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17. Juni 2017

Zetel/Neuenburg

41

Richtfest beim Pflegebutler

Eröffnung in Neuenburg am 1. April 2018

Neuenburg.

Noch deutet

der nackte Rohbau in der Graf-

Anton-Günther-Straße

nicht

auf einen Wohnpark hin, aber

die Richtkrone schwebt bereits

sichtbar über dem Gebäude. Mit

einem Richtfest feierte kürzlich

das Unternehmen Pflegebutler

den Baufortschritt am Standort

Neuenburg, der laut Geschäfts-

führer Heiko Friedrich zum 1.

April 2018 eröffnet wird: „Die

Übergabe erfolgt am 1. März,

dann bleiben noch drei bis vier

Wochen für die Möbeleinrich-

tung.“

In Neuenburg entstehen 32

Appartements, jeweils 30 Qua-

dratmeter groß, plus acht zu-

sätzliche Zimmer für Tagespfle-

gegäste. Das Kostenvolumen

beträgt rund 5 Millionen Euro.

„Friesland hat den stärksten de-

mografischen Wandel der näch-

sten zehn Jahre“, erklärt Heiko

Friedrich die Motivation, auch

im ländlichen Bereich Frieslands

das Pflegeangebot auszubau-

en: „Gleichzeitig wollen wir den

Menschen die Möglichkeit ge-

ben, auch im Alter im Ort blei-

ben zu können.“ Am Standort

Neuenburg entstünden zudem

35 bis 40 neue Arbeitsplätze, so

der Unternehmer.

Anmeldungen für den Wohn-

park Neuenburg sind ab jetzt

möglich, Anfragen nimmt Ein-

richtungsleiterin Brit Meyer

unter

der

Telefonnummer

04453/483630 entgegen. Der

Wohnpark Bockhorn verfügt

über ein Musterzimmer, das be-

sichtigt werden kann.

(ts)

Einrichtungsleiterin Brit Meyer, Architektin Marika Rütters,

Geschäftsführer Heiko Friedrich und Architekt Hartmut Ka-

pels (v. l.) mit der Richtkrone.

Foto: Thorsten Soltau

Zetel soll bunt bepflanzt werden

Umwelt- und Planungsausschuss über Blühflächen

Zetel.

In der letzten öffentli-

chen Sitzung des Umwelt- und

Planungsausschusses

unter

Leitung von Klaus-Dieter Huger

(FDP) wurde über Blühstreifen

und Ausgleichsflächen disku-

tiert. Zetels Bauamtsleiter Jan-

Niklas Schulz stellte dem Aus-

schuss das Blühflächenkataster

vor, mit dem die Gemeinde die

Möglichkeit hat genauere In-

formationen zu gemeindeeige-

nen Flächen zu erhalten. Bernd

Hoinke, erster Gemeinderat,

befürwortete das Katastersy-

stem: „Man kann immer darauf

zurückgreifen und mithilfe von

hinterlegten Fotos und Doku-

menten erhält man alle notwen-

digen Informationen“, jedoch

müsse das System immer wei-

tergeführt und gepflegt werden.

Diskutiert wurde über ver-

schiedene Flächen, die mit einer

Blumenmischung besät werden

sollen. Aus dem Ausschuss

kam dazu die Frage nach der

Bepflanzung von Verkehrsin-

seln, die momentan gar nicht

bis dürftig bepflanzt seien und

keinen guten Eindruck hinter-

ließen. Diese sind jedoch immer

Schadstoffen wie Ölen oder

Salzen ausgesetzt und somit

schwierig zu bepflanzen. Es

müsste sich jede Verkehrsinsel

einzeln angeguckt und bewer-

tet werden. Klaus Eilers (CDU)

machte den Vorschlag zunächst

eine größere Fläche probehal-

ber zu bepflanzen und somit

auch die Bürger zu animieren,

selbst eine Blühfläche anzule-

gen. Zum Ende des Punktes fing

der Vorsitzende Huger ein Stim-

mungsbild der Ausschussmit-

glieder ein, da der Ausschuss

keinen Beschluss fassen könne.

Dabei wurde sich einstimmig

für die Umsetzung des Blüh-

flächenkatasters

ausgespro-

chen. Hoinke merkte jedoch an,

dass man sich darüber klar sein

muss, dass die nun ausgesäten

Blumen erst im August blühen

werden.

Ein weiterer Punkt auf der

Tagesordnung des Ausschus-

ses war die weitere Entwick-

lung einer Ausgleichsfläche am

Neubaugebiet in Bohlenberge.

Kurzfristig sprach sich der Aus-

schuss für eine einjährige Blu-

menwiese aus. In Zukunft soll

es dann auf dem ehemaligen

Maisacker mit einer Größe von

ca. 8600 Quadratmetern eine

reichhaltige Bepflanzung geben.

Zusammen mit dem BUND, dem

Bürgerverein Bohlenberge und

dem Landkreis Friesland soll

ein Konzept ausgearbeitet wer-

den. Für dieses gibt es bereits

ein paar Vorschläge, so z.B. ein

Weg, der die Grundschulkinder

direkt zum Fußgängerüberweg

führt. „Im System, mit dem Flä-

chen bewertet werden, liegt der

Maisacker im Moment bei einem

Punkt. Mit der Bepflanzung, die

wir uns vorstellen, könnten wir

den Wert auf 5 Punkte steigern“,

freute sich Hoinke.

(sb)

Fahrt zur Auffangstation

Aktion der BUND Kreisgruppe Friesland

Zetel.

Im Rahmen des Ferien-

programms 2017 der Gemeinde

Zetel macht der BUND mit Kin-

dern zwischen 8 und 16 Jahren

am

4. Juli

wieder eine Fahrt

zur Wildtierauffangstation nach

Rastede. Die Teilnehmer be-

kommen bei einer Führung von

Stationsleiter Klaus Meyer, die

„Tierpatienten“ gezeigt und die

Aufgaben und die Arbeit in der

Station erklärt.

Auf einer vereinseigenen Flä-

che wird aktiver Wildtierschutz

vor Ort praktiziert. Von Emden

bis Cuxhaven, von den Ost-

friesischen Inseln bis Vechta

und Bremen. Das ist das Ein-

zugsgebiet der flächengrößten

Wildtierauffangstation im Bezirk

Weser-Ems. Über 1.000 Tiere

werden jährlich aufgenommen

und versorgt.

Der Kostenbeitrag für den

Ausflug beträgt 5 Euro pro Kind

und wird der Auffangstation ge-

spendet. Nur die Überweisung

des Kostenbeitrages sichert die

Teilnahme. Die Teilnehmerzahl

ist auf 25 Kinder begrenzt.

Anmeldungen unter www.

unser-ferienprogramm.de/zetel. www.friebo.de

„Wir sagen Danke!“

Zetel.

Das Soziale Kaufhaus

Friesland bedankt sich bei allen

Spendern aus Nah und Fern für

die überlassenen Sachspenden

in den vergangenen Monaten.

„Von dem Erlös aus dem Verkauf

der Sachen konnten wir bereits

einen großen Teil für Vereine, so-

ziale Einrichtungen und hilfsbe-

dürftige Personen spenden“, so

der erste Vorsitzende Wolfgang

Rompa.

Damit das so bleibt, bitten die

ehrenamtlichen Mitarbeiter auch

weiterhin um Sachspenden aus

dem täglichen Leben wie Ge-

schirr, Töpfe, Pfannen, Küchen-

geräte, Sportartikel, Kinderwa-

gen, Spielzeug, Kleinmöbel und

vieles mehr. Die Sachen sollten

gereinigt und funktionstüchtig

sein. Warenannahme ist mitt-

wochs bis freitags von 9 bis 12

Uhr. Geöffnet hat das Soziale

Kaufhaus in der Bohlenberger

Straße 13 in Zetel regulär Mitt-

woch bis Freitag von 9 bis 12 Uhr

und von 14 bis 18 Uhr.