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Varel

Friebo 31/2017

Senioren-Tagespflege

in Varel

(

0 44 51

/ 91 81 444

Tagsüber gemeinsam,

abends zu Hause www.asb-varel.de

Tagesstruktur

Betreuung & Pflege

Hauseigener Fahrdienst

Entlastung pflegender Angehöriger

individuelle Förderung

auch für Senioren im Rollstuhl

Eine fantasievolle Reise zwischen den Welten

Freilichttheater: „Das Geisterschiff“ setzt mit moderner Inszenierung neue Akzente

Dangast.

Nachdem der obli-

gatorische Schauer vorbeigezo-

gen, die Zuschauer ihre Plätze

gefunden und die Bühne vom

Wasser befreit wurde, ging es

pünktlich mit der Begrüßungs-

rede los. Präsentiert wurde ein

Theaterstück, das als das Er-

gebnis von drei Jahren Vorberei-

tungszeit neue Akzente im tradi-

tionellen Dangaster Freilichtthe-

ater setzt.

„Das Geisterschiff“ nimmt

die Zuschauer mit auf eine fan-

tasievolle Reise zwischen see-

lenraubenden Geisterfahrern,

idyllischem Landleben und er-

greifenden Liebesszenen.

„Bei dem folgenden Stück,

das modernerweise dem Fanta-

sy-Genre zugeteilt wird, lassen

Sie sich einfach von Ihrer Fan-

tasie führen – die Bilder dazu

liefern wir“, bereitet Regisseur

Frank Düwel die Besucher des

Theaters vor.

Die Mitwirkung des Hambur-

ger Choreografen Can Gülec ist

dabei im ganzen Theaterstück

deutlich zu erkennen. Durch die

exzellent einstudierten Tanzein-

lagen à la Rocky-Horror-Pic-

ture-Show gewinnt das Stück an

unerwarteten Highlights – avant-

gardistisch, gewagt und stark

Bei einem Kinder-Fang-Spiel kommen sich Kapitänstochter

Senta und der mysteriöse Holländer zum ersten Mal näher.

Zu Beginn des Stücks sollten Kapitän Daland und seine Männer eigentlich bei einem heftigen

Sturm auf See umkommen.

Fotos: Thorsten Soltau

Jaase und Elco, die beiden

ältesten Landbewohner trau-

en den unheimlichen Gästen

nicht über den Weg.

WaldbeGEISTerung am Deich

Ausstellungsbeitrag bis 19. August

Dangast.

Die Niedersäch-

sischen Landesforsten beteili-

gen sich auch in diesem Jahr an

der Naturschutzausstellung im

Rahmen des Freilichttheaters in

Dangast. Das Forstamt Neuen-

burg informiert dieses Mal über

drei Projekte: Die Renaturierung

der Meere im Forst Upjever,

den Umbau der Woppenkam-

per Bäke zu einem naturnahen

Fließgewässer und die Kartie-

rung der historischen Relikte

im Neuenburger Holz werden

plakativ dargestellt. Darüber

hinaus wird es eine interaktive

Darstellung des Holzzuwachses

in den Landesforsten und einen

Besucherbaum geben.

Der Stand des Forstamtes

Neuenburg ist in der Natur-

schutzausstellung im Festzelt zu

finden. Zu jeder Theatervorstel-

lung sind zwei Mitarbeiter des

Forstamtes vor Ort und geben

gerne Auskunft.

(eb)

abweichend vom klassischen

Theaterstück.

Besonders auffallend sind

zudem die Kostüme der Dar-

steller. Wo sich die Geister in

gewöhnungsbedürftigen, pun-

kigen Outfits präsentieren – eins

verrückter und ausgefallener als

das andere – kommen die Land-

bewohner alle einheitlich grau in

grau daher.

Alles in allem eine wunderbare

Reise in andere Welten – man

muss sich nur darauf einlassen.

Die Einwohner einer kleinen

Hafenstadt freuen sich auf die

Rückkehr des Segelschiffes „Le-

ven“. Senta (gespielt von Kristina

Trey), die Tochter des Kapitäns

der „Leven“, wartet sehnsüch-

tig auf ihren Verlobten Hendrik

am Hafen. Die große Freude bei

der Ankunft des Seglers ver-

bindet sich mit Neugierde und

Erstaunen. Mit der „Leven“ ka-

men auch Fremde – die Besat-

zung eines Segelschiffs ohne

Namen und ohne Flagge. Der

Kapitän der „Leven“ hatte die

Besatzung des „Geisterschiffs“

und dessen Kapitän (gespielt

von Julian Richter) aus Dankbar-

keit für ihre eigene Rettung aus

schwerem Wetter, in ihren Hafen

eingeladen. Während sich Sen-

ta magisch von der geheimnis-

vollen Gestalt des fremden Ka-

pitäns angezogen fühlt, fragen

sich die Einwohner der Stadt,

woher das unheimliche Schiff

stammt. Gerüchte machen die

Runde. Wohin entschwindet die

Besatzung des Geisterschiffes

bei Neumond? Die anfängliche

Faszination weicht Angst und

Furcht. Hendrik bleibt indes

nicht verborgen, dass seine

Verlobte zunehmend dem my-

steriösen Kapitän des „Geister-

schiffs“ verfällt. So beginnt ein

spannendes und märchenhaftes

Theater über Seefahrer, die ver-

dammt sind ewig über die Meere

zu kreuzen. Kann Sentas Liebe

diesen Fluch brechen?

Der Trägerverein Gaudium

Frisia kann für die nächsten

Dienstags- und Mittwochs-

Vorstellungen noch gute Karten

anbieten. Diese gibt es unter

v

0421/363636. Insgesamt „hebt

sich noch 10 mal der Vorhang“.

(jg)