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26. August 2017

Wesermarsch

35

Auf Zeitreise durch den Bollenhagenwald

Bollenhagen.

Ein fester Be-

standteil des Programms im

Bollenhagenwald ist alljährlich

im Spätsommer die Theater-

wanderung: An verschiedenen

Stellen des Wanderweges wer-

den Szenen aus vergangenen

Zeiten teils auf Platt und teils

auf Hochdeutsch präsentiert.

So wird den Teilnehmern eine

Zeitreise durch mehrere Jahr-

hunderte geboten.

Es wird Begegnungen mit dem

Landleben früherer Zeiten ge-

ben und einige neue Persönlich-

keiten haben ihr „Erscheinen“

angekündigt, wie Hanna, die aus

den 1950er Jahren kommt, oder

Meta, ein Sturmflutflüchtling. Die

Texte zu den Szenen hat Jutta

Krämer von der Flächenagentur

des Landkreises geschrieben.

Die schauspielerische Umset-

zung übernimmt Elke Moorbeck-

Böse von der Niederdeutschen

Bühne Brake, die immer gern an

diesen ungewöhnlichen Spielort

zurückkehrt.

Damit es für alle spannend

bleibt, ist zwar bekannt, wer mit-

spielt, wo in der Landschaft sich

jedoch plötzlich das Zeitfenster

öffnen wird, davon müssen sich

die Besucher dann überraschen

lassen. Bekannt ist nur, dass

sich das Geschehen diesmal im

nördlichen Teil des Gebietes ab-

spielt, wo außerdem eine neue

Tafel über die Geschichte des

Deichbaus aufgestellt wurde

und ein „sprechender Brunnen“

Interessantes vom Landleben in

früherer Zeit berichten kann.

Eingebettet ist die Vorfüh-

rung in eine kleine Wanderung

durch den Bollenhagenwald,

die von Jutta Krämer moderiert

wird. Dabei nimmt sie eine Ein-

ordnung der Spielszenen in die

historischen Zusammenhänge

vor. Los geht es am

Sonntag,

27. August,

um 15 Uhr beim

Parkplatz an der Straße „An der

Dornebbe“.

Zum Abschluss gibt es eine

Tasse Kaffee oder Tee am Boll-

werk.

(fb)

Elke Moorbeck-Böse als

„Gerd der Mutige“.

Foto: privat

Ausflug der Landfrauen

Schweiburg.

Die Schweibur-

ger Landfrauen fahren am

Don-

nerstag, 14. September

, zum

Wasserpark nach Ibbenbühren.

Das Programm beinhaltet

ein gemeinsames Mittagessen,

Kaffeetrinken und eine etwa

einstündige Führung. Zu sehen

sind dort unter anderem eine

Wasserlandschaft, Kaltwasser-

aquarium, Palmenhalle und jah-

reszeitlich blühende Blumen.

Es gibt ein Palmenbistro und

das Café Seerose im Bereich

eines alten Gutshofes. In Pavil-

lons inmitten von Wasser oder

unter Bäumen sind Sitzplätze

vorhanden und man kann die

Landschaft genießen.

Gerne sind bei dieser Tour

auch Gäste willkommen. Der

Bus fährt um 9.40 Uhr ab Varel

(Haltestelle

Raiffeisenbank),

um 9.50 Uhr ab Infotafel Diek-

mannshausen und um 10 Uhr

ab Wartehäuschen Schweibur-

ger Hof.

Anmeldung nimmt bis zum

28. August Lisa Reins unter

04455/541 entgegen.

Besuch der Friedenskirche Varel

Veranstaltung der Kirchengemeinde Jade

Jade.

Am

Sonntag, 27. Au-

gust

, kommt die Kirchenge-

meinde Jade nach Varel: Dort

beginnt um 10 Uhr ein gemein-

samer Gottesdienst zusammen

mit der Baptistengemeinde der

Friedenskirche. Das abwechs-

lungsreiche Programm wird von

Mitgliedern aus beiden Kirchen

gestaltet. Dabei kommen auch

Flüchtlinge aus dem Iran und

Afghanistan zu Wort, die als

Christen jetzt hier leben. Das

Thema der Predigt (Pastor Ber-

thold Deecken, Jade) geht auch

darauf ein: „Entscheidungen

überdenken – neue Lebensräu-

me finden“. Für die Kinder findet

parallel dazu eine Betreuung

statt. Nach Schluss des Got-

tesdienstes ist eine Begegnung

und Austausch bei Kaffee, Tee

und Kuchen möglich.

Dieses Treffen ist ein Gegen-

besuch. Alle Jader sind herzlich

eingeladen. Im April 2017 haben

vier Baptistengemeinden aus

Jever, WHV, Nordenham und

Varel die Trinitatiskirche und das

Walter-Spitta-Haus besucht und

sich sehr wohl gefühlt. Nun kön-

nen die Jader(berger) einmal die

Friedenskirche in der Mühlenstr.

35 in Varel näher kennenlernen.

Ein Gottesdienst in Jade findet

an diesem Sonntag nicht statt.

Offenes Atelier bei Rimaschi

Am 2. und 3. September in Schweiburg

Schweiburg.

Seit 2003 arbei-

tet die Künstlerin Ulrike Schmitt

alias Rimaschi in ihrem Atelier

an der B 437 bei Schweiburg,

sie lädt nun herzlich ein zum

„Offenen Atelier“ am

2. und 3.

September.

Im Jahr 2015 wur-

de die Scheune zum Atelier-

Arbeitsraum ausgebaut, der

sich zu einem Raum der Begeg-

nungen entwickelt hat.

Es gibt die „Knitteragen“ von

Rimaschi, Wandobjekte und oft

auch Werke aus der Mitmach-

werkstatt zu sehen. Rimaschis

Knitterage-Kunsttechnik

ist

als Marke eingetragen, wird in

komplexen Kursen unterrichtet

und ist in vielen Facetten hier zu

sehen.

An diesem Wochenende neu

im Atelier zu sehen sind „Wand-

objekte“ und im Zelt auf der an-

grenzenden Wiese eine Sonder-

ausstellung: „Gesichter – ge-

sichtet im Norden“. An beiden

Tagen wird auch Wasfi Ibrahim

aus Syrien zu Gast in der Gale-

rie sein. Er ist Illustrator des Kin-

derbuches „Piet Himp und der

Geselle Wind“, das im vergan-

genen Jahr in Plattdeutsch auf-

gelegt wurde vom Plattdeutsch-

beauftragten des Landkreises

Wesermarsch, Hans Meinen.

Als kulinarische Überra-

schung gibt es an beiden Tagen

ab 11 Uhr knusprige Flammku-

chen aus dem Holzbackofen.

Offenes Atelier, Samstag und

Sonntag jeweils von 11 bis 18

Uhr an der Bundesstraße 4 in

Jade. Infos unter www.rima-

schi.de.

Schlechter Mobilfunk-Empfang?

Funklöcher bis 15. September beim Landkreis melden

Jade.

Jeder Handynutzer

kennt das Problem: Mitten im

Gespräch reißt die Verbindung

ab oder beim Laden einer E-Mail

oder Webseite tut sich nichts

mehr – kein Netz! Gerade im

ländlichen Raum sorgen die als

„Funklöcher“ bekannten Versor-

gungslücken im Mobilfunknetz

auch im 21. Jahrhundert noch

vielfach für Ärger.

Dem will die sogenannte Mo-

bilfunkinitiative nun begegnen:

Ähnlich wie bei der Breitband-

versorgung der Haushalte sol-

len „weiße Flecken“ auf der Mo-

bilfunkkarte ausgemacht und

dann gezielt beseitigt werden.

Der Landkreis Wesermarsch

hat sich dazu der Mobilfunkini-

tiative Weser-Ems angeschlos-

sen. Im Vordergrund steht da-

bei zunächst die Untersuchung

und Auswertung der aktuellen

Versorgungssituation sowie die

Darstellung der vorhandenen

Mobilfunklücken. Diese sollen

dann kartografiert dargestellt

werden. Auf dieser Grundlage

werden Vorschlage fur neue Mo-

bilfunkstandorte ausgearbeitet.

So müssen die Behörden

und Anbieter zunächst wissen,

wo in der Wesermarsch derzeit

in welchen Netzen schlechter

oder gar kein Empfang möglich

ist. Deshalb sind alle Burger und

Betriebe in der Gemeinde Jade

aufgerufen, Funklocher samt

Angabe des Netzbetreibers

und, falls bekannt, des Daten-

netztyps mitzuteilen. Angaben

sollten möglichst

bis zum 15.

September

unter folgender

E-Mail-Adresse gemacht wer-

den: mobilfunkinitiative-weser-

marsch@lkbra.de

.

Für Auskünfte steht ferner die

Projektbeauftragte des Land-

kreises für Breitband und Mo-

bilfunk Ingrid Miodek zur Verfü-

gung,

04401/927447.

(tz)