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Varel

Friebo 33/2017

Kompetente Beratung zur inklusiven Schule

Regionales Beratungs- und Unterstützungszentrum Inklusive Schule (RZI) hat Arbeit aufgenommen

Varel.

Nach sechsmonatiger

Planungsphase ist das Regio-

nale Beratungs- und Unterstüt-

zungszentrum Inklusive Schule

(RZI) für den Landkreis Fries-

land zum Schuljahresbeginn an

den Start gegangen. Das RZI ist

Teil der Niedersächsischen Lan-

desschulbehörde und dient als

zentrale Anlaufstelle für alle Fra-

gen der sonderpädagogischen

Beratung und Unterstützung der

inklusiven Schule im Landkreis

Friesland.

Mit ihren Beratungs- und Un-

terstützungsleistungen

steht

RZI-Leiterin Silke Faulwetter

Schulen, schulischem Personal,

Schülern, Eltern, Schulträgern

und Studienseminaren zur Ver-

fügung. Neben der ortsnahen

Beratung ist es auch ihre Auf-

gabe, Entscheidungen zum Ein-

satz des sonderpädagogischen

Personals an Schulen vorzube-

reiten.

Das RZI befindet sich im

Dienstleistungszentrum

des

Landkreises Friesland in der

Karl-Nieraad-Straße

1

in

Varel und ist telefonisch

v

0173/3251280 oder per E-Mail

an

silke.faulwetter@nlschb.nie

-

dersachsen.de

zu erreichen.

Neben dem Regionalen Bera-

tungs- und Unterstützungszen-

trum für den Landkreis Friesland

haben zum Schuljahresbeginn

zehn weitere Regionale Bera-

tungs- und Unterstützungszen-

tren in den Landkreisen Cuxha-

ven, Hameln-Pyrmont, Lüchow-

Dannenberg, Osnabrück, Oster-

holz, Schaumburg und Uelzen

sowie in den kreisfreien Städten

Oldenburg, Braunschweig und

Wolfsburg ihre Arbeit aufge-

nommen. Ziel ist es, landesweit

unter Beachtung regionaler

Ausprägungen eine vergleich-

bare Qualität in der Ausstattung

der Schulen mit entsprechender

sonderpädagogischer Experti-

se sicherzustellen. Durch einen

beschleunigten Aufbauprozess

soll bis zum Sommer 2019 in je-

dem Landkreis und jeder kreis-

freien Stadt ein RZI aufgebaut

werden.

(eb)

Maria Renzmann wird das zukünftige Hospiz leiten

Hospiz am Wattenmeer: Ein Haus für und von den Menschen aus der Region – Eröffnung im zweiten Quartal 2018

Varel.

Maria Renzmann wird

die Leitung des zukünftigen

Hospizes am Wattenmeer der

mission:lebenshaus

gGmbH,

übernehmen. Es wird den größ-

ten Bereich im Haus der Hospiz-

und Palliativarbeit ‚Am Jadebu-

sen‘ einnehmen. Das Gebäude

in der Karl-Nieraad-Straße ist

bereits im Bau.

Die 31-Jährige ist Gesund-

heits- und Krankenpflegerin

und hat im Mai 2012 ihr Ba-

chelor-Studium Internationales

Pflege- und Gesundheitsma-

nagement an der Hochschule

Bremen erfolgreich absolviert.

Im Anschluss war sie als Wohn-

bereichsleitung, stellvertretende

Pflegedienstleitung und später

als Heimleitung im Altenpflege-

heim Kirchweg des Vereins für

Innere Mission in Bremen tätig.

Seit Februar 2017 ist Ma-

ria Renzmann die persön-

liche Referentin von Irene

Müller, Geschäftsführung der

mission:lebenshaus gGmbH, ei-

ner Tochtergesellschaft des Ver-

eins für Innere Mission. Im Juli

2017 hat sie außerdem die Lei-

tung des Laurentius Hospizes in

Falkenburg übernommen.

Maria Renzmann freut sich

sehr auf ihre Arbeit im Hospiz

in Varel: „Unheilbar erkrankten

Menschen mit ihren Angehöri-

gen eine individuelle Pflege und

Begleitung zu ermöglichen, ist

eine unglaublich wichtige und

sinnhafte Aufgabe. Das Hospiz

am Wattenmeer soll ein offener,

herzlicher und warmer Ort sein,

an demgelacht, geweint, getrau-

ert und vor allem gelebt wird. Wir

möchten den uns anvertrauten

Menschen eine würdevolle und

selbstbestimmte letzte Lebens-

phase ermöglichen. Ich freue

mich sehr, gemeinsam mit Irene

Müller, dieses Haus aufzubauen

und weiterzuentwickeln. Für das

Hospiz wünsche ich mir, dass es

ein Haus für und von den Men-

schen aus der Stadt und Region

sein wird und weiterhin so wun-

derbar unterstützt wird.“

Für das zukünftige Hospiz

sind bereits erste Bewerbungen

eingegangen, über weitere freut

sich Maria Renzmann sehr.

Auch Irene Müller freut sich

sehr auf die weitere Zusam-

menarbeit mit der zukünftigen

Hospizleitung: „Mit Maria Renz-

mann, die kürzlich ihre Palliative

Care-Weiterbildung absolviert

hat, haben wir eine kompetente

und engagierte Hospizleitung

gewonnen. Auch aufgrund un-

serer bisherigen Zusammenar-

beit bin ich überzeugt davon,

dass sie mit ihrer Erfahrung,

Qualifikation und hospizlichen

Haltung ein großer Gewinn für

das Haus sein wird.“

Das Hospiz am Wattenmeer

wird voraussichtlich im zweiten

Quartal 2018 eröffnet und acht

unheilbar erkrankten Menschen

Platz bieten. Es wird sich im

Haus der Hospiz- und Palliativ-

arbeit „Am Jadebusen“ befin-

den. Die Einrichtung wird getra-

gen von der mission:lebenshaus

gGmbH, der Stadt Varel und von

der Hospizbewegung Varel e.V.

und zukünftig ein Ort der stati-

onären sowie der ambulanten

Hospiz- und Palliativarbeit sein.

Gemeinsam wollen alle Be-

teiligten unheilbar erkrankten

Menschen eine würdevolle und

selbstbestimmte letzte Lebens-

phase ermöglichen.

Mehr Infos gibt es hier: www.

hospiz-am-wattenmeer.de

oder

0160/ 92955630.

(ak)

Irene Müller (links) und Maria Renzmann (rechts) wünschen sich sehr, dass das Hospiz am

Wattenmeer auch weiterhin so große Unterstützung erfährt wie das gesamte gemeinsame

Projekt, das derzeit auf dem ehemaligen Kasernengelände gebaut wird.

Foto: mission:lebenshaus gGmbH

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