Table of Contents Table of Contents
Previous Page  55 / 56 Next Page
Information
Show Menu
Previous Page 55 / 56 Next Page
Page Background

26. August 2017

Zum Schluss

55

„Die Kleine“ im Friesländer Boten

Private Gelegenheitsanzeigen

Anzeigenannahme: Elisabethstraße 13, Varel, Tel. 0 44 51 / 9 11 90

Mo.–Fr. 9.00–12.00 Uhr und Mo.–Do. 14.00–17.00 Uhr

per E-Mail:

kleine@friebo.de

Anzeigenschluss: Mittwoch, 17 Uhr

Bitte deutlich ausfüllen, hinter jedem Wort oder Satzzeichen ein Kästchen freilassen.

Die ersten 3 Zeilen kosten

4,- €

Jede weitere Zeile

0,70 € mehr

Chiffregebühr 5,- €

(Immobilien- und Wohnungsangebote gesonderte Konditionen, 1,00 €/mm 1-spaltig, Mindestgröße 1-spaltig 15 mm)

Zuschriften werden zugesandt

beigefügt per Scheck bar bei Abgabe Banklastschrift

Auftraggeber/Name:

Straße:

Ort:

Tel.:

Unterschrift:

Bankverbindung:

(für Lastschrift)

Friesländer Bote

Impressum

Friesländer Bote GmbH & Co.

Kommanditgesellschaft

Elisabethstraße 13, 26316 Varel

Tel. 04451/9119-0, Fax: 911919

Private Kleinanzeigen: 04451/911910

E-Mail:

info@friebo.de

Internet:

www.friebo.de

Herausgeberin:

Brigitte Meyer-Radicke (†)

Geschäftsführer: Robert Allmers

Redaktion: Michael Tietz (Ltg.),

Jutta Fink, Anke Kück, Susanne

Grill, Jaqueline Guthardt

Tel. 04451/911911

Verantwortlich für Anzeigen:

Friesländer Bote

Tel. gewerbliche Anzeigen:

04451/911950

Geertje Krause, Nadine Sennecke,

Heike Kleinschmidt, Gesa Siefjediers

Fax gewerbliche Anzeigen:

04451/911919

E-Mail gewerbliche Anzeigen:

anzeigen@friebo.de

Auflage: 27.450

Anzeigen- u. Redaktionsschluss:

jeweils Mittwoch, 17 Uhr

Erscheinungsweise wöchentlich.

Verteilung kostenlos an alle Haus-

halte in Varel, Bockhorn, Zetel,

Neuenburg, Jade, Spohle usw.

Für unverlangt eingesandte Manuskripte

und Bilder wird keine Gewähr übernom-

men. Anzeigen, die vom Friesländer Bo-

ten gesetzt und gestaltet wurden, dürfen

nur mit ausdrücklicher Genehmigung

des Verlages nachgedruckt werden.

Druck:

Brune-Mettcker Druck- und

Verlagsgesellschaft mbH

Diese Preise gelten nur für Privatkunden und bei Schaltung einer privaten (einmaligen) Gelegenheitsanzeige. Wir behalten uns vor,

aufgrund des Anzeigeninhaltes u./od. der Häufigkeit der Schaltung den regulären Tarif zu berechnen.

TV-Tipp der Woche

„die nordstory: Strandgut“

Freitag, 1. September, 20.15 Uhr, NDR

An der Elbe zwischen Övel-

gönne und dem Blankene-

ser Treppenviertel findet sich

Hamburgs Strandgut: Nur zu

Fuß lassen sich die Häuser der

Övelgönner erreichen, einerlei

ob Millionär oder armer Künst-

ler, der Weg eint sie, eine Ge-

meinschaft von Individuen ist

da entstanden. Wie funktioniert

dieses Kleinod am Wasser, was

für Menschen haben sich hier

niedergelassen, um ihren Traum

von autofreier Individualität am

Ufer zu leben?

Das Wrack des Schleppers

„Uwe“ ragt seit 1975 aus der

Elbe, der Schriftzug „Hamburg“

ist längst ausgeblichen, zweimal

schon hat Joachim ihn im Lauf

der Jahre neu gepinselt, jetzt

ist es wieder so weit. Jochim

Westphalen ist Kapitän, liebt

den Blick auf die Elbe von sei-

ner Terrasse aus. Ein paar Meter

weiter taucht Hella Kemper, die

leidenschaftliche Elbschwimme-

rin bei Nacht in die Lebensader

Hamburgs. Der Wirtschaftsweg

der Hansestadt – vielfältiges

Lebensglück für die Anwohner

– Strandgut in jeder Form eben.

Diebstahl aus geparktem Auto

Varel.

In der Nacht zum

Mittwoch, 23. August, haben

bislang unbekannte Täter die

Heckscheibe eines auf dem

Parkplatz an der Erwin-Hilbrink-

Straße in Neuenwege stehenden

Autos eingeschlagen. Aus dem

Fahrzeug wurden diverse elekt-

ronische Geräte ausgebaut und

entwendet, der Schaden beläuft

sich nach ersten Angaben auf

6.000 Euro. Da der Ausbau der

Geräte länger gedauert und ge-

gebenenfalls Lärm verursacht

haben könnte, werden Zeugen

gebeten, sich mit der Polizei

in Varel unter

04451/9230 in

Verbindung zu setzen.

Bis vor kurzem dachte ich, die

englische Krimiserie »Inspector

Barnaby« sei die betulichste,

bedrömelndste & blutdrucksen-

kendste Serie, die sich je ins

Fernsehen geschleppt hat, ein

Eindruck, der meinem Einschlaf-

verhalten geschuldet war (nach

10 Min.: Schnarch). Wenn Mister

Barnaby ermittelt, schaff ich es

nicht mal mehr ins Bett. Mor-

gens Nackenschmerzen.

Jetzt hat ein englisches Team

den »langweiligsten Film aller

Zeiten« gedreht (diese Englän-

der!). »Baa Baa Land« zeigt acht

Stunden lang grasende Scha-

fe, in Zeitlupe. Der Streifen soll

beruhigen, quasi einschläfern.

Ich frage jetzt ganz unschuldig:

Warum soll ich mich im Kino

langweilen, wenn es Inspector

Barnaby in der Glotze auch tut?

Warum soll ich überhaupt im

Kino schlafen?

Als Einschlafhilfe wurde ja

schon vieles ausprobiert. Ich

erinnere an das Steinzeitfernse-

hen mit den drei Programmen.

Ab Mitternacht gab‘s das Test-

bild. Das hielt keinen noch so

freakigen Telejunkie lange wach.

Später wurde das Testbild durch

die Doku »Sinnlos durch die

Nacht« (oder so) ersetzt, leider

nur im NDR. Gezeigt wurden

stundenlange Bahnfahrten aus

der Perspektive des Lokführers:

Schienen, Schienen, Schienen.

Mit gleicher Klinge zieht mein

Freund Elias zu Felde. Elias ist

Radfahrer, entfesselt vor Ehr-

geiz. Seine Reisefotos zeigen

stets: den Weg vor ihm. Rasch

geknipst, dann weiter, Kilometer

fressen. Dass seine Fotos mich

in Trance versetzen, versteht er

nicht. »Da guck«, ruft er, »das

Weserbergland, ist das nicht der

Hammer?« Gut, die Radwege

unterscheiden sich, allerdings

eher minimal. Ach, bei minimal

fällt mir die Minimalmusic ein,

ein ebenfalls probates Seda-

tivum. Dabei werden kleinste

musikalische Motive (»pattern«)

ständig wiederholt, bis ein ko-

matöses Schnaufen & Delirieren

im Publikum den heiligen Zweck

hoher Kunst belegt.

Es geht auch anders. Neu-

lich hatte ich mich in der Buch-

handlung in einen 1300-Seiten-

Trumm von Karl-Ove Knausgård

hineingefiebert. Erst der Ruf

»Wir schließen jetzt!« um 18.30

Uhr weckte mich, und siehe,

ich war glatt bis Seite Zwei an-

gelangt. Alles schön und gut,

aber nichts & niemand schlägt

Inspector Barnaby! Gute Nacht.

Tschüs!

Heinzis Zeigefinger

Euer Heinzi