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Varel

Friebo 33/2017

Zimmerei · Bautischlerei

Kunststoffelemente · Ing.-Holzbau

26316 VAREL

/Winkelsheide · Ziegelstraße 5

Telefon 0 44 51 / 47 17 · Telefax 0 44 51 / 8 54 47

www.klostermann.biz

Seit 1906

GM

B H

KLOSTERMANN

Glückwünsche an Rolf Heinecke

Klostermann feiert 40-jähriges Mitarbeiterjubiläum

– Anzeige

Peter Brunken (Geschäftsführer der Kreishandwerkschaft Jade),

Jens Klostermann (Geschäftsführer der FirmaKlostermannGmbH),

Jubilar Rolf Heinecke und Dirk Brumund (Obermeister der Bauin-

nung Friesland) feiern das 40-jährige Jubiläum.

Varel.

Die Firma Klostermann

GmbH hat einen Grund zu feiern:

Mitarbeiter Rolf Heinecke ist seit

40 Jahren im Betrieb. Im Anschluss

an die Lehre im eigenen Familien-

betrieb in Delmenhorst, nahm der

heute 59-Jährige zum 01. August

1977 seine Arbeit in der Zimmerei

und Bautischlerei Klostermann auf.

Im Rahmen eines Frühstücks wur-

de auf vergangene Jahre zurück-

geblickt. Damals noch unter der

Regie von Enno Klostermann, ist

seit 2001 Diplom-Ingenieur Jens

Klostermann Geschäftsführer. Rolf

Heinecke schätzt die familiäre At-

mosphäre im Betrieb: „Selbst nach

40 Jahrenmacht mir die Arbeit hier

noch Spaß.“

Auch über Veränderungen in

der Zeit wurde gesprochen, „Rolf

ruft nicht an, wenn er ein Problem

hat. Er macht sich Gedanken und

löst es selbst, so wie er es früher

ohne Handy auch getan hat“, be-

richtet Jens Klostermann. Neben

Eigenverantwortlichkeit unterstüt-

ze Rolf Heinecke die Firma auch

mit seinem Fachwissen. Er gilt als

zuverlässiger Mitarbeiter, der im-

mer motiviert zur Arbeit erscheint.

Abseits der Arbeit interessiert

sich Rolf Heinecke für das Angeln

und verbringt viel Zeit mit seinen

zwei Enkelkindern, was er aber we-

niger als Ausgleich, sondern mehr

als Freizeitaktivität ansieht. Denn

Rolf Heinecke fühlt sich wohl im

familienfreundlichen

Unterneh-

men Klostermann.

Leserbrief zur Kolumne

„Heinzis Zeigefinger“ in Aus-

gabe 31/2017 vom 5. August:

„Mit den ‚Ideenausquet-

schern‘ gingen wohl die Gäule

durch, meinte Heinzi unlängst

in der Friebo-Kolumne. Gemeint

ist die unkontrolliert um sich

greifende Verwendung des ver-

meintlichen Dangaster Sprach-

Neuzugangs ‚Watt’n‘: „Das

‚Watt’n-Fieber“ kroch über das

Küstenvorland und infizierte Ge-

schäftsleute‘, so Heinzi, die seit

geraumer Zeit Veranstaltungen

und Angebote aller Art mit

eben jenem Kürzel bewerben:

Schwitzen in der „Watt’n Sau-

na“, „Plüschgedöns“ kaufen bei

„Watt’n Schnickschnack“ – so-

gar vor einigermaßen sinnfreien

Bezeichnungen wie „Watt’n

Hund“, einem Hundespielplatz,

wird nicht zurückgeschreckt…

Dabei sei die Wortkreation doch

grundsätzlich ein „hübsches

Label“ lobt Heinzi und folgerte:

„Schade nur, dass die Erfinder

es versäumt hatten, den Slogan

und seine Varianten urheber-

rechtlich schützen zu lassen.“ –

Falsch!

Hätte „Watt’n-Opfer Heinzi“

sich die Mühe gemacht, einmal

in das für jedermann zugäng-

liche Register des Deutschen

Patent- und Markenamtes zu

schauen, hätte er unschwer fest-

stellen können, dass die Watt’en

Schlick UG als Veranstalterin

des Watt en Schlick Festes und

Betreiberin des Watt en Schlick

Kinos die eigens für diese Veran-

staltungen kreierte Wortmarke

bereits vor Jahren hat kosten-

pflichtig eintragen lassen.

Als Inhaberin der geschütz-

ten Wortmarke ist die Watt’en

Schlick UG im Besitz des aus-

schließlichen Rechts für diese

Kennzeichnung. Das bedeutet,

dass es Dritten untersagt ist,

Produkte oder Dienstleistungen

mit jenem Wort bzw. der ent-

sprechenden Zeichenfolge im

geschäftlichen Verkehr zu ver-

wenden.

Richtig ist, dass die Verwen-

dung des Kürzels in der Ver-

gangenheit hin und wieder und

in Einzelfällen geduldet wurde.

Dies jedoch nur auf der Basis

„leben und leben lassen“ und

in der Annahme, dass hier nicht

nur Einfalls-, sondern auch Ge-

dankenlosigkeit am Werk war.

Besonders ärgerlich ist jedoch,

dass nun durch den allzu be-

liebigen Gebrauch die mit viel

Im Dialog: Leserbriefe

„Marke wird verwässert“

Leserbriefe geben ausschließlich die Meinung des Verfassers wieder.

Die Veröffentlichung sowie die sinnwahrende Kürzung von Leserbrie-

fen behält sich die Redaktion vor. Bei allen Zuschriften, auch via E-Mail,

bitte stets die vollständige Adresse und Telefonnummer angeben.

Engagement aufgebaute Marke

Gefahr läuft, verwässert und

verwechselbar zu werden.

Denn in der Tat handelt es

sich beim „Watt en Schlick Fest“

weder um Hundeentertainment

oder eine Bowlingbahn (Watt’n

Strike“), sondern um eine hoch-

karätige Kulturveranstaltung mit

überregionaler

Ausstrahlung.

Unzählige Arbeitsstunden und

jahrelange Beharrlichkeit sind

notwendig, um solch eine Ver-

anstaltung als Marke mit eigen-

ständigem Charakter zu etablie-

ren. Dass dies gelungen ist, ist

sicherlich auch der Unterstüt-

zung vieler Dangaster Einrich-

tungen wie etwa der Kurverwal-

tung zu verdanken.

Deshalb soll hier auch nie-

mandem ernsthaft ein Vorsatz

unterstellt werden. Allerdings

stellt sich die Frage nach der

Haltung, die hinter der allzu

sorglosen Verwendung der Mar-

ke steckt: Wird hier dem Schutz

des geistigen Eigentums nicht

allzu viel Bedeutung beigemes-

sen? Dabei wiegt er ähnlich wie

der Schutz von Sacheigentum.

Gerade in einem Ort wie Dan-

gast, der sich auch über die

künstlerische Tradition definiert

und davon lebt, wäre das doch

sehr bedauerlich.

Um eine weitere Beschädi-

gung der Wortmarke zu verhin-

dern und – um mit Heinzis Wor-

ten zu sprechen – „die Watt’n

Akne“ einzudämmen, behalten

wir uns vor, eine Verwendung

durch Dritte zukünftig in jedem

Einzelfall genau zu prüfen und

gegebenenfalls zu untersagen.

Lieber wäre uns allemal ein

kreativer Austausch über In-

halte, eine Weiterentwicklung

von Ideen und die Verwirkli-

chung eines vielfältigen eigen-

ständigen Angebots in Dangast.

Eines ist sicher: Dafür muss das

Wattenmeer nicht neu erfunden

werden!“

Till Krägeloh,

WATT EN SCHLICK FEST