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Neuenburg

Friebo 26/2017

Künstlerort bietet viele Ansätze für Lichtkonzept

Gewerbeverein Neuenburg plant zum Ende des Jahres ein bis zwei Objekte im Ortskern anzustrahlen

Neuenburg.

Eine höhere

Attraktivität für Urlauber, eine

sichtbare Aufwertung für Neu-

enburgs Kern sowie ein zu-

kunfts- und ausbaufähiges

Ortskonzept: Das am Montaga-

bend vom Neuenburger Gewer-

beverein vorgestellte Projekt

„Licht in der Ortsmitte“ sieht

eine atmosphärische Beleuch-

tung ausgewählter Gebäude

vor. Berücksichtigt wurden in

der Vorplanung neben der Alten

Apotheke der Marktplatz, die

Müller’schen Werkstätten, der

Bahnhof, das Blumenhaus Hib-

beler sowie das Harms Hus.

Die Idee sei in vielen Gesprä-

chen herangereift, erläuterte

Arnim Penning zu Beginn der

Informationsveranstaltung im

„Neuenburger Hof“. „Wir haben

für uns dabei das Thema aufge-

griffen, wie wir den Gewerbe-

verein im Ort sichtbar machen

können“, so Arnim Penning.

Neuenburg biete viele künst-

lerische Ansätze, entsprechend

ließe sich dies mit einem Licht-

konzept verbinden. Das vom

Bremer Planungsbüro Müller-

Glaßl vorgestellte Schloss-

konzept habe erahnen lassen,

dass es viel Potenzial in „zwei-

ter Reihe“ gebe, nun gelte es,

die „erste Reihe“ entlang der

Landesstrasse L 815 durch die

Ortsmitte angenehm zu ge-

stalten, um so Menschen von

außerhalb auf Neuenburg auf-

merksam zu machen.

Oliver Christen von Oliver

Christen Lichtplanung stellte

anschließend anschaulich die

Herangehensweise der Licht-

planung anhand von abge-

schlossenen Beispielprojekten

vor sowie drei Vorplanungen für

Neuenburger vor. Ein Lichtkon-

zept schließe in punkto Sicher-

heit und Sichtbarkeit auch ein,

die aktuelle Fußweg- und Stra-

ßensituation mit zu berücksich-

tigen, so der Lichtplaner.

Verbesserungswürdig ist aus

Sicht des Lichtplaners der Kreu-

zungsbereich in der Ortsmitte,

der zum jetzigen Zeitpunkt von

Asphalt und Beton dominiert

werde. Oliver Christen machte

zudem auf die Wegachse zum

Schloss sowie auf Kähler’s

Haus und das Gebäude Linden-

straße 22 als weitere potenzielle

Punkte für ein Beleuchtungs-

konzept aufmerksam.

„Die Kosten für fünf bis acht

Objekte sind gesichert“, bekräf-

tigte Arnim Penning. Es gelte

nun konkret zu werden und Ge-

spräche mit Hauseigentümern

und der Gemeinde aufzuneh-

men. „Schönheitsbeleuchtung

alleine funktioniert nicht“, so

Penning, der darauf hinwies,

dass damit auch das Thema

Straßenbeleuchtung

zeitnah

angegangen werden müsse.

Damit gliedere sich das Licht-

konzept in zwei Planungspools,

wobei die atmosphärische Be-

leuchtung an erster Stelle stehe.

Ein bis zwei Objekte sollen

Ende des Jahres bereits an-

gestrahlt sein, kündigte Dr.

Carsten Jahnke an. Der An-

schluss der Beleuchtung erfolgt

für alle ausgewählten Punkte

über das öffentliche Netz der

Gemeinde Zetel.

(ts)

Der Lichtentwurf für den Alten Bahnhof in Neuenburg, von Oliver Christen während der Infor-

mationsveranstaltung vorgestellt.

Grafik: OC|Lichtplanung

Flohmarkt und Fest

Astederfeld/Collstede.

Am

Sonntag, 16. Juli,

veranstaltet

die Dorfgemeinschaft Asteder-

feld/Collstede einen Hallen- und

Hofflohmarkt mit Sommerfest.

In der Zeit von 11 bis 17 Uhr kön-

nen private Anbieter ihre Waren

auf dem Flohmarkt gegen eine

Kuchenspende für die Dorfge-

meinschaft auf dem Hof Lange

in Collstede, Westerstederstra-

ße 49, anbieten. Der Aufbau ist

ab 9 Uhr möglich. Zusätzlich

wird ein kleines Sommerfest

mit Spielen und Hüpfburg ge-

feiert. Kulinarische Spezialitäten

werden ebenfalls angeboten.

Anmeldungen für den Flohmarkt

können bis zum 7. Juli unter

04452/216 aufgegeben werden.

Mit dem Pferd durch Wald und Wiesen streifen

Neuenburg.

Am

Sonntag, 3.

September,

schicken die Neu-

enburger Freizeitreiter wieder

zahlreiche Reiter und Pferde auf

einen rund 20 Kilometer langen

Orientierungs- und Wanderritt

quer durch den Fuhrenkamper

Wald in Neuenburgerfeld.

Jeder

Teilnehmer

oder

Gruppe erhält eine Karte, um

sich im Gelände zu orientie-

ren. Den Reitern bleibt dabei

selbst überlassen, ob sie nur im

Schritt reiten oder im Trab oder

Galopp. So können Reiter mit

ganz unterschiedlichen Voraus-

setzungen teilnehmen.

Wie bereits in den vergan-

genen Jahren haben sich die

Veranstalter auch für den dies-

jährigen Wander- und Orientie-

rungsritt ein besonderes The-

ma einfallen lassen. Passend

dazu haben die Veranstalter

einige Reiterspiele vorbereitet,

die die Teilnehmer bewältigen

müssen – es geht schließlich

nicht um die sportliche Lei-

stung, sondern um den Spaß

am gemeinsamen Ritt durch

Wald und Feld.

Jeder, der Freude daran hat,

mit seinem Pferd im Gelände

unterwegs zu sein, kann an dem

Ritt teilnehmen. Anmeldungen

sind bis zum

20. August

mög-

lich, die Teilnehmerzahl ist be-

grenzt. Die Startgebühr pro

Reiter beträgt 15 Euro.

Weitere Informationen und

Anmeldeformulare sind im In-

ternet einsehbar unter www.

neuenburger-freizeitreiter.de

Durch Feld und Flur führt der

Ritt – dabei steht der Spaß in