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17. Juni 2017

Wesermarsch

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Volles Haus beim Planungsausschuss

Bürger erkundigten sich zu „Parkplätzen vor den Kitas“ und „Baufahrzeuge in der Mozartstraße“

Jaderberg.

Beim Ausschuss

für Planen, Bauen und Umwelt

der Gemeinde Jade war man

fast geneigt, den Tagesord-

nungspunkt „Anbau eines grö-

ßeren

Versammlungsraums“

einzufügen, so prall gefüllt war

der Saal des evangelischen Ge-

meindezentrums in Jaderberg

am Donnerstag letzter Woche.

Doch die Tagesordnung gab

auch ohne diese Änderung

genug her. Die Bürger, für die

zusätzliche Stühle beschafft

werden mussten, waren insbe-

sondere an der Fragestunde in-

teressiert. Sie ließen sich denn

auch nicht lange bitten, die

knapp bemessene Zahl an Park-

plätzen zu thematisieren, unter

denen die Kindertagesstätten

in Jaderberg leiden würden.

Für die Verwaltung stellte Dan-

ny Gerdes vorab fest, dass aus

rechtlicher Sicht hinreichend

Parkplätze vorhanden seien.

Das sahen Vertreter und Vertre-

terinnen des Gemeindeeltern-

rates aber anders. Sie sparten

nicht an Kritik daran, dass das

Problem bereits seit Jahren be-

kannt sei. Nun aber sei mit dem

Beginn des Baus weiterer Stell-

flächen nicht vor diesem Herbst

zu rechnen. Der Gemeinderat

hatte das Geld für die Einrich-

tung eines zusätzliches Park-

platzes auf der Grünfläche vor

dem Evangelischen Kindergar-

ten unlängst mit einem Sperr-

vermerk versehen.

Im Rahmen der Bürgerfra-

gestunde wurde ferner darum

gebeten, eine Geschwindig-

keitsreduzierung für Baustellen-

fahrzeuge der Stindt-Flächen

auf der Georg- und der Mozart-

straße einzurichten. Man be-

schwerte sich nicht nur über die

überhöhten Geschwindigkeiten

der LKW, auch werde häufig auf

den beiden Straßen geparkt.

Schließlich gehen die Anwohner

davon aus, dass die Fahrzeuge

oft stark überladen seien. Bei

Henning Kaars rannten die Gä-

ste der Sitzung in dieser Sa-

che offene Türen ein. Es seien

bereits mehrfach Kontrollen

durchgeführt worden, nun aber

werde man ein weiteres Mal mit

der ausführenden Firma Kontakt

aufnehmen.

Weniger emotional aufgela-

den war dann das Thema „Rat-

hausneubau“. Beim jetzigen

Rathaus muss unterschieden

werden zwischen altem Altbau

und neuem Altbau. Der ältere,

von der Straße aus links ste-

hende, ältere Bau werde kom-

plett abgerissen. So entstehen

weitere Stellplätze, die auch mit

Blick auf die Nutzung durch die

Feuerwehr bei Einsätzen drin-

gend gebraucht werden. Der

Bauantrag ist vorbereitet und

wird in Kürze an den Landkreis

verschickt.

Ein weiteres, aufwendiges

Bauvorhaben steht in Jaderberg

an: Die Ampelkreuzung an der

Raiffeisen- und Tiergartenstra-

ße bedarf der Entschärfung.

Hier steht die Entscheidung an,

dies mit zusätzlichen Abbieger-

spuren oder gar einem Kreis-

verkehr zu erreichen. Dass hier

etwas geschehen muss, darü-

ber herrscht im Ausschuss Ei-

nigkeit. Es wurde beschlossen,

dem

Verwaltungsausschuss

eine rasche Änderung des Be-

bauungsplans zu empfehlen.

Ein Kuriosum hielt der Tages-

ordnungspunkt Änderung des

Bebauungsplans

„Ehemalige

Post“ bereit: Nachdem die Post

aus dem Gebäude vollständig

ausgezogen ist, plant der jet-

zige Eigentümer, das Haus für

Jugendliche zu nutzen. Genauer

konnte Henning Kaars das Vor-

haben noch nicht beschreiben.

Es stünde zur Debatte, eine

Jugendhilfe-Einrichtung oder

auch zwei WG-Wohnungen in

den nun frei werdenden 120

Quadratmetern Wohnfläche zu

installieren. Dafür aber muss

der Bebauungsplan geändert

werden. Der nämlich schreibt

vor, dass das vorhandene Ge-

bäude ausschließlich für eine

Post-Filiale genutzt werden darf

– die es hier schon seit vielen

Jahren nicht mehr gibt. O-Ton

Henning Kaars im Gespräch mit

dem Friesländer Boten: „Fragen

Sie mich nicht, wer diesen Pas-

sus in den Bebauungsplan ein-

gebracht hat.“

(off)

Der Versammlungsraum des Gemeindezentrums hatte Mühe,

die interessierten Bürger aufzunehmen, die bei der Sitzung

des Bauausschusses dabei sein wollten.

Foto: Albert Rohloff

Zum Froschkonzert am Teich

Naturkundliche Führung im Bollenhagenwald

Bollenhagen.

Einen Kon-

zertgenuss besonderer Art ver-

spricht eine Veranstaltung, die

an diesem

Sonntag, 18. Juni,

um 15 Uhr im Bollenhagenwald

stattfindet: Mit etwas Glück

werden am Teich gleich meh-

rere verschiedene Froscharten

zu hören sein – und wer genau

aufpasst, kann lernen, sie zu un-

terscheiden. Die Männchen der

See- und Teichfrösche machen

mit lauten Gekecker auf sich auf-

merksam und vielleicht ist da-

zwischen auch das leise „Blopp“

des Moorfroschs zu erkennen.

Außerdem werden mit dem

Kescher sicherlich einige span-

nende Fänge gemacht und an-

schließend unter fachkundiger

Anleitung gemeinsam mit den

Teilnehmern betrachtet werden

können. Unter der Lupe wird

nachgeschaut, was an kleinen

Tieren im Wasser vorkommt.

Die Veranstaltung ist für Kin-

der und Erwachsene gleicher-

maßen gut geeignet. Start ist

wie gewohnt um 15 Uhr am Boll-

werk, das vom Parkplatz an der

Middelreeg aus am besten zu

erreichen ist.

(eb)

Laden ein zum Gratiskonzert an den Teichen beim Bollenha-

genwald: Amphibien wie dieser Grünfrosch.

Foto: privat

Friesländer Bote

Elisabethstraße 13 · 26316 Varel

Telefon 0 44 51 / 91 19 24

E-Mail:

jeannettegalda@friebo.de

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