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8. Juli 2017

Zum Schluss

47

Mit einem GruB aus BarBel

eröffne ich diesmal die TschüB-

Kolumne, bloB, daB ich gar nicht

in BarBel weile, sondern dies nur

aus SpaB hinschreibe, vielleicht

auch, weil mir das NaB des Re-

genwetters aufs Gemüt geschla-

gen ist und mir deshalb dieser

ScheiB (Entschuldigung) auf die

FüBe fällt?

Des Buchstabenrätsels Lö-

sung ist die Einführung des groß-

en ß (Eszett), welches uns der

Rat für deutsche Rechtschrei-

bung mit medialem Getöse auf

die Rechtschreibplatte garniert

hat. Nun ist das Ei geschlüpft

(oder so ähnlich), und das Sze-

nario müßte (richtig: müsste)

jetzt ßenario (mit dem Groß-

Eszett) geschreibt werden, ich

werd schon ganz konfuß, also:

geschrieben werden.

Nur ein paar Jahrzehnte ist es

her, vor Einführung des Groß-ß,

da gabs auch schon fusselige

Probleme mit dem deutschesten

aller Buchstaben. Nämlich bei

Musikverlagen. Noten wurden

dazumal noch vom Notenste-

cher gesetzt, ein ehrbarer Beruf,

der einen angemessenen Lohn

für sich beanspruchte. Um die-

sen zu umgehen, sandten einige

Verlage die Manuskripte mit dem

Kompositionen nach Korea. Die

dortigen Notenstecher arbei-

teten genauso akkurat, dabei

viel billiger. Nur eins kannten

& konnten die Koreaner nicht:

den Buchstaben ß. Stattdessen

setzten sie ein B in die Liedtexte.

Aus Klößchen wurde KlöBchen.

Zuhause kratzten die Verlags-

mitarbeiter an dem B herum,

setzten ein Strichlein unten dran

und fertig war das ß (oder was

die dafür hielten).

Mir fällt grad nicht ein, in wel-

chem Lied das Wort KlöBchen

alias Klößchen vorkam. Muss

ein Kinderlied gewesen sein.

Wie auch immer: Mit dem neuen

Groß-ß dürfte der koreanische

Notenstecher ebenso wenig

klar kommen. Braucht er auch

nicht, weil es ihn nicht mehr gibt,

denn heute werden Noten mit

Computerprogrammen gesetzt.

Man benötigt nicht einmal eine

Font-Aktualisierung. Denn wenn

du die Tasten Shift+AltGr+ß

drückst, kreucht aus dem Fest-

plattenversteck das – na? – ge-

nau, das

auf den Monitor. Von

nun an schwimmt eine weitere

Nudel in der Buchstabenbrühe.

Und wir brauchen keine KlöB-

chen mehr aus der GrieBsuppe

zu fischen. Ein Menschheits-

traum wird wahr.

Tschüs!

Heinzis Zeigefinger

Euer Heinzi

„Die Kleine“ im Friesländer Boten

Private Gelegenheitsanzeigen

Anzeigenannahme: Elisabethstraße 13, Varel, Tel. 0 44 51 / 9 11 90

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Erscheinungsweise wöchentlich.

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halte in Varel, Bockhorn, Zetel,

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und Bilder wird keine Gewähr übernom-

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des Verlages nachgedruckt werden.

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Brune-Mettcker Druck- und

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TV-Tipp der Woche

„Quarks & Co: Wozu

brauchen wir Noten?“

Dienstag, 11. Juli, 21 Uhr, WDR

Noten im Zeugnis sind ein-

fach zu verstehen, gelten als

vergleichbar und als Ansporn

zum Lernen. Doch kann man mit

sechs unterschiedlichen Noten

wirklich die Leistung eines Kin-

des beurteilen – und das ge-

recht? Quarks & Co erklärt was

in Noten drinsteckt.

Was Besseres als Noten? In

den letzten Jahren forderten

Bildungsexperten immer wie-

der die Abschaffung der Noten,

weil sie nur die guten Schüler

motivierten. Die schlechten

blieben frustriert zurück. Doch

wie soll man die Leistung der

Schüler sonst bewerten? Es

gibt Schulen, die es anders

machen und auf Noten verzich-

ten. Sie beurteilen jeden Schü-

ler nach viel mehr Kriterien als

Noten es können. Die Schüler

lernen an diesen Schulen mo-

tivierter. Doch spätestens der

Schulabschluss wird benotet,

das ist in Deutschland vorge-

schrieben. Die Schüler müs-

sen sich das erste Mal in der

Leistungsgesellschaft behaup-

ten. Und siehe da – auch diese

Schüler machen das Abi.

Einbruch und Unfallflucht

Varel.

In der Nacht von Sonn-

tag auf Montag, den 3. Juli, kam

es zu einem Einbruch in einen

Imbiss in der Windallee in Varel.

Unbekannte schoben eine Ja-

lousie des Verkaufscontainers

hoch und hebelten ein Fenster

auf. Es wurde eine geringe Men-

ge Bargeld entwendet.

Am Dienstagvormittag wurde

festgestellt, dass ein Autofah-

rer die Begrenzungshecke der

Ortsdurchfahrt in Steinhausen

auf einer Länge von ca. 10 Me-

tern erheblich beschädigt und

sich danach unerlaubt von der

Unfallstelle entfernt hatte.

Zeugenhinweise

nimmt

die Polizei in Varel unter

04451/9230 entgegen.