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10. Juni 2017

Zum Schluss

47

„Die Kleine“ im Friesländer Boten

Private Gelegenheitsanzeigen

Anzeigenannahme: Elisabethstraße 13, Varel, Tel. 0 44 51 / 9 11 90

Mo.–Fr. 9.00–12.00 Uhr und Mo.–Do. 14.00–17.00 Uhr

per E-Mail:

kleine@friebo.de

Anzeigenschluss: Mittwoch, 17 Uhr

Bitte deutlich ausfüllen, hinter jedem Wort oder Satzzeichen ein Kästchen freilassen.

Die ersten 3 Zeilen kosten

4,- €

Jede weitere Zeile

0,70 € mehr

Chiffregebühr 5,- €

(Immobilien- und Wohnungsangebote gesonderte Konditionen, 1,00 €/mm 1-spaltig, Mindestgröße 1-spaltig 15 mm)

Zuschriften werden zugesandt

beigefügt per Scheck bar bei Abgabe Banklastschrift

Auftraggeber/Name:

Straße:

Ort:

Tel.:

Unterschrift:

Bankverbindung:

(für Lastschrift)

Friesländer Bote

Impressum

Friesländer Bote GmbH & Co.

Kommanditgesellschaft

Elisabethstraße 13, 26316 Varel

Tel. 04451/9119-0, Fax: 911919

Private Kleinanzeigen: 04451/911910

E-Mail:

info@friebo.de

Internet:

www.friebo.de

Herausgeberin:

Brigitte Meyer-Radicke (†)

Geschäftsführer: Robert Allmers

Redaktion: Michael Tietz (Ltg.),

Jutta Fink, Anke Kück, Susanne

Grill, Jaqueline Guthardt

Tel. 04451/911911

Verantwortlich für Anzeigen:

Friesländer Bote

Tel. gewerbliche Anzeigen:

04451/911950

Geertje Krause, Nadine Sennecke,

Heike Kleinschmidt, Gesa Siefjediers

Fax gewerbliche Anzeigen:

04451/911919

E-Mail gewerbliche Anzeigen:

anzeigen@friebo.de

Auflage: 27.450

Anzeigen- u. Redaktionsschluss:

jeweils Mittwoch, 17 Uhr

Erscheinungsweise wöchentlich.

Verteilung kostenlos an alle Haus-

halte in Varel, Bockhorn, Zetel,

Neuenburg, Jade, Spohle usw.

Für unverlangt eingesandte Manuskripte

und Bilder wird keine Gewähr übernom-

men. Anzeigen, die vom Friesländer Bo-

ten gesetzt und gestaltet wurden, dürfen

nur mit ausdrücklicher Genehmigung

des Verlages nachgedruckt werden.

Druck:

Brune-Mettcker Druck- und

Verlagsgesellschaft mbH

Diese Preise gelten nur für Privatkunden und bei Schaltung einer privaten (einmaligen) Gelegenheitsanzeige. Wir behalten uns vor,

aufgrund des Anzeigeninhaltes u./od. der Häufigkeit der Schaltung den regulären Tarif zu berechnen.

TV-Tipp der Woche

„Landleben – Lust oder Frust?“

Montag, 12. Juni, 22 Uhr, NDR

„Landlust“,

„Landzauber“,

„Landleben“ – Hochglanz-Ma-

gazine mit dem Wort „Land“

im Titel sind Verkaufsschlager.

Doch aus Landlust wird in Nord-

deutschland immer häufiger

Landfrust, denn die Infrastruk-

tur auf dem Land wird radikal

ausgedünnt. Ob Tante-Emma-

Laden, Bank, Post, Schule oder

Polizeistation: überall schwin-

det das Angebot. Das macht

selbst vor reichen Dörfern mit

wachsender Bevölkerung nicht

Halt. Arme Gemeinden aber, die

massiv die Wucht des demogra-

fischen Wandels spüren, müs-

sen gar um den Fortbestand

ihres Dorfes fürchten. 45 Min

will wissen: Ist das echte Land-

leben – das jenseits der ideali-

sierenden Darstellung in den

Hochglanz-Magazinen –noch zu

retten?

Wer kennt dieses Fahrrad?

Varel.

Die Vareler Polizei ist

nach wie vor auf der Suche nach

den Eigentümern eines auffällig

bunten Kinderfahrrads (Foto):

Am 29. Mai war ein 16-Jähri-

ger von der Polizei aufgegriffen

worden, der auf diesem Fahrrad

an der Oldenburger Straße un-

terwegs war. Es läuft ein Ermitt-

lungsverfahren wegen des Ver-

dachts auf Fahrraddiebstahl, die

Herkunft des Fahrrads ist aber

bislang nicht geklärt. Wer das

Fahrrad erkennt (größere Abbil-

dung unter

www.friebo.de

) oder

als Zeuge Angaben machen

kann, wird gebeten, sich bei der

Polizei unter

04451/923-0 zu

melden.

Wenn die Leute schon nicht

zu mir kommen, gehe ich eben

zu den Leuten, denken sich et-

liche Kulturschaffende, kramen

in ihrem Zettelkasten »Origi-

nelle Locations«, werden fündig

und begeben sich auf Kunden-

fang: Blockflötenquartette im

Klärwerk; Literaturlesungen an

Orten trübsinnigen Verweilens

(Gefängnis, Hospital, Museen);

Kirche am Deich oder unter

Regenschirmen; Opernarien im

Boxring wie auch Theaterauffüh-

rungen in der S-Bahn oder beim

Tätowierer. Sogar Hauskonzerte

werden angeboten, undwährend

in der Wohnstube die »Toten Ho-

sen« zum Leben erwachen, kann

der Hausherr im Badezimmer

noch duschen, sich rasieren und

die Fußnägel schneiden, weil, er

hat keinen der wenigen Sitzplät-

ze mehr abgekriegt. Die nämlich

und der Teppich sind belegt mit

Oma, Opa, Tante Margret, Onkel

Paul, Rotzbengel Leon sowie der

fraulichen Frauke von gegen-

über, das Autogrammkärtchen

zwischen den Lippen und ihren

Sven zwischen den gekreuzten

Beinen, na, so stell ich mir das

vor, ja was hast du denn ge-

dacht.

Gut kommt auch eine Panto-

mime in einer Fabrikhalle, man

hört eh nix als Maschinengetöse

und das Fluchen des Meisters.

Oder eine Jazzsession in der

Sauna: Heiße Rhythmen zu hei-

ßen Dämpfen. Das Schwimmbe-

cken der Badeanstalt bietet sich

für ein Unterwasserballett des

Tanztheaters an (»Der sinkende

Schwan«), und nicht undenkbar

scheint mir ein Gottesdienst mit

Abendmahl im Fitnessstudio

nach 1. Mose 3:19: »Im Schwei-

ße deines Angesichts sollst du

dein Brot essen.«

Hüten sollten wir uns aber

vor Aufzügen in Hochhäusern.

Kaum sind wir eingetreten,

springt ein Schriftsteller aus der

Ecke, der unverzüglich aus sei-

nem 2000seitigen Manuskript

»Der Schwell oder Mein Krampf«

liest und uns mit vorgehaltener

Pistole so lange auf- und run-

terfahren lässt, bis der letzte

Buchstabe verklungen ist und

wir zu Tode gelangweilt um den

Gnadenschuss betteln.

Auch nicht zu empfehlen: Feu-

erschlucker auf der Tankstelle;

Kindermusical im Schlachthof;

Comedy im Krematorium... Da

fällt mir ein, dass ich noch zum

Frisör muss, um die 1000 Ziffern

meines Gedichts »Das Zahlen-

schloss« zu rezitieren.

Tschüs!

Heinzis Zeigefinger

Euer Heinzi