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Varel

Friebo 28/2017

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seit 1969

Ausverkauft: Stadt braucht neue Gewerbeflächen

Fast alle Grundstücke im Logistikport verkauft – Erschließung neuer Gebiete ist schwierig

Varel.

Es wird eng in Varel,

zumindest was größere Ge-

werbeflächen angeht. Denn im

Gewerbe- und Logistikport zwi-

schen Varel und Langendamm

heißt es inzwischen: So gut wie

ausverkauft.

Auf der insgesamt gut 15

Hektar großen Fläche sind der-

zeit noch zwei Grundstücke zu

bekommen, mit Größen von

6.400 und 3.700 Quadratme-

tern. „Wenn morgen ein Investor

anrufen sollte, der eine größere

Fläche benötigt, könnten wir ihn

nur auf den interkommunalen

Jade-Weser-Park in Schortens-

Roffhausen verweisen, an dem

ja auch Varel beteiligt ist“, erklär-

te die Vareler Wirtschaftsförderin

Dr. Meike Knop jetzt bei einem

Ortstermin im Gewerbe- und

Logistikport (GLP). Denn auch

für den Aeropark in Neuenwege,

dessen zweiter Abschnitt bereits

seit einigen Jahren voll erschlos-

sen aber unbebaut brach liegt,

gibt es bereits Interessenten und

Reservierungen. Längst ausver-

kauft ist außerdem das Gewer-

begebiet Winkelsheide.

Somit besteht Handlungs-

bedarf, wenn die Stadt Varel

auch in Zukunft die Entwicklung

vorhandener und vor allem die

Ansiedlung neuer Gewerbe-

betriebe möglich machen will.

Schon bei der letzten Sitzung

des

Wirtschaftsausschusses

hatte Dr. Knop darauf hingewie-

sen, dass die Gremien und das

Planungsamt sich auf die Suche

machen sollten, um möglichst

bald mit der Entwicklung neuer

Gewerbeflächen beginnen zu

können.

Insbesondere in den vergan-

genen zwei Jahren hatten sich

einige Investoren dazu ent-

schlossen, zuzugreifen – das gilt

sowohl für das inzwischen fast

komplett neu überplante Kaser-

nengelände als auch eben für

den Gewerbe- und Logistikport.

Dort hatte nach Fertigstel-

lung der Erschließung als erstes

der damals neu gegründete

Outdoor-Textilhersteller

„Jeff

Green“ einen Neubau errichtet,

der über viele Jahre einsam am

Kreisverkehr

Hans-Schütte-

Straße stand. Sich frühzeitig

Grundstücke „nach hinten raus“

gesichert hatten sich zudem die

an der Gewerbestraße ansäs-

sigen Unternehmen Haar Ma-

schinentechnik sowie das Bau-

unternehmen E.+H. Brunken.

Dann war es einige Jahre ruhig

geblieben im GLP, nicht zuletzt

hatten es der teils bauphysika-

lisch schwierige Untergrund so-

wie ambitionierte Preisvorstel-

lungen erschwert, die Grund-

stücke zu vermarkten.Anfangs

hatte sich die Stadt mit der

Stadtbau GmbH aus Oldenburg

einen Partner für Erschließung

und Vermarktung des Geländes

ins Boot geholt, nach Ablauf

der Zusammenarbeit übernahm

die städtische Wirtschaftsför-

derung die Veräußerung. Und

danach hatte die Nachfrage an-

gezogen: „Etwa zwei Drittel der

Flächen sind nach 2011 verkauft

worden“, betont Meike Knop.

Dazu zählt das Gelände des Au-

towaschparks, der im Jahr 2015

eröffnet wurden, sowie die Flä-

chen, die von der Papier- und

Kartonfabrik erworben wurden.

Für die Erweiterung des Bau-

markts nebenan hatte sich die

Firma BZN Onno Wilts bereits

vor einiger Zeit ein Grundstück

gesichert. Auf der anderen Seite

des Geländes ging ein rund 2,5

Hektar großes Grundstück an

das Unternehmen Jade-Pack,

das seinen Sitz von Rodenkir-

chen nach Varel verlagert, im

August soll im Neubau die Arbeit

aufgenommen werden. Bereits

begonnen wurde ferner mit den

Bauarbeiten für den Automobil-

handelsbetrieb Daniel Weinberg

direkt gegenüber, an der Karl-

Nieraad-Straße wird demnächst

ein neuer Verwaltungssitz für

den Paritätischen Wohlfahrts-

verband Friesland errichtet. Ein

Bauschild weist auf den Neubau

eines

Steuerberatungsbüros

hin, gleich daneben wird das

neue Vertriebszentrum der Post

entstehen, auch mit diesem Bau

soll in Kürze begonnen werden.

Wo also könnte nun ein neues

Gewerbegebiet entwickelt wer-

den? Darauf weiß auch Dr. Mei-

ke Knop derzeit keine klare Ant-

wort. Viele Flächen sind schon

wegen verschiedener Restrik-

tionen blockiert, sie sollen zu-

dem möglichst verkehrsgünstig

liegen. Und der (Preis-)Druck

insbesondere auf landwirt-

schaftliche Flächen hat in den

vergangenen Jahren deutlich

zugenommen.

Mit Blick auf die vergangenen

zehn Jahre gab es im Durch-

schnitt einen Bedarf von etwa

viereinhalb Hektar Gewerbe-

fläche jährlich. Sollen also Ent-

wicklungsperspektiven für die

nächsten zehn bis fünfzehn

Jahre geschaffen werden, müs-

sen es schon rund 50 Hektar

sein. Hat damit der Plan für den

„Industrie- und Gewerbecam-

pus“ (IGC) eine Chance auf Wie-

derbelebung? Diese Vision von

einem neuen Gewerbepark in

einer solchen Dimension hatte

einst Wirtschaftsförderer Bernd

Bureck verfolgt, der Campus

sollte damals ganz im Süden

des Stadtgebiets entstehen,

zwischen Neuenwege und Heu-

bült. Knapp 200.000 Euro hatte

die Stadt vor etwa zwölf Jahren

für einen „Masterplan“ zu die-

sem IGC ausgegeben, bevor

das Projekt Ende 2007 von der

Politik gestoppt worden war. (tz)

„Da ist noch ein Plätzchen frei“: Dr. Meike Knop und Damian Folkers-Ratajski von der städ-

tischen Wirtschaftsförderung haben sich vor Ort noch einmal einen Überblick über die

Grundstücke im Gewerbe- und Logistikport verschafft. Auf vielen Parzellen sind inzwischen

bereits Bagger im Einsatz.

Foto: M. Tietz

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