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1. Juli 2017

Varel

15

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Hans Wilken mit dem „Friesland-Taler“ ausgezeichnet

Verdienste um den Vareler Hafen – Sanierung soll weitergehen

Varel.

„Sie haben die Freude

und die Leidenschaft, Technik

zu gestalten und so Probleme

zu lösen.“ Bei einer Feierstunde

im Vareler Waisenstift würdigte

Landrat Sven Ambrosy die Ver-

dienste von Hans Wilken und

zeichnete ihn mit dem „Fries-

land-Taler“ aus.

Er hatte sich in herausra-

gender Weise für den Erhalt

des Vareler Hafens verdient ge-

macht. „So schön der Hafen ist,

so sehr ist seine Erhaltung auch

eine große Herausforderung“,

erklärte Ambrosy.

Erste Kalkulationen für die

Sanierung der Kaimauer hätten

Kosten in Höhe von 1,7 Millionen

Euro ergeben.

Bei einem Gespräch Anfang

2016 hatte Varels Bürgermei-

ster Gerd-Christian Wagner mit

folgenden Worten den Ehrgeiz

beim Maschinenbauingenieur

geweckt: „Wir müssen gemein-

sam mehr für unseren Hafen

tun“, so seine Aufforderung und

das nahm der 76-Jährige wört-

lich. Hans Wilken entwickelte

eine völlig neue Technik, bei der

keine neue Stahlspundwand er-

stellt wurden musste, sondern

vor die Spundwand eine Beton-

wand gehängt wurde. „Das ist

technisch so gut, dass wir alle

es nicht erleben werden, dass

diese Spundwand zusammen-

bricht“, ist er sich sicher.

Dieses neue System sparte

zudem erhebliche Kosten, und

trotz einiger während des Baus

zusätzlich entdeckter Mängel,

konnte die Maßnahme schließ-

lich mit 990.000 Euro abge-

schlossen werden.

Hans Wilken von der Inte-

ressengemeinschaft

Vareler

Hafen hatte dabei nicht nur die

patentreife Idee, wie Ambrosy

betonte, sondern er war wäh-

rend er Bauarbeiten praktisch

ständig vor Ort auf der Baustel-

le. „Für ein solches Projekt ist

die Mannschaft entscheidend

und die war enorm engagiert.

Die Zusammenarbeit im Team

klappte hervorragend“, lobte

Wilken. Und für die Zukunft plant

er schon weiteres Engagement,

schließlich wäre es zu wün-

schen, wenn auch die weiteren

Teile der Kaimauer saniert wer-

den: „Da werde ich mir nochmal

Gedanken machen, das Ganze

hat mir sehr viel Spaß gemacht.“

Eine Aussage, die Bürger-

meister Gerd-Christian Wagner

mit Freude zur Kenntnis nahm,

schließlich gibt es bereits Ge-

spräche mit dem Denkmal-

schutz, wie die Sanierung weiter

gehen kann: „Wir haben erste

positive Signale für die Fortset-

zung der Arbeiten. Wenn alle

gemeinsam etwas für unser

Kleinod, den Vareler Hafen, tun

wollen, dann finden wir auch Lö-

sungen und Wege.“

Er wünschte sich so eine

Möglichkeit der Auszeichnung

wie auf Landkreisebene auch

für die Stadt Varel: „Wenn wir

mehr Menschen von ihrer ‚Klas-

se‘ hätten, könnten wir in Varel

noch viel mehr bewegen.“

Karl-Heinz Funke vom Zweck-

verband Vareler Hafen dank-

te Hans Wilken ebenfalls und

machte deutlich: „Der Vareler

Hafen hat so ein entscheidendes

Stück Zukunft gewonnen.“

(ak)

Landrat Sven Ambrosy (li.) überreichte Hans Wilken als Aner-

kennung für seine besonderen Verdienste um den Vareler Ha-

fen den „Friesland-Taler“. Gleichzeitig dankte er auch dessen

Ehefrau Helga herzlich, die in den Monaten vor und während

der Bauphase sicherlich oft auf ihren Mann verzichten musste.

Foto: Anke Kück

Waffeln für Joshuas Engelreich

Möbel maschal spendet Erlös aus Adventsaktion an die „mission:lebenshaus gGmbH“

Varel/Altjührden.

Möbel ma-

schal in Altjührden bietet den

Besuchern und Kunden jedes

Jahr in der Adventszeit kosten-

los Waffeln an. „Wer mag, kann

dann einen Spendenbetrag da-

für in eine Box werfen“, erzählt

Martina Busch, die die Aktion

in dem Einrichtungshaus orga-

nisiert. Der Erlös wird von ma-

schal an gemeinnützige Zwe-

cke in der Region gespendet.

Nachdem in den vergangenen

Jahren die Jugendfeuerwehr

aus Obenstrohe und die Vare-

ler Hospizbewegung unterstützt

wurden, geht der Erlös der Ak-

tion diesmal an die diakonische

Einrichtung mission:lebenshaus

für das Kinder- und Jugendhos-

piz in Wilhelmshaven.

„Joshuas Engelreich“ wurde

im August 2014 eröffnet und

nimmt unheilbar kranke Kinder,

Jugendliche und junge Erwach-

sene auf, die dort rund um die

Uhr durch ein qualifiziertes Team

betreut werden. Es gibt mo-

mentan acht Zimmer und auch

für die Eltern und Geschwister-

kinder steht ein Appartement

bereit. Die durchschnittliche

Aufenthaltsdauer im Hospiz be-

trägt etwa 14 Tage. Den Gästen

und ihren Familien entstehen

dabei keine Kosten. Gemeinsam

werden die Familien auf ihrem

Weg von der Diagnosestellung

bis hin zum Abschied begleitet.

„Dafür werden dringend Spen-

den benötigt“, erläutert Lisa

Garling, die für die Spenden und

das Sponsoring der Institution

zuständig ist.

Martina Busch überreichte ihr

und ihrer Kollegin Kim Friedrichs

einen Scheck über 1000 Euro.

„Unsere Wahl ist dabei diesmal

auf das Kinder- und Jugendhos-

piz gefallen, weil wir das auch für

eine ganz tolle Institution halten

– so etwas muss einfach unter-

stützt werden“, betont sie. Mö-

bel maschal habe deshalb auch

kürzlich mit einem engagierten

Team an dem Sponsorenlauf

der Hospizbewegung in Varel

teilgenommen.

(cr)

Martina Busch (Mitte) überreichte im Namen von Möbel ma-

schal in Altjührden einen Scheck über 1000 Euro an Lisa Gar-

ling und Kim Friedrichs von der diakonischen Einrichtung

„mission:lebenshaus“ für das Kinder- und Jugendhospiz in

Wilhelmshaven.

Foto: C. Rieker