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29. Juli 2017

Dangast

19

Dangaster Dorffest

4.8.–6.8.2017

Programm:

Fr. ab 14:00 Uhr

Marktbetrieb

Fr. 19:00 Uhr

DJ Andy

Sa. ab 14:00 Uhr

Marktbetrieb

ab 19:00 Uhr

Livemusik „New Hot Stuff“

So. ab 11:00 Uhr

Marktbetrieb

11:00 - 18:00 Uhr

Flohmarkt

12:00 Uhr

Erbsensuppe

12:00 - 15:00 Uhr

Shanty Chor Varel

15:00 - 18:00 Uhr

Shantychor Bruchmühlen

– ParkPlatz am Quellbad –

Buntes Programm zum Dorffest

Dangast.

Ab

Freitag, 4.

August

, geht es wieder rund

in Dangast – dann beginnt

um 14 Uhr das Dangaster Dorf-

fest auf dem Parkplatz am

DanGastQuellbad. Und wieder

haben die Organisatoren Silvia

und Horst Düsberg ein buntes

Programm zusammengestellt,

das für alle Altersgruppen Un-

terhaltung bietet: So werden

ein Kinderkarussell, Pfeilwerfen

und andere Aktivitäten für Spaß

sorgen – zur Stärkung werden

Bratwurst, Fisch, Brezeln, Eis,

Berliner und Co. angeboten. Am

Abend sorgt ab 19 Uhr DJ Andy

mit Musik aus den 80er Jah-

ren bis hin zu aktuellen Hits für

Stimmung bis spät in die Nacht.

Am

Samstag, 5. August

,

geht es dann ab 14 Uhr weiter

mit dem Marktbetrieb. Ab 19

Uhr wird die Band „New Hot

Stuff“ den Gästen ordentlich

einheizen.

Am

Sonntag, 6. August,

wer-

den an der Rennweide und auf

dem Festplatz zahlreiche Floh-

marktstände aufgebaut. Von 11

bis 18 Uhr wird hier so ziemlich

alles angeboten, was bis dato

ein eher „vergessenes Dasein“

fristete oder einfach nicht mehr

gebraucht wird. Um 11 Uhr öff-

nen auch die Marktbetreiber

ihre Stände und Buden. Ab 12

Uhr tritt der Shanty Chor „De

Freesen ut Varel” auf und bittet

die Zuhörer an die Bühne. Ab 15

Uhr präsentiert der Shantychor

Bruchmühlen sein Repertoire.

Zur Stärkung von Leib und Seele

wird um 12 Uhr die traditionelle

Erbsensuppe aus der „Gulasch-

kanone“ gereicht.

Unheimliche Geschichten

Bilderausstellung in der Galerie Willy Hinck

Varel.

Am

Sonntag, 30. Juli

um 11.00 Uhr,

wird eine ganz

spezielle Ausstellung in der Ga-

lerie Willy Hinck in Dangast er-

öffnet. Die Bilder sind noch bis

zum Ende des Jahres zu sehen.

So unheimlich sah man den

Maler noch nie! Es sind Bilder

untergegangener Dörfer, Na-

turphänomene wie Wind- und

Wasserhosen, Eisfluten, Sturm-

fluten und sogar der Wassergott

Neptun im Jadebusen.

Zum Freilufttheater „Das Gei-

sterschiff“ erstellte die Arbeits-

gemeinschaft „Umwelt- und Na-

turschutz im Nationalpark-Haus

Dangast“ eine Broschüre über

die dargestellten unheimlichen

Geschichten. Die Bebilderung

stammt aus den Archiven der

Galerie Willy Hinck. Diese Bil-

der aus der Broschüre werden

im Original am Sonntag gezeigt.

In der Broschüre beschreiben

Dangaster Einwohner außerge-

wöhnliche und unheimliche er-

lebte Begebenheiten. Schaurige

Gedichte von Lieselotte Meyer

betiteln teilweise die Bilder des

Malers.

Die Broschüre ist auf der Na-

turschutzausstellung, die im

Rahmen des Freilufttheaters im

Festzelt stattfindet am Agenda-

Stand, in der Galerie sowie im

Nationalpark-Haus Dangast zu

erwerben.

(ak)

So unheimlich sah man den Maler Willy Hinck noch nie: Bilder

untergegangener Dörfer, von Wasserhosen, Sturmfluten oder

dem Wassergott Neptun sorgen für schaurige Stimmung.

Foto: Veranstalter

Jana Hackerova beim WES

Kinderbuch: „Als der Wal nach Dangast kam“

Varel.

Die aus Tschechien

stammende Künstlerin Jana

Hackerova ist vielen durch den

Wal an der Mauer des Kurhaus-

strandes bekannt. Besucher des

Watt en Schlick Festes konnten

sie nun auch als Geschichten-

erzählerin erleben. Auf der Pa-

lettenbühne las und erzählte sie

aus ihrem Buch „Als der Wal

nach Dangast kam“. Das näch-

ste Dangast-Kinderbuch ist be-

reits in Arbeit.

Der weiße Wal entstand 1987

im Zusammenhang mit einer

Kunstaktion namens „IKODIDI-

DA“. Zunächst sollte ein Wal aus

Kisten gebaut werden, ein Kü-

stenkisten-Wal also, das Modell

wurde allerdings von Rowdys

vernichtet und so kam die Idee,

den Wal an die Kaimauer zu ma-

len. Ordnungsgemäß wurde die-

ser schließlich mit einer Flasche

Sekt von Karl-August Tapken

auf den Namen Walter „getauft“.

Um diesen Wal hat sie in ihrem

Buch eine lustige und anrüh-

rende Geschichte geschrieben.

Sie erzählte außerdem, wie

Karl-August Tapken ihr den Weg

zur Kunst gezeigt hat. Noch

heute hängt ihr damals entstan-

denes Bild vom Kurhaus unter

Wasser mit den Buckelwalen im

Kurhaus.

Abschließend richtete sie ei-

nen drängenden Appell an alle:

„Um unsere Natur, das Meer

und die Erde steht es nicht gut.

Ich möchte dagegen etwas tun.

Ich werde weitere Bücher für

Kinder schreiben, um sie dafür

zu sensibilisieren, dass im Krieg

nicht nur die Soldaten sterben,

sondern auch Kinder, Tiere,

Pflanzen, süße kleine Mäuse

oder Schmetterlinge.“

Sie hofft damit etwas zu be-

wegen, denn: „Unsere Kinder

sind unsere Zukunft und nicht

dumm!“

Das Buch gibt es für

7,50 Euro bei Jana Hackerova

0176/72480509, im Kurhaus

Dangast, im Weltnaturerbepor-

tal und im Nationalparkhaus

Dangast.

(ak)

Jana Hackerova hat den Wal

an der Mauer des Kurhaus-

strandes gestaltet und setzt

ihr künstlerisches Engage-

ment für den Schutz unserer

Umwelt ein.

Foto: privat