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15. Juli 2017

Varel

13

wir empfehlen:

vom 17.07. - 22.07.17

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Mehr Deichsicherheit und neue Parkplätze

Zustimmung für multifunktionalen Deichsicherungsplatz auf dem Gelände der Mutter-Kind-Kurklinik

Varel.

Ausführlich diskutiert

wurde am vergangenen Diens-

tag über einen Antrag im Zu-

sammenhang mit der geplanten

Erweiterung der Mutter-Kind-

Kurklinik in Dangast.

Die Stadt wurde aufgefordert

zu einem deichrechtliche nAn-

trag Stellung zu beziehen. Inner-

halb der 50-Meter-Deichschutz-

zone soll ein Deichsicherungs-

platz entstehen, der auch als

Parkplatz genutzt werden kann.

Grundsätzlich ist die Deich-

schutzzone von jeglicher Be-

bauung freizuhalten. Stadtplaner

Olaf Freitag erklärte: „Die vorge-

schlagene Lösung ermöglicht

zum einen eine Verbesserung

der Deichsicherung und zum

anderen die multifunktionale

Nutzung als Parkplatz außerhalb

von Gefährdungszeiten.“

Insgesamt könnten auf dem

Grundstück der Mutter-Kind-

Kurklinik, die auch die Kosten

tragen würde, so etwa 40 Park-

plätze geschaffen werden. Die

Zufahrt soll nur von Süden über

die Dauenser Straße und das

Klinikgelände erfolgen. Eine Zu-

fahrt zum Kukshörner Weg sollte

im Deichverteidigungsfall aller-

dings möglich sein.

Genau hier schieden sich die

Geister der Ausschussmitglieder.

Leo Klubescheidt (Zukunft Varel)

hatte zwar nichts gegen die Plä-

ne, wohl aber gegen die geplante

Zufahrt: „Man sollte die Zufahrt

über den Kukshörner Weg nut-

zen, der Weg durch die Dauen-

ser Straße ist schon jetzt zu eng.“

Diese Aussage sorgte bei Olaf

Freitag für erstaunen: „Bisher

haben die Anwohner dort ent-

schieden abgelehnt diesen Weg

für PKWs zugänglich zu machen,

und dass die Autofahrer gezwun-

gen sind, in der Dauenser Straße

sehr langsam zu fahren ist doch

vernünftig.“ Bürgermeister Gerd-

Christian Wagner ergänzte: „Die

Kreuzungssituation bei Pieper ist

schon heute sehr schwierig und

ich mag gar nicht daran denken,

was passiert, wenn man einen

Ringverkehr durch die Erschlie-

ßung ermöglicht und Dritte er-

muntert bei der Parkplatzsuche

über das Gelände zu fahren.“

Dr. Susannne Engster (CDU)

fand, dass der Plan eine gute

Idee und Lösung sei. Auch Ge-

org Ralle (SPD) warb für eine

Zustimmung: „Die Mutter-Kind-

Kurklinik ist ein großer Arbeit-

geber und es geht doch darum

Parkplätze, die auf dem Gelän-

de sind, in den neuen Bereich

zu verlagern. Peter Nieraad er-

gänzte: „Wir können dem Eigen-

tümer nicht vorschreiben, wie

er innerbetrieblich den Verkehr

regelt.“

Leo Klubescheidt versuchte

noch einmal für Alternativlö-

sungen zu werben: „Wir sollten

andere Möglichkeiten prüfen

– mir geht das hier heute zu

schnell.“ Dem folgte der Aus-

schuss allerdings nicht: Mehr-

heitlich wurde beschlossen, dass

es in Hinsicht deichrechtlicher

Belange keine Bedenken gegen

die Anlage dieses Platzes gibt.

Cornelia Papen (SPD), die die

Sitzung leitete, wies abschlie-

ßend darauf hin: „dass die Ent-

scheidung heute ja nur ein erster

Schritt im Verfahren ist. Weitere

Details werden im Durchfüh-

rungsvertrag geregelt und den

Ausschuss auch noch in Zu-

kunft beschäftigen.“

Weitere Themen im Aus-

schuss waren die geplante

Stromleitung in Conneforde

und ein Parkplatz beim Kin-

dergarten Dangastermoor:

Keine Bedenken äußert die

Stadt auch bezüglich der ge-

planten Trasse für die neue

380-kv-Stromleitung

Conne-

forde-Cloppenburg,

zumal

städtisches Gebiet nur am Ran-

de betroffen ist und laut Stadt-

planer Olaf Freitag, ein Erdkabel

erfahrungsgemäß nicht durch-

setzbar sein würde.

Große Zustimmung gab es

für den geplanten Parkplatz

beim Kindergarten Dangaster-

moor. Um die Parksituation zu

entschärfen sollen hier etwa 30

neue Plätze entstehen.

(ak)

Hier könnte der neue Deichsicherungsplatz entstehen, die

vorhandenen Bäume sollen weitgehend erhalten beliben.

Foto: Michael Tietz

Kinder aus Tschernobyl sind da

Ein umfangreiches Erholungsprogramm beginnt

Varel.

Nach einer 30-stün-

digen Busfahrt erreichten am 10.

Juli 24 Kinder und zwei Beglei-

terinnen aus Weißrussland die

Jugendherberge in Schilling. Für

die Kinder aus drei Ortschaften,

zirka 80 Kilometer von Tscher-

nobyl entfernt, die auf Einladung

des Vereins „Kinder von Tscher-

nobyl Friesland/Wilhelmshaven“

nach Friesland gekommen sind,

begann damit ein vierwöchiger

Erholungsurlaub.

Die Kinder leiden zum Teil un-

ter Beschwerden der Atmungs-

organe, der Schilddrüse oder

unter Konzentrationsproblemen.

Die Vergangenheit hat gezeigt,

dass sich der Allgemeinzustand

der Kinder nach den vier Wochen

an der jodhaltigen Luft sowie

der gesunden Ernährung mit fri-

schem Obst wesentlich verbes-

sert hat und sie sich in dieser Zeit

gut erholt haben.

Zwei Wochen lang bleiben sie

in der Jugendherberge, danach

wechseln die Kinder in Gastfa-

milien in der Region. Begleitet

wird der Aufenthalt von verschie-

denen Unternehmungen und Ak-

tivitäten.

Der Verein „Kinder von Tscher-

nobyl Friesland/Wilhelmshaven“

führt diese Aktion schon seit

über 20 Jahren durch. Unterstüt-

zung erhalten die Organisatoren

von zahlreichen Vereinen, Orga-

nisationen und Privatpersonen,

ohne deren Hilfe beziehungswei-

se Spenden dies alles nicht mög-

lich wäre. Weitere Information

zum Verein sind bei Facebook,

auf der Homepage (www.hilfe-

fuer-tschernobyl-kinder.de

), bei

Toni Schiffer,

04451/9611120

oder

Heidrun

Lichterfeld,

04423/7515 erhältlich.