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Zum Schluss

Friebo 37/2017

„Die Kleine“ im Friesländer Boten

Private Gelegenheitsanzeigen

Anzeigenannahme: Elisabethstraße 13, Varel, Tel. 0 44 51 / 9 11 90

Mo.–Fr. 9.00–12.00 Uhr und Mo.–Do. 14.00–17.00 Uhr

per E-Mail:

kleine@friebo.de

Anzeigenschluss: Mittwoch, 17 Uhr

Bitte deutlich ausfüllen, hinter jedem Wort oder Satzzeichen ein Kästchen freilassen.

Die ersten 3 Zeilen kosten

4,- €

Jede weitere Zeile

0,70 € mehr

Chiffregebühr 5,- €

(Immobilien- und Wohnungsangebote gesonderte Konditionen, 1,00 €/mm 1-spaltig, Mindestgröße 1-spaltig 15 mm)

Zuschriften werden zugesandt

beigefügt per Scheck bar bei Abgabe Banklastschrift

Auftraggeber/Name:

Straße:

Ort:

Tel.:

Unterschrift:

Bankverbindung:

(für Lastschrift)

Friesländer Bote

Impressum

Friesländer Bote GmbH & Co.

Kommanditgesellschaft

Elisabethstraße 13, 26316 Varel

Tel. 04451/9119-0, Fax: 911919

Private Kleinanzeigen: 04451/911910

E-Mail:

info@friebo.de

Internet:

www.friebo.de

Herausgeberin:

Brigitte Meyer-Radicke (†)

Geschäftsführer: Robert Allmers

Redaktion: Michael Tietz (Ltg.),

Jutta Fink, Anke Kück, Susanne

Grill, Thorsten Soltau, Jaqueline

Guthardt Tel. 04451/911911

Verantwortlich für Anzeigen:

Friesländer Bote

Geertje Krause, Nadine Sennecke,

Anja Lesinski, Gesa Siefjediers,

Heike Kleinschmidt

Tel. gewerbliche Anzeigen:

04451/911950

E-Mail:

anzeigen@friebo.de

Fax gewerbliche Anzeigen:

04451/911919

Auflage: 27.450

Anzeigen- u. Redaktionsschluss:

jeweils Mittwoch, 17 Uhr

Erscheinungsweise wöchentlich.

Verteilung kostenlos an alle Haus-

halte in Varel, Bockhorn, Zetel,

Neuenburg, Jade, Spohle etc.

Für unverlangt eingesandte Manuskripte

und Bilder wird keine Gewähr übernom-

men. Anzeigen, die vom Friesländer Bo-

ten gesetzt und gestaltet wurden, dürfen

nur mit ausdrücklicher Genehmigung

des Verlages nachgedruckt werden.

Druck:

Brune-Mettcker Druck- und

Verlagsgesellschaft mbH

Diese Preise gelten nur für Privatkunden und bei Schaltung einer privaten (einmaligen) Gelegenheitsanzeige. Wir behalten uns vor,

aufgrund des Anzeigeninhaltes u./od. der Häufigkeit der Schaltung den regulären Tarif zu berechnen.

TV-Tipp der Woche

„Die Anstalt“

Dienstag, 19. Sept., 22.15 Uhr, ZDF

Der Sommer war lang für die

Fans der „Anstalt“ im ZDF, nun

sind Max Uthoff und Claus von

Wagner zurück aus der Som-

merpause – bissig wie eh und je.

In der Anstalt wird in der Regel

je Folge ein Schwerpunktthema

kritisch beleuchtet, nicht selten

bleibt dem Zuschauer dabei

das Lachen im Halse stecken:

„Stimmt das etwa wirklich, was

dort satirisch dargestellt wird?“,

ist wohl eine oft gestellte Frage,

die „Anstalt“ liefert dazu den

Faktencheck gleich mit. Zu Gast

in der Kabarettshow sind dies-

mal Sarah Bosetti, Jess Jochim-

sen und Frank Lüdecke.

Tipp:

Am Freitag, 29. Sep-

tember,

ist Kabarettist Claus

von Wagner mit seinem Solo-

programm „Theorie des feinen

Menschen“ zu Gast in der Kul-

turetage Oldenburg.

Viele Einsätze durch Sturmtief

Friesland.

Am vergangenen

Mittwoch sowie in der Nacht zu

Donnerstag mussten Polizei und

Feuerwehren wegen des Sturms

zu vielen Einsätzen ausrücken.

Zumeist galt es, umgestürz-

te Bäume, abgebrochene Äste

und andere Gefahrenstellen auf

den Straßen zu beseitigen.

Die Vareler Feuerwehren hat-

ten gut zu tun: Unter anderem

drohte eine Eiche auf ein Wohn-

haus zu fallen. Da die Drehleiter

bei einem anderen Einsatz ge-

bunden war, wurde der Baum

zunächst gesichert, später bis

auf den Baumstamm zurück

geschnitten. Ein abgebroche-

ner Ast blockierte die Bahn-

strecke Varel–Sande. Ein Zug

musste deshalb eine Notbrem-

sung auslösen.

Auf dem Parkplatz eines Son-

derpostenmarktes in Bockhorn

löste sich durch den Sturm der

Unterstand für Einkaufswagen

und wehte mitsamt den Ein-

kaufswagen über den Platz,

parkende Autos wurden be-

schädigt.

In Varel tobt der Krieg. Rad-

fahrer gegen richterliche Gewalt.

Die Stadtverwaltung gegen das

Unausweichliche (s. u.). Alle ge-

gen einen Herrn namens Micha-

el Heydenbluth, der den Vareler

Radfahrverkehr aufmischt, vor

den Gerichten klagt, weil die

Radwege hier nicht die gesetz-

lichen Vorschriften erfüllen an

Breite & Güte, also darf keine

Radwegebenutzungspflicht hin,

das haben ihm die gerichtlichen

Instanzen bestätigt (das besagte

Unausweichliche), und nun müs-

sen die Var-Radler auf die Stra-

ßen ausweichen, vornehmlich

auf die Oldenburger Straße mit

ihren Lastwagenkolonnen, ein

Selbstmordkommando, wie das

Vareler Radfahropfer aufschreit

aus tiefster Not und dem Herrn

Heydenblutz, nee, Heydenbluth

(der Name sagt ja wohl alles) die

Pest an den Hals wünscht, der

soll da bleiben, wo ihm der Pfef-

fer in denHinternwächst, undmit

Pfeffer meint der Fahreler Wut-

radler die Stadt Jever, denn der

Heydenblunz kommt gar nicht

aus Varel, prozessiert dennoch

gegen alles Böse außerhalb

seines jeveranischen Pfeffer-

bracks, und das kann hier keiner

durchgehen lassen, Punkt. Dass

die Vareler Politik diesen radle-

rischen Schlamassel seit Jahren

herbeigeschnarcht hat: Wen

interessiert‘s? Nein, der Teufel

ist ausgemacht und öffentlich

ausgerufen: Herr Heydenbluth

aus Jever, Prozesshansl, quasi

Knöllchen-Horst auf Fahrrad­

ebene! Die Empörung hier wirft

seit Wochen tinten- und gifttrie-

fende Leserbriefe gegen den,

na, wie umschreib ich‘s mal,

quasi wie weiland der Luther

das Tintenfass gegen die Sa-

tansfratze an seiner Studierstu-

benwand.

Zwischendurch mal Luft holen

ist nicht drin. Das Folk kocht über.

Und wählt stets dieselben Verur-

sacher, so wie bundespolitisch

unsere »Regentin«, deren Per-

sönlichkeitsstruktur als amorph,

teigig nicht ganz unwohlwollend

beschrieben werden könnte,

aber so sind die Leut: Sich ein-

lullen lassen ins wohlig Bemut-

terte, und wenn dann irgendwas

ins schwer Unangenehme drif-

tet, jagt man einen Sündenbock

auf die Schandbühne. Auf der

großen Bühne sind‘s grad die

Dieselverbrecher (nicht aber die

Dieselverbrecherlobbyisten in

Berlin), auf der kleinen der Herr

Heydenbluth. Und so kleckern

wir, ›das Volk‹, wie gehabt: ins

eigene Hemd.

Tschüs!

Heinzis Zeigefinger

Euer Heinzi