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5. August 2017

Varel

17

VARELER

MITTWOCH

Eintritt frei

Vareler Schlossplatz

09. August

ab 18 Uhr –

NewHot Stuff

Spielfreude pur, live und von Hand gemacht

Mehr Infos:

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Am Do.+Fr., 10.+11.8.

geschlossen!

New Hot Stuff beim Vareler

Mittwoch Live

Varel.

Am nächsten

Mitt-

woch, 9. August ab 18 Uhr,

wird die Gruppe New Hot Stuff

dem Publikum beim Vareler

Mittwoch Live auf dem Vareler

Schloßplatz kräftig einheizen:

„Well, I heard the news,

there´s a good rockin’ tonight.”

Als Elvis im September 1954

diese Anfangszeile des Rock´n

Roll-Klassikers „Good Rockin‘

Tonight“ sang, da hat er na-

türlich nicht an die friesische

Rock-Oldie-Formation New Hot

Stuff (ehemals Hot Stuff) ge-

dacht. Doch die Zeile aus Elvis‘

Hit kann ohne zu zögern auch 56

Jahre später noch auf die Band

angewendet werden, die sich

seit nunmehr 20 Jahren durch

die Musik- und Veranstaltungs-

szene der Weser-Ems Region

spielt und auch überregional

Erfolge feiert. Frontmann Peter

Wohler sowie Frederic Liebertz

(Gitarre), Stephan Meyer (Bass,

Vocal) und Christian Wohler

(Drums, Vocal) haben sich welt-

bekannten RockOldies der 50er,

60er und frühen 70er Jahre ver-

schrieben und präsentieren ein

Programm mit

den Klassikern der Rocking

Fifties von Chuck Berry, Bud-

dy Holly, Eddie Cochran, Fats

Domino oder Bill Haley,

den unvergessenen Knal-

lern der Beat-Ära von den Rol-

ling Stones, den Searchers,

der Spencer Davis Group, den

Dave Clarke Five, den Beatles,

den Lords und anderen Ver-

tretern der Beat-Generation,

Rockstandards der frühen

70er von Creedence Clear-

water Revival, Golden Earring

und Deep Purple.

New Hot Stuff, das ist unver-

gessene Musik und Spielfreude

pur, live und von Hand gemacht,

Partystimmung garantiert.

(ak)

Wegebauarbeiten im Vareler Wald

Varel/Neuenburg.

Zum Wo-

chenbeginn hat das Forstamt

Neuenburg mit der Erneuerung

verschiedener Wege im Vare-

ler Wald begonnen. Die Große

Allee und die Vossallee werden

von den Steinernen Pfeilern aus

auf ganzer Länge neu befestigt.

„Dazu werden wir auf etwa 1.400

Metern die Spazierpfade zwi-

schen der Großen Allee und dem

Wasserturm mit feinem Wege-

baumaterial und schmalem Ge-

rät soweit ertüchtigen, dass sie

für die Vareler Bürger wieder gut

nutzbar sind“, so Förster Tobias

Gebers, der den Wegebau be-

reits bei den Waldbegängen an-

lässlich des winterlichen Holz-

einschlages angekündigt hatte.

Der Wegebau dauert witte-

rungsabhängig etwa zwei Wo-

chen. Die Waldbesucher werden

gebeten, die zeitweilig gesperr-

ten Wege nicht zu betreten und

auf andere Strecken auszuwei-

chen. „Die spezielle Naturbau-

weise unserer Waldwege ist

erst perfekt, wenn das verteilte

Mineralgemisch abgewalzt wur-

de und sich gesetzt hat. Vorzei-

tige Nutzung führt zur raschen

Bildung von Schlaglöchern, die

niemand möchte“, erläutert Ge-

bers weiter.

Für etwa zwei Wochen werden die Besucher gebeten, die ge-

sperrten Wege im Vareler Wald nicht zu betreten.

Foto: Anke Kück

Internationaler Orgelsommer

Varel.

Das Abschlusskonzert

des internationalen Orgelsom-

mers in der Schlosskirche Varel

beginnt „177 Jahre später, auf die

Minute“ am

Sonntag, 6. August

,

um 18 Uhr. An der Schuke-Orgel

spielt Andreas Sieling aus Berlin

Mendelssohns Bachprogramm

vom 6. August 1840.

Andreas Sieling studierte Or-

gel- und Kirchenmusik sowie

Musikwissenschaft, Germanistik

und Publizistik. Zahlreiche Kon-

zertreisen führten ihn in fast alle

europäischenLänder,nachRuss-

land, in die USA und Kanada. Er

ist an CD-, Rundfunk- und Film-

aufnahmen beteiligt. Die Veröf-

fentlichung wissenschaftlicher

Arbeiten und die Herausgabe

unbekannter romantischer Mu-

sik des 19. Jahrhunderts runden

seine Tätigkeit ab.

Seit 1999 unterrichtet Andreas

Sieling „Künstlerisches Orgel-

spiel“ sowie Aufführungspraxis,

Orgelliteraturkunde, Orgelkunde

und -methodik an der Universität

der Künste Berlin, die ihn zum

Professor ernannte. Nach kir-

chenmusikalischen Tätigkeiten

seit seinem 14. Lebensjahr in ver-

schiedenen Gemeinden ist An-

dreas Sieling seit 2005 als Dom-

organist an der Großen Sauer-

Orgel im Berliner Dom tätig.

Darüber hinaus ist er als Orgel-

sachverständiger und Juror bei

Wettbewerben gefragt. Seit 2015

tritt Andreas Sieling gemeinsam

mit dem Schauspieler Ben Be-

cker auf, für dessen Abend „Ich,

Judas“ er die Musik konzipierte

und aufführt.

Die Waldwege der Landesfor-

sten werden in einem sogenann-

ten Rundprofil gebaut, damit

Regenwasser schnell vom We-

gekörper abfließt. Dafür werden

bei der Wegeinstandsetzung die

Seitenbereiche mit einemGrader

abgezogen. „Der Weg sieht da-

durch zunächst recht kahl und

breit aus, er begrünt sich aber

binnen eines Jahres wieder“,

erläutert Mareike Gels, die als

Wegebauförsterin die Firmen

beaufsichtigt. Die Wanderwege

wurden von den Auszubildenden

des Forstamtes freigeschnitten,

damit ein kleiner Radlader das

Mineralgemisch von in Abstän-

den abgekippen Materialhaufen

aus verteilen kann.

Hintergrund

Ursprünglich für den Abtrans-

port des Holzes angelegt, die-

nen Waldwege zunehmend der

Freizeitnutzung durch Spazier-

gänger, Radfahrer und für ande-

re Bewegungssportarten. Rund

11.000 Kilometer befestigte

Waldwege stehen damit neben

vielen Pfaden und Erdwegen

nicht nur für die Holzabfuhr und

das Forstpersonal, sondern

auch für Waldbesucher zur Ver-

fügung. Für die Artenvielfalt sind

Waldwege von besonderer Be-

deutung, weil an ihren Rändern

Pflanzenarten mit erhöhtem

Licht und Wärmebedarf wach-

sen können, wovon wiederum

Insekten profitieren.

„Alle 10 bis 15 Jahre werden

die Forstwege überholt, sie be-

kommen bei Bedarf eine neue

Oberfläche aus gebrochenem

Naturstein und die in den Weg

einwachsenden Ränder – auch

Banket genannt werden – zu-

rückgenommen“, erläutert We-

gebauförsterin Gels das Kon-

zept der Landesforsten für die

Waldwege, die sie zwischen

Stade und Lingen betreut.

(eb)