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9. September 2017

Bauen und Wohnen

29

Lange Straße 48

26345 Bockhorn

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044 53 / 79 81

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Bauen • Wohnen • Einrichten

Beim Fensterkauf Wartungsvertrag mit abschließen

Fenstergläser putzen kann ei-

gentlich jeder Haus- oder Woh-

nungsbesitzer. Das Pflegen der

Beschläge wird schon etwas

komplizierter. Ganz schwierig

wird die Sache, wenn zum Bei-

spiel die Beschläge millime-

tergenau zu justieren sind, um

die volle Funktionsfähigkeit des

Fensters beizubehalten. „Hier

hilft ein Wartungsvertrag, der

gleichzeitig mit dem Fensterkauf

oder auch nachträglich beim

Fenster- und Fassadenfach-

betrieb des Vertrauens abge-

schlossen werden kann“, erklärt

Ulrich Tschorn, Geschäftsführer

des Verbandes Fenster + Fas-

sade (VFF).

Der Wartungsvertrag sorgt

dafür, dass die Fenster und Tü-

ren im Haus regelmäßig von

Experten auf ihre Funktionsfä-

higkeit und sicherheitsrelevante

Faktoren hin überprüft und bei

Bedarf richtig eingestellt oder

repariert werden. Die Wartung

beinhaltet Überprüfungen der

Oberflächen, der Dichtungen,

der Beschläge und damit die all-

gemeine Bedienbarkeit des Fen-

sters. „Besonders wichtig sind

diese Überprüfungen natürlich

im gewerblichen Bereich, wo

es zum Beispiel um die Themen

‚Brandschutz‘ und ‚Fluchttüren‘

geht. Aber auch in Privathäu-

sern und Privatwohnungen gibt

Foto: VFF/TMP Fenster +

Türen GmbH

es beispielsweise nur mit einer

Leiter erreichbare Dachfenster,

Oberlichter oder schlecht zu-

gängliche Fenster in der Haus-

fassade, die man besser in die

Obhut von Fachleuten geben

sollte“, so Tschorn. Die profes-

sionelle Fensterwartung habe

gleichzeitig den positiven Ne-

beneffekt des Werterhalts oder

sogar der Wertsteigerung des

Eigenheims. „Das ist vergleich-

bar mit einem scheckheftge-

pflegten Auto. Auch dieses wird

später eher gut verkauft werden

können“, so der VFF-Geschäfts-

führer.

Wie oft die Fenster im Ge-

bäude gewartet werden sollten,

hängt in erster Linie von der Ge-

bäudeart ab. „Eine allgemeine

Inspektion empfiehlt sich für den

Wohnungsbau sowie für Büro-

oder öffentliche Bauten jährlich

und im Bereich Schul- oder Ho-

telbau halbjährlich bis jährlich“,

erklärt Tschorn. Sicherheitsre-

levante Inspektionen seien ent-

sprechend häufiger anzuraten.

„Ein Wartungsvertrag macht

unterm Strich in jeder Hinsicht

Sinn und bietet viele Vorteile. Die

Kosten richten sich dabei nach

dem individuellen Aufwand und

letztendlich spart man durch

die längere Nutzbarkeit von

Fenstern und Türen viel Geld“,

schließt Tschorn.

(VFF/DS)