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1. Juli 2017

Varel

11

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1 7

Sielhäfen von Dangast bis Greetsiel

Der Autor Günter Marklein stellt sein neues Buch im Nationalpark-Haus Dangast vor

Varel.

Die Geschichte der

Deiche ist zugleich die Ge-

schichte der Siele. Was der Siel-

bau im Rahmen des Deichbaus

bedeutet, wie oft Fortschritte

im Sielbau und in der Landge-

winnung letztlich auf Weiterent-

wicklung beruhen, ist Thema

des neuen Buches „Sielhäfen in

Ostfriesland“, das Autor Günter

Marklein jetzt im Nationalpark-

Haus Dangast vorgestellt hat.

Das Siel war Endpunkt ei-

ner offenen Rinne, des Priels,

der durch die ständige Spülung

durch das abfließende Binnen-

wasser erhalten wurde und nicht

selten mehrere Kilometer durch

Salzwiesen und Watten führte.

Gut erkennbar ist dies bei-

spielsweise noch im südlichen

Jadebusen am Vareler Außen-

tief und am Verlauf der Jade bis

zum Wapelersiel. Somit wurde

der erste Abschnitt unmittelbar

vor dem Siel zur gegebenen

Anlegestelle für die Kleinschiff-

fahrt. Der ursprüngliche Sielha-

fen war nichts anderes als ein

mit Kajen befestigter Abschnitt

des Außentiefs. Im Laufe der

Jahrhunderte änderte sich die

Küstenlinie, Sielhäfen wurden

aufgegeben, andere erweitert

und mit festen Schleusen verse-

hen. Der Anfang vom Ende der

Sielhäfen deutete sich um 1870

an – die Ära der Segelschifffahrt

ging zu Ende.

Ausführlich befasste sich der

Autor auch mit dem Vareler

und Dangaster Siel und dessen

Häfen. Insgesamt gewinnt der

Leser einen tiefgehenden Über-

blick über die gesamte Region

Frieslands und Ostfrieslands am

Beispiel der Kette der Sielhäfen.

Günter Marklein stellte das

Buch gemeinsam mit Lars Klein,

dem Leiter des Nationalpark-

Hauses in Dangast vor. Denn

auch der Nationalpark Watten-

meer ist unmittelbar mit dem

Bild der Sielhäfen an der Küste

verbunden. „Das Arrangement

zwischen Naturschutz und Kul-

turerhalt findet sich hier vor

allem in den Zielen des Biosphä-

renreservats Niedersächsisches

Wattenmeer wieder, ein Status,

der naturverträgliches mensch-

liches Wirken innerhalb der Küs-

tennatur modellhaft erhalten und

entwickeln möchte“, so Klein.

Erschienen ist das Buch im

Oldenburger Isensee Verlag,

erhältlich ist es im Buchhandel

und im Nationalpark-Haus Dan-

gast (65 Seiten, 11,95 Euro).

(eb)

Was bedeutet der Sielbau im Rahmen des Deichbaus – da-

rüber gibt es viele Informationenn in dem Buch von Günter

Marklein (rechts), das kürzlich im Nationalparkhaus vorge-

stellt wurde.

Foto: privat