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17. Juni 2017

Varel

13

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vom 19.06. - 24.06.17

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Wasserpreis reicht nicht aus für Abgabe an Stadt

Steigende Kosten bei stagnierenden Erlösen: Für das Wasserwerk zeichnen sich rote Zahlen ab

Varel.

Der Wasserpreis in

der Stadt Varel könnte in den

kommenden Jahren möglicher-

weise erhöht werden müssen.

Das hat aber nichts mit Nitrat-

belastung oder anderen, neuen

Herausforderungen in der Was-

seraufbereitung zu tun, sondern

schlicht damit, dass es ange-

sichts stagnierender Abgabe-

mengen zunehmend schwierig

wird, im Vareler Wasserwerk die

gewünschten Ergebnisse zu er-

wirtschaften.

Sowies jetzt der Erste Stadtrat

Dirk Heise als Betriebsleiter im

städtischen Betriebsausschuss

für das Wasserwerk darauf hin,

dass die Politik sich in abseh-

barer Zeit mit der Gestaltung

des Wasserpreises befassen

sollte. Das Wasserwerk wird be-

reits seit den 1950er Jahren von

der EWE im Auftrag der Stadt

betrieben, dafür hat das Unter-

nehmen eine sogenannte Kon-

zessionsabgabe an die Stadt zu

zahlen – sofern ein bestimmter

Mindestgewinn zu Buche steht.

In der Praxis kann die EWE an-

gesichts steigender Kosten bei

seit Jahren weitgehend gleich-

bleibenden Umsatzerlösen die-

sen Mindestgewinn nicht mehr

erzielen, die Stadt geht künftig

wohl weitgehend leer aus. Das

liegt nicht zuletzt daran, dass

die EWE nicht nach eigenem

Ermessen einen Wasserpreis

festlegen kann, sondern dieser

vom Stadtrat vorgegeben wird

und somit politischem Willen

unterliegt. Derzeit liegt der Was-

serpreis in Varel bei 1,17 Euro je

Kubikmeter, für das Jahr 2016 ist

die Abgabe von 690.000 Kubik-

metern Trinkwasser prognosti-

ziert. Grundsätzlich sei die Ab-

gabemenge in den vergangenen

Jahren sowohl bei Privathaus-

halten als auch bei Industrie und

Gewerbe leicht rückläufig, er-

klärte Thorsten Wieting von der

EWE, zuletzt hatte das Wasser-

werk die jährliche Abgabemen-

ge aber konstant halten können,

weil ein industrieller Großkunde

hinzugekommen war.

So war im vergangenen

Herbst für das Wirtschaftsjahr

2016 noch eine Konzessions-

abgabe von 19.200 Euro ausge-

wiesen worden, ab diesem Jahr

wird es aller Voraussicht nach

keine Zahlung an die Stadt mehr

geben, da der vorgegebene

Mindestgewinn – er liegt bei 1,5

Prozent des im Geschäftsjahr

zu Buche stehenden Anlage-

vermögens – nicht erreicht wird.

Für das Jahr 2020 wird sogar

erstmals ein kleines Defizit pro-

gnostiziert.

Schon im November hatte

Thorsten Wieting darauf hin-

gewiesen, dass eine Preissta-

bilität bei weiter stagnierender

Abgabemenge in Zukunft nur

schwer zu halten sei und eine

schwierige Phase bevorstehe.

Das Vareler Wasserwerk sei

grundsätzlich gut aufgestellt

und stets nachhaltig bewirt-

schaftet worden: „Das Netz ist

organisch gewachsen, es wurde

kontinuierlich instand gehalten.

Einen Sanierungsstau gibt es

nicht zu beklagen.“ Dennoch

gelte es sich angesichts der Er-

lössituation Gedanken für die

kommenden Jahre zu machen.

Dabei müsse nicht zwingend der

Wasserpreis angehoben wer-

den: Auch könne es eine Über-

legung sein, dauerhaft auf die

Konzessionsabgabe zu verzich-

ten oder neue Abnehmer für das

Vareler Wasser zu finden. Denn

das sei, so habe man schließlich

erst zuvor in der Sitzung erfah-

ren, von ganz ausgezeichneter

Qualität.

(tz)

Edler Tropfen: Rund 14.000

Einwohner werden in Varel

vom städtischen Wasserwerk

versorgt, 100 Liter kosten

knapp zwölf Cent.

Schlafapnoe-Treffen

Varel.

Die Schlafapnoe-

Selbsthilfegruppe Varel & umzu

trifft sich am

Dienstag, 20. Juni

,

nicht wie gewohnt um 19 Uhr im

Waisenstift Varel, sondern aus-

nahmsweise bereits um 16 Uhr

beim Gruppenleiter zuhause in

Zetel. Nähere Informationen un-

ter

04453/938567.

Bildervortrag über Gambia

Varel.

Um Gambia geht es in

einem Bildervortrag am

Diens-

tag, 20. Juni

, um 17 Uhr in der

Cafeteria des St. Johannes-

Hospitals in Varel. Rieke Wiese

informiert über ihre Erlebnisse

und Erfahrungen im kleinsten

Land Afrikas. Dort besuchte die

Gesundheits- und Krankenpfle-

geschülerin aus Varel die Busch-

klinik. Das durch Spenden-

gelder geförderte Krankenhaus

gilt als Vorzeigeklinik in West-

afrika. Behandelt werden dort

vor allem Patienten mit Infekti-

onskrankheiten oder Brandver-

letzungen durch offenes Feuer.

Die 20-Jährige hat eine Menge

Bilder von Land und Leuten

mitgebracht, die sie bei diesem

Bildervortrag zeigt. Zuschauer

erhalten so einen Einblick in die

Situation vor Ort. Rieke Wiese

war mit der Stadlander Regio-

nalgruppe Nord der Projekthilfe

Gambia e.V. in das afrikanische

Land gereist.

Die Republik Gambia in West-

afrika ist eines der ärmsten Län-

der der Welt. Der Zwergstaat hat

um die 1,7 Millionen Einwohner

und ist mit rund 11.300 Quadrat-

kilometern noch nicht einmal so

groß wie Schleswig-Holstein.

Die ehemalige britische Kolonie

liegt wie eine Insel inmitten der

Republik Senegal.

Es wird um telefonische An-

meldung unter

04451/920-

2020 gebeten.

Freie Plätze im „Sternenwagen“

Für zwei Kinder ab 3 Jahren ab 1. August 2017

Varel.

Der Waldorfkindergar-

ten „Sternenwagen“ an der Ol-

denburger Straße in Varel bietet

zum Beginn des neuen Kinder-

gartenjahres ab 1. August noch

freie Plätze an: Jeweils ein Platz

ist noch frei in der Sternengrup-

pe (ab 3 Jahre, das Kind muss

in diesem Kalenderjahr noch

das dritte Lebensjahr vollenden)

sowie in der Sonnengruppe (für

Kinder ab 4 Jahre).

Der Kindergarten in Träger-

schaft eines Vereins bietet aus-

schließlich

Vormittagsplätze

an, inklusive Sonderöffnungs-

zeiten dauert der Betreuungs-

zeitraum von 7.30 bis maximal

13.30 Uhr. Weitere Informatio-

nen gibt es direkt beim Kinder-

garten, Oldenburger Straße 68,

04451/861185.