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5. August 2017

Zum Schluss

55

„Die Kleine“ im Friesländer Boten

Private Gelegenheitsanzeigen

Anzeigenannahme: Elisabethstraße 13, Varel, Tel. 0 44 51 / 9 11 90

Mo.–Fr. 9.00–12.00 Uhr und Mo.–Do. 14.00–17.00 Uhr

per E-Mail:

kleine@friebo.de

Anzeigenschluss: Mittwoch, 17 Uhr

Bitte deutlich ausfüllen, hinter jedem Wort oder Satzzeichen ein Kästchen freilassen.

Die ersten 3 Zeilen kosten

4,- €

Jede weitere Zeile

0,70 € mehr

Chiffregebühr 5,- €

(Immobilien- und Wohnungsangebote gesonderte Konditionen, 1,00 €/mm 1-spaltig, Mindestgröße 1-spaltig 15 mm)

Zuschriften werden zugesandt

beigefügt per Scheck bar bei Abgabe Banklastschrift

Auftraggeber/Name:

Straße:

Ort:

Tel.:

Unterschrift:

Bankverbindung:

(für Lastschrift)

Friesländer Bote

Impressum

Friesländer Bote GmbH & Co.

Kommanditgesellschaft

Elisabethstraße 13, 26316 Varel

Tel. 04451/9119-0, Fax: 911919

Private Kleinanzeigen: 04451/911910

E-Mail:

info@friebo.de

Internet:

www.friebo.de

Herausgeberin:

Brigitte Meyer-Radicke (†)

Geschäftsführer: Robert Allmers

Redaktion: Michael Tietz (Ltg.),

Jutta Fink, Thorsten Soltau, Anke

Kück, Susanne Grill, Jaqueline

Guthardt

Tel. 04451/911911

Verantwortlich für Anzeigen:

Friesländer Bote

Tel. gewerbliche Anzeigen:

04451/911950

Geertje Krause, Nadine Sennecke,

Heike Kleinschmidt, Gesa Siefjediers

Fax gewerbliche Anzeigen:

04451/911919

E-Mail gewerbliche Anzeigen:

anzeigen@friebo.de

Auflage: 27.450

Anzeigen- u. Redaktionsschluss:

jeweils Mittwoch, 17 Uhr

Erscheinungsweise wöchentlich.

Verteilung kostenlos an alle Haus-

halte in Varel, Bockhorn, Zetel,

Neuenburg, Jade, Spohle usw.

Für unverlangt eingesandte Manuskripte

und Bilder wird keine Gewähr übernom-

men. Anzeigen, die vom Friesländer Bo-

ten gesetzt und gestaltet wurden, dürfen

nur mit ausdrücklicher Genehmigung

des Verlages nachgedruckt werden.

Druck:

Brune-Mettcker Druck- und

Verlagsgesellschaft mbH

Diese Preise gelten nur für Privatkunden und bei Schaltung einer privaten (einmaligen) Gelegenheitsanzeige. Wir behalten uns vor,

aufgrund des Anzeigeninhaltes u./od. der Häufigkeit der Schaltung den regulären Tarif zu berechnen.

2000 Euro Belohnung ausgesetzt!

Büppel: Einbruchsversuch in Bäckerei

Varel.

Von Sonntag auf Mon-

tag wurde erneut versucht in die

Bäckerei-Filiale in Varel-Büppel,

Bürgermeister-Osterloh-Stra-

ße, einzubrechen. Durch bis-

lang unbekannte Täter wurde

auf den Schließmechanismus

der Eingangstür eingewirkt. Da

das Schloss den Bemühungen

standhielt, wurde lediglich Sach-

schaden an der Tür verursacht.

Für die Aufklärung der Tat

wurde einen Belohnung in Höhe

von 2.000 Euro ausgesetzt.

Menschen die dazu beitragen

können, die Zeugen der Tat ge-

worden sind oder zur Ereignis-

zeit ein flüchtendes Fahrzeug

wahrgenommen haben, wer-

den geben, sich mit der Polizei

in Varel unter

04451/9230 in

Verbindung zu setzen.

(ak)

Watt‘n Scheiß wollte ich grad

schreiben, aber dann brannte

mir das Verdikt der 7jährigen

Ines eine Schmauchspur ins

Gewissen: »Das Wort darf man

nicht sagen. Das ist ein böses

Wort.« Ines, die Tochter unseres

Überübernachbarn (3 Häuser

weiter), radelt manchmal auf un-

sere Einfahrt und hält Moralpre-

digten (»Die Hecke ist schief ge-

schnitten« »Da liegt ein Stock im

Weg«). Kann nur von den Eltern

kommen. Die indoktrinieren das

Mädel, das behaupte ich. Wobei,

welches böse Wort meinte das

Früchtchen: Watt‘n oder Scheiß

oder beides? Ich habe Ines ge-

fragt: »Watt‘n Wort meinst du

denn genau?« Sie hat das Fahr-

rad gewendet und im Wegfahren

geschrien: »Du bist doof!«

Dabei war mir nur ein Schlag-

wort über die Zunge geflutscht,

dieses Dings mit dem ›Watt‘n‹.

Mann, was ist an der Jade und

ihrem Busen nicht alles ›Watt‘n‹.

So posiert unser Dangaster

Neuzugang mit dem drolligen

Zungenbrecher

›Weltnaturer-

beportal‹ auch unter dem Titel

›Watt‘n Blick‹. Himmel auch,

Watt‘n Durchfall, äh, Einbruch,

quatsch, Einfall natürlich. In der

Folge gingen den Ideenausquet-

schern die Gäule durch, und das

›Watt‘n‹-Fieber kroch über das

Küstenvorland und infizierte die

Geschäftsleute. Nun schwitzen

die Touristen in der Watt‘n Sau-

na, danach geht‘s zum Watt‘n

Buttjer oder in die Watt‘n Jolle,

und dahinten, da lockt Watt‘n

Schnickschnack mit Plüsch-

gedöns. Sogar im Hinterland

züngelt das ›Watt‘n‹-Feuer. Im

Watt‘n Strike fernab der Küste

kann der Besucher bowlen und

freizeiten. Im Ostfriesischen,

an der Wurster Nordseeküste,

geht‘s auch schon los: Dort »er-

strahlt das Watt‘n Bad in neuem

Glanz« (Eigenwerbung).

Als Ursprung dieser ›Watt‘n‹-

Akne könnte das Watt-en-

Schlick-Festival gelten. Ein hüb-

sches Label. Schade nur, dass

die Erfinder es versäumt hatten,

den Slogan und seine Varianten

urheberrechtlich schützen zu

lassen. Vermutlich müssen wir

nun weiteres ›Watt‘n‹-Geraffel

fürchten. Vermieter bieten Watt‘n

Zimmer an mit Watt‘n Balkon,

das Wort Watt‘n Kack wird den

Kindern verboten, die Watt‘n

Wurst wird in Watt‘n Mayo ge-

tunkt, und Ines kommt um die

Ecke und zeigt mir den Vogel. Na

warte, jetzt werf ich ihr das böse

Wort an den Kopf.

Tschüs!

Heinzis Zeigefinger

›Watt‘n‹-Opfer Heinzi

TV-Tipp der Woche

„Leben von Reet, Schaf und Fisch“

Mittwoch, 9. August, 18.15 Uhr, NDR

Der Film begleitet drei Men-

schen, die eines verbindet: Sie

arbeiten unter freiem Himmel

und müssen jeden Tag in der Na-

tur und durch die Natur ihren Le-

bensunterhalt verdienen. Das ist

für Reetdachdecker Dirk Henck,

aus der Nähe von Anklam, im-

mer auch ein Kampf um seine

Existenz. Seit Jahrhunderten

ernten die Hencks das Reet an

der Peene, direkt vor ihrer Haus-

tür. Ganz andere Probleme hat

Schäfer Detlef Mohr aus Klein

Salitz am Schaalsee. Er ist Herr

über eine 1.000 Tiere umfas-

sende

Heidschnuckenherde.

Im Frühling werden die Lämmer

im Minutentakt geboren. Die

Fischerin Diana Rehbohm ist

Chefin der Schaalseefischerei in

Zarrentin. „Aal-Werner“ tuckert

mit dem Boot für sie täglich auf

den See hinaus. unter die Leute

gebracht.