueline Guthardt

Neuenburg.

Eine Rückkehr

„zu den Wurzeln“, so beschreibt

der Vorsitzende des Kunstver-

eins „Bahner“, Wolfgang Andrée,

die diesjährige Ausrichtung der

Neuenburger Kunstwoche. Denn

mit dem ausgewählten Werkstoff

Filz, der vom

12. bis 18. Juni

im

Fokus der 34. Kunstwoche steht,

schlagen die Veranstalter einen

Bogen zu den Anfängen der

Kunstausstellung in den 1980er

Jahren. Während sich die ein-

geladenen Künstler damals eher

handwerklichen Grundstoffen

wie Holz, Metall, Gold oder Glas

gewidmet hätten, habe in den

Folgejahren bis heute ein allmäh-

licher Wandel stattgefunden, so

Wolfgang Andrée – „vom Mate-

rial weg hin zu Medienkunst und

kritischer Kunst.“

Fünf Teilnehmer haben die

Veranstalter aus rund 50 Be-

werbungen ausgewählt. Am

kommenden Montag beziehen

Sandra Struck-Germann (Düs-

seldorf), Konni Sswat-Mollwitz

(Berumbur), Ricarda Aßmann

(Hennef), Andrea Noeske-Pora-

da (Wiesbaden) und Elke Hennen

(Karlsruhe) ihre Werkstätten und

arbeiten dort eine Woche lang an

ihren Projekten, die schließlich in

zwei Abschlusspräsentationen

am

Samstag, 17. Juni,

ab 17.30

Uhr sowie

Sonntag, 18. Juni,

ab 14.30 Uhr, im Vereenshuus

Neuenburg gezeigt werden. Das

musikalische Rahmenprogramm

übernehmen die Gruppe „In The

Sticks“ und das Gitarren- und

Gesangsduo „Pearl Diver“. „Wir

sind ganz besonders stolz, dass

wir in diesem Jahr wieder Mit-

machaktionen für Schulklassen

anbieten können“, erklärt Kul-

Werkstoff Filz schlägt Bogen zu den Wurzeln

Freuen sich auf die Kunstwoche: Wolfgang Andrée und Iko

Chmielewski. Unterstützung kommt unter anderem von den

Förderern Bernd Hoinke (Gemeinde Zetel) und Peter Bartl

(Öffentliche Versicherung Oldenburg, v. l.).

Foto: Thorsten Soltau

34. Neuenburger Kunstwoche vom 12. bis 18. Juni – Angebote für Schulklassen

turkoordinator Iko Chmielewski.

Unter Anleitung von Diplom-De-

signer Gerald Chmielewski und

Kunsttherapeut Karl-Heinz Proll

werden Schulklassen der Frie-

sischen Wehde an den Werkstoff

Filz herangeführt.

Die Mitmachangebote werden

an den Wochentagen jeweils

zweimal täglich um 9 und 10.30

Uhr angeboten. „Wir wollen mög-

lichst viele Berührungspunkte

herstellen“, fasst Iko Chmielew-

ski zusammen, der in der Begeg-

nung Schüler und Künstler einen

weiteren Vorteil sieht. „Junge

Leute sind kritische Betrachter,

die, wenn sie es nicht gleich er-

kennen, sofort nachfragen“, so

der Kulturkoordinator.

Mehr als 10.000 Euro beträgt

das Kostenvolumen der dies-

jährigen Kunstwoche. „Darunter

geht es nicht“, betont Iko Chmie-

lewski. Denn das Angebot solle

Künstlern, die für den Aufenthalt

ein Stipendium erhalten, „Leben

und Überleben sichern“ und zu-

dem die Möglichkeit geben, ihre

Ateliers kurzzeitig zu verlassen.

Um dies finanziell stemmen zu

können, seien Sponsoren und

Ehrenamtliche wichtig, die sich

auch in diesem Jahr wieder um

die Verpflegung und Unterbrin-

gung der Teilnehmer kümmern.

Inzwischen kämen viele An-

fragen von Künstlern außerhalb

der Reihe, unter anderem durch

Empfehlung oder weil sie von

der Kunstwoche gehört hätten,

berichtet der Kulturkoordinator.

Für die Teilnehmer bilde das

Wochenstipendium gleichzeitig

einen wichtigen Eintrag in der

künstlerischen Vita. „Die Künst-

ler, die bei uns ausstellen, sind

allesamt auf dem Weg“, so Iko

Chmielewski, viele Biografien

verfolgen die Veranstalter über

Jahre mit: „Der Kontakt zu den

Bahnern bleibt oftmals auch

über die Kunstwoche hinaus be-

stehen.“

Aufgrund seiner Themendich-

te, dem Mut, auch möglicher-

weise kontrovers empfundene

Themen einzubinden und die

Förderung von Kunst im länd-

lichen Raum hat sich das Ange-

bot längst als regionale Größe

etabliert. „Die Kunstwoche ist

stets das Thema im Rat, wo nicht

diskutiert wird. Da ist nur Lob

zu hören“, erzählt Bernd Hoin-

ke von der Gemeinde Zetel mit

einem Schmunzeln. Und auf die

Frage, ob es denn noch Themen

gäbe, die man künftig auswählen

könne, merkt Wolfgang Andrée

verschmitzt an: „Davon haben

wir für die nächsten Jahre noch

genug.“

(ts)

Grillabend bei der Rauchkate

Neuenburg.

Am kommen-

den

Dienstag, 13. Juni,

ab 18

Uhr

,

stehen die Mitglieder des

Fördervereins der Astrid Lind-

gren Grundschule bei der Neu-

enburger Rauchkate am Grill.

Sie laden herzlich zu leckerem

Grillgut und Salaten zu familien-

freundlichen Preisen ein. Auch

der Gemeindejugendring hat

sich bei dem Event eingeklinkt,

um an diesem Abend das Feri-

enprogramm zu eröffnen bzw.

vorzustellen. Für Musik sorgt

die Schulband und der Gittarist

Manuel Bunger.