Table of Contents Table of Contents
Previous Page  13 / 48 Next Page
Information
Show Menu
Previous Page 13 / 48 Next Page
Page Background

8. Juli 2017

Varel

13

wir empfehlen:

vom 10.07. - 15.07.17

Obenstrohe 04451 / 9184330

Bockhorn 04453/ 71532

Varel

04451 / 9611207

Zetel 04453 / 64 54

Friedeburg 04465 / 97 92 92

Neuenburg

04452 / 84 00

Leckeres aus der Feinkostküche

Schinkengulasch

Krustenbraten

Kochschinken

hausgemachte

Frikadelle

Nackensteak

Kg

Kg

Stück

100 g

Stück

besonders

mager

geschnitten

zum Braten & Smokern

vom Schwein, versch. mariniert

„ Unser Bester „

frisch

gebraten

6.99

6.99

1.10

1.29

1.00

Partyservice Angebot Juli 2017

pro Person:

Schnitzelparade

7.

50

2 kleine Schnitzel, Bratkartoffeln & Soße

Haushaltsloch wird etwas kleiner

Ergebnishaushalt 2017: Steigende Einnahmen reduzieren Fehlbetrag – Durch frühere Überschüsse gedeckt

Varel.

Positiv hat sich im er-

sten Halbjahr die Haushaltsla-

ge der Stadt Varel entwickelt.

Wobei positiv zugleich relativ

ist, denn das Vorzeichen im Er-

gebnis ist immer noch negativ.

Aber das sprichwörtilche Haus-

haltsloch ist immerhin ein wenig

kleiner geworden.

Zur Erinnerung: Die Jahre

2015 und 2016 hatten der Stadt

noch Überschüsse in Millionen-

höhe beschert. In diesem Jahr

hingegen geht es für Kämmerer

Jens Neumann und seine Kolle-

gen im Fachbereich Finanzen in

erster Linie wieder darum, den

Mangel zu verwalten. Ein Fehl-

betrag im Ergebnishaushalt,

also im laufenden Geschäft der

Stadt, in Höhe von fast 5,8 Milli-

onen standen bei Jahresbeginn

zu Buche, bei der Haushaltsver-

abschiedung im April waren es

dann noch 5,3 Millionen Euro.

Im Finanzausschuss lieferte

Jens Neumann der Politik nun

ein Update zur Lage: Erfreuli-

cherweise würden die Erträge

der Stadt nach jetziger Kalku-

lation um mehr als 1,2 Millio-

nen Euro höher ausfallen als

im Haushalt ausgewiesen. Zu-

gleich allerdings steigen auch

die Kosten um rund 243.000

Euro – verbleibt aber unter dem

Strich eine Verbesserung um

etwa 970.000 Euro.

Jens Neumann hatte schon

zu Jahresbeginn eingeräumt,

etwa bei den Annahmen zur Ge-

werbesteuer „vorsichtig realis-

tisch“ agiert zu haben. Jeweils

sechs Millionen Euro waren für

die Jahre 2017 und folgende

eingeplant worden. Nach Stand

per 31. Mai wird nunmehr mit

einem Aufkommen von 6,4 Mil-

lionen bei der Gewerbesteuer

in diesem Jahr gerechnet, hin-

zu kommen leichte Verbesse-

rungen bei der Grundsteuer,

bei der Einkommensteuer sowie

bei den Schlüsselzuweisungen

vom Land. Der Zuwachs bei

der Gewerbesteuer sei aller-

dings insbesondere auf einzelne

Nachveranlagungen zurückzu-

führen und beschreibe keines-

wegs einen Trend, beeilte sich

Neumann hinterherzuschicken.

Dennoch: „Insgesamt blicken

wir etwas optimistischer auf das

laufende Jahr, wenngleich ein

Fehlbetrag von nun knapp 4,35

Millionen Euro immer noch eine

enorme Herausforderung dar-

stellt.“

Entgegen dem Haushaltsplan

noch etwas draufpacken muss

die Stadt nun bei der Kreisum-

lage, die jetzt nur noch ganz

knapp unter 13 Millionen Euro

bleibt. Die Personalkosten blei-

ben mit unverändert 10,4 Milli-

onen Euro der zweitgrößte Aus-

gabeposten, die abzuführende

Gewerbesteuerumlage

steigt

leicht auf gut 1,1 Millionen Euro.

So schmerzhaft jedes Defizit

im Ergebnishaushalt für sich be-

trachtet sein mag, so gelassen

kann die Stadt in diesem Jahr

indes damit umgehen: Dank

der Überschüsse aus den Vor-

jahren und der nun prognosti-

zierten Ergebnisverbesserung

im laufenden Haushaltsjahr

darf damit gerechnet werden,

dass über die Jahre hinweg

betrachtet auch am Silvestera-

bend 2017 noch ein kumulierter

Überschuss zu Buche stehen

wird. Der wird dann aber wohl

auch benötigt, denn wie immer

haben höhere Steuereinnahmen

einen doppelten Pferdefuß: Sie

führen im Folgejahr zu höherer

Kreisumlage und zu niedrigeren

Schlüsselzuweisungen. In der

Finanzplanung war für das kom-

mende Jahr ein Überschuss von

gerade einmal 10.000 Euro aus-

gewiesen, der nunmehr kaum zu

halten sein wird.

Trotz allem zeigten sich die

Mitglieder des Finanzausschus-

ses grundsätzlich zufrieden:

Man profitiere noch von den er-

tragreichen Vorjahren und sehe

für die kommenden Jahre durch-

aus Licht, erklärte etwa Jürgen

Bruns (SPD). Man wisse um die

Unberechenbarkeit insbesonde-

re der Gewerbesteuer und sei

aber angesichts grundsätzlicher

Stabilität auch in der Lage, „mal

ein Tal zu durchschreiten“, so

der

SPD-Fraktionssprecher.

Lars Kühne (CDU) merkte an,

dass es sich auszahle, in der

jüngeren Vergangenheit solide

gewirtschaftet zu haben. Auf

Nachfrage von Leo Klubescheidt

(Zukunft Varel), ob denn durch

die Verbesserung neue finanzi-

elle Spielräume geschaffen wür-

den, antwortete Jens Neumann

mit einem klaren Nein – ange-

sichts des immer noch zu Buche

stehenden Defizits sei die Stadt

weiter gehalten, strenge Ausga-

bendisziplin zu üben. Insbeson-

dere mit Blick auf die Vereinba-

rung mit Kreis und Land im Zuge

der Bedarfszuweisung.

(tz)

DLRG-Nachwuchs ausgebildet

Crashkurs im Rettungsschwimmen

Varel.

Neuen Nachwuchs

hat die DLRG Ortsgruppe Varel

bei einem Crashkurs im Vareler

Freibad ausgebildet.

Sieben Teilnehmer erwar-

ben – trotz der nicht gerade

einladenden Witterung – das

Rettungsschwimmabzeichen in

Bronze und können in Zukunft

auch im Rettungswachdienst in

den Vareler Bädern eingesetzt

werden; eine Teilnehmerin er-

warb das Abzeichen in Silber.

In Theorie und Praxis wurden

die jungen Menschen an drei

Tagen vom Ausbilderteam Aylin

Piontek, Annika Wildeboer und

Sven Strübing in Theorie und

Praxis unterrichtet und geprüft.

Stolz stellten sie sich zum

Abschluss dem Fotografen. Mit

einem gemeinsamen Pizzaes-

sen endete das anstrengende

Wochenende in lustiger Runde.

Die erfolgreichen Teilnehmer mit ihren Ausbildern Annika

Wildeboer (ganz li.), Sven Strübing (ganz re.) und Aylin Pi-

ontek (3. v. re.)

Foto: DLRG