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19. August 2017

Zum Schluss

55

„Die Kleine“ im Friesländer Boten

Private Gelegenheitsanzeigen

Anzeigenannahme: Elisabethstraße 13, Varel, Tel. 0 44 51 / 9 11 90

Mo.–Fr. 9.00–12.00 Uhr und Mo.–Do. 14.00–17.00 Uhr

per E-Mail:

kleine@friebo.de

Anzeigenschluss: Mittwoch, 17 Uhr

Bitte deutlich ausfüllen, hinter jedem Wort oder Satzzeichen ein Kästchen freilassen.

Die ersten 3 Zeilen kosten

4,- €

Jede weitere Zeile

0,70 € mehr

Chiffregebühr 5,- €

(Immobilien- und Wohnungsangebote gesonderte Konditionen, 1,00 €/mm 1-spaltig, Mindestgröße 1-spaltig 15 mm)

Zuschriften werden zugesandt

beigefügt per Scheck bar bei Abgabe Banklastschrift

Auftraggeber/Name:

Straße:

Ort:

Tel.:

Unterschrift:

Bankverbindung:

(für Lastschrift)

Friesländer Bote

Impressum

Friesländer Bote GmbH & Co.

Kommanditgesellschaft

Elisabethstraße 13, 26316 Varel

Tel. 04451/9119-0, Fax: 911919

Private Kleinanzeigen: 04451/911910

E-Mail:

info@friebo.de

Internet:

www.friebo.de

Herausgeberin:

Brigitte Meyer-Radicke (†)

Geschäftsführer: Robert Allmers

Redaktion: Michael Tietz (Ltg.),

Jutta Fink, Anke Kück, Susanne

Grill, Jaqueline Guthardt

Tel. 04451/911911

Verantwortlich für Anzeigen:

Friesländer Bote

Tel. gewerbliche Anzeigen:

04451/911950

Geertje Krause, Nadine Sennecke,

Heike Kleinschmidt, Gesa Siefjediers

Fax gewerbliche Anzeigen:

04451/911919

E-Mail gewerbliche Anzeigen:

anzeigen@friebo.de

Auflage: 27.450

Anzeigen- u. Redaktionsschluss:

jeweils Mittwoch, 17 Uhr

Erscheinungsweise wöchentlich.

Verteilung kostenlos an alle Haus-

halte in Varel, Bockhorn, Zetel,

Neuenburg, Jade, Spohle usw.

Für unverlangt eingesandte Manuskripte

und Bilder wird keine Gewähr übernom-

men. Anzeigen, die vom Friesländer Bo-

ten gesetzt und gestaltet wurden, dürfen

nur mit ausdrücklicher Genehmigung

des Verlages nachgedruckt werden.

Druck:

Brune-Mettcker Druck- und

Verlagsgesellschaft mbH

Diese Preise gelten nur für Privatkunden und bei Schaltung einer privaten (einmaligen) Gelegenheitsanzeige. Wir behalten uns vor,

aufgrund des Anzeigeninhaltes u./od. der Häufigkeit der Schaltung den regulären Tarif zu berechnen.

TV-Tipp der Woche

„Vollgas brutal – Was tun

gegen Rüpel & Raser?“

Montag, 21. August, 22 Uhr, NDR

Neben Staaten wir Nordkorea

und Somalia gehört Deutsch-

land zu den wenigen Ländern

der Erde, auf denen kein Tem-

polimit gilt. Immer mehr Autos

müssen sich diese große Frei-

heit auf unseren Schnellstraßen

teilen, und das führt zu immer

raueren Sitten: Rasen, Drängeln

und ständig noch mehr riskieren

– auf Kosten der Schwächeren.

Entspannt gleiten wir über die

Straßen im europäischen Aus-

land, auf denen eine Geschwin-

digkeitsbegrenzung gilt – aber

kaum sind wir wieder auf der

deutschen Autobahn, sind die

Rüpelmanieren präsent. Wa-

rum können wir mit der Freiheit

auf den Straßen so schlecht

umgehen? Warum gibt es in

Deutschland kein Tempolimit?

„Die Autolobby verhindert es“,

glauben viele. Und die Politik sei

zu schwach, um es gegen die

Macht der PS-Clans durchzuset-

zen. Der Verband der Automobil-

industrie hat seine eigene Vision:

„Ziel ist das unfallfreie Fahren“.

Die Realität sieht anders aus.

Unfall zwischen Radfahrern

Varel.

Am Donnerstag, 17.

August, wollte ein 58-jähriger

Fahrradfahrer um 7.10 Uhr eine

56-jährige Fahrerin eines Pede-

lecs auf dem linken Radweg an

der B 437 in Höhe des dortigen

Schnellrestaurantes in Rich-

tung Varel überholen. Im Über-

holvorgang soll die Pedelec-

Fahrerin einen Schlenker nach

links gemacht haben, so dass

der 58-jährige touchiert wurde

und anschließend zu Fall kam.

Der Mann verletzte sich leicht,

an seinem Rad entstand Sach-

schaden. Die Frau blieb unver-

letzt. Am Pedelec entstand kein

Sachschaden. Zeugen, die An-

gaben zum Unfallhergang ma-

chen können, werden gebeten

sich bei der Polizei in Varel unter

04451/9230 zu melden.

Ein bedeutsamer Schriftsteller

unserer Region hat einmal eine

Kurzgeschichte zu Besten gege-

ben, an die ich mich deshalb gut

erinnere, als sie eine Komödie

des Schenkens & Beschenkt-

werdens süffig ausmalte, süffig

im doppelten Sinn, denn es ging

um eine Flasche Rotwein. Die

wurde verschenkt, fand keinen

Beifall beim Beschenkten, der

sie unter der Hand wieder an an-

dere Bekannte verschenkte, bis

– der Leser, hingehalten, wurde

schwer auf die Folter gespannt –

die Flasche Wein wieder als Ge-

schenk beim Erstbeschenkten

landete, recycelt sozusagen.

Das war lustig.

Fast so lustig wie die antike

Wanduhr, die bei unseren Stra-

ßenflohmärkten von einemNach-

barn zum nächsten wanderte,

bis sie schließlich (Achtung, Lu-

stigkeitsexplosion): – nee, lassen

wir das. Oder doch, pass auf: Die

Hantel von Sven, dem Muskel-

vorführer und -beeindrucker der

fraulichen Frauke, seine Hantel

wanderte sogar zweimal durch

die nachbarlichen Reihen, quasi

Zirkeltraining.

Zur Zeit läuft eh der Tausch-

handel. Kollege Klöpper kommt

mit selbstgezogenen Tomaten

seiner Frau Katja und geht mit

Gurken aus unserem Garten

zurück. Frauke kriegt von uns

Zucchini, sie revanchiert sich mit

Peperoni (Typ Vulkan) aus ihren

Balkontöpfen. Die teuflischen

Pfefferschoten drehen wir Com-

puter-Nerd Timo an (der kaut

die Dinger beim Programmie-

ren), Timo wiederum steckt uns

Kohlrabi aus seinem elterlichen

Gemüsebeet in den Leinenbeu-

tel. Tante Margret beglückt ihre

Freundin Liselotte mit drei Bund

Möhren aus ihrem Hochbeet und

empfängt im Gegenzug einen

Strauß Hortensien aus deren Ra-

batten. Und siehe da, Sozialthe-

rapeutikum Susanne steht vor

der Tür mit einer Handvoll Gur-

ken, selbst geerntet, ja was.

Hallo, Gurken? Sind das wo-

möglich unsere Gurken vom An-

fang des Tauschhandels? Jetzt

rächt es sich, dass wir Rauhaar

Klopstock nicht zum Gurken-

suchhund ausgebildet haben, der

hätte es erschnüffelt. So aber.

Ein Wort noch zum abgasver-

rußten Städter in seinem ikea-

basierten Altbauinterieur: Trübe

sinniert er vor seiner recycelten

Flasche Wein. Kein Beet vor der

Tür, keine Möhrenernte, kein lu-

stiger Gurkentausch. Wir hier ha-

ben es eben besser.

Tschüs!

Heinzis Zeigefinger

Euer Heinzi