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23. September 2017

Varel

15

Gerhard Rieken ∙ Tischlermeister

Wiefelsteder Straße 188 ∙ 26316 Varel

Tel.: 0 44 56 / 94 83 20 ∙ Mobil: 01 72 / 1 80 86 05

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in der

Ergotherapiepraxis

Ligthart

Karl Schiller

Varel, Lange Straße 5

Telefon 0 44 51 / 58 07

Bestattungen

Sarglager

Überführungen

seit 1969

Schüler haben bereits gewählt

Lothar-Meyer Gymnasium Varel nimmt an bundesweiter Juniorwahl teil

Varel.

Wenn an diesemSonn-

tag die Wahlbüros öffnen, strö-

men Millionen Bundesbürger

zur Wahlurne. Mehr als 61Millio-

nen Wahlberechtigte sind dann

aufgefordert, einen neuen Bun-

destag zu wählen. Doch bevor

es soweit ist, fand jetzt die Ju-

niorwahl zur Bundestagswahl

2017 statt. Insgesamt betei-

ligen sich deutschlandweit

3.478 Schulen an der „Junior-

wahl“. Damit gehört diese zu

den größten Schulprojekten

Deutschlands. Das Projekt Ju-

niorwahl gibt es bereits seit

dem Jahr 1999. Rund 1,8 Millio-

nen Schüler nahmen in 18 Jah-

ren an 43 Landtagswahlen, fünf

Bundestagswahlen und drei

Europawahlen teil. Auch im Lo-

thar-Meyer Gymnasium in Varel

durften die Schüler in der ver-

gangenen Woche ihre Stimmen

abgeben. Wahlberechtigt wa-

ren dabei die Jahrgänge 8 bis

10. „Die Juniorwahl findet nach

2013 bei uns im Gymnasium

bereits zum zweiten Mal statt“,

erzählt Politiklehrer Jürgen

Wolfschmidt, der gemeinsam

mit seinem Kollegen Andreas

Liehr die Wahl betreut.

Bei der Juniorwahl dürfen die

Schüler die Originalstimmzet-

tel benutzen, die auch bei der

Bundestagswahl am Sonntag

verwendet werden. „Nach der

Auswertung der Wahlergeb-

nisse werden diese an die Jun-

iorwahlzentrale nach Berlin

geschickt. „Mit der Durchfüh-

rung der Juniorwahl wollen wir

den Schülern beibringen, wie

Demokratie funktioniert, weil

das ein sehr großer Faktor der

politischen Bildung ist. Im Un-

terricht haben wir vorher be-

sprochen, wie das Wahlsystem

genau funktioniert und was die

verschiedenen Parteien mit ih-

rem Wahlprogramm eigentlich

erreichen wollen.

Nach der richtigen Bundes-

tagswahl am Sonntag werden

wir die Ergebnisse mit den Er-

gebnissen der Juniorwahl bei

uns vergleichen und schauen,

wo und warum es Unterschiede

gibt“, berichtet Wolfschmidt. Die

Juniorwahl wird von den Schü-

lern sehr positiv aufgenommen.

„Ich finde es cool, dass wir

auch mal an einer Wahl teilneh-

men und unsere Stimme abge-

ben dürfen“, so Zehntklässlerin

Milena Raßmann, die gemein-

sam mit Maria Bruneß, Elice

Brunken und Lennart Busch

das Wahlkomitee bildet und die

Lehrer bei der Durchführung

der Wahl unterstützt.

Ganz neu ist der Ablauf einer

Wahl für die Jugendlichen des

Wahlkomitees allerdings nicht.

Bereits vor einem Monat hatten

sie bei der Durchführung der

Wahl zum Kreisjugendparla-

ment mitgeholfen.

„Viele Schüler haben sich

umfassend über die Parteien

informiert, bevor sie ihr Kreuz

gesetzt haben. Man merkt,

dass die Juniorwahl von allen

Beteiligten sehr ernst genom-

men wird“, erzählt Lennart

Busch.

Auch Maria Bruneß ist begeis-

tert von der Wahl: „Es ist schön

einmal praktisch zu erleben, wie

die Wahl funktioniert. Dadurch

kann man das Prinzip des Wahl-

systems viel besser verstehen,

als wenn man es nur theoretisch

im Unterricht durchnimmt.“ Die

Ergebnisse werden am Sonntag

auf

www.juniorwahl.de

bekannt

gegeben.

Lennart Busch hofft, dass

das Interesse der Jugendlichen

nach der Wahl nicht nachlässt:

„Durch die Juniorwahl haben

wir uns intensiv mit den Par-

teien und der Wahl beschäftigt.

Aber ich finde es wichtig, dass

sich die Jugendlichen auch in

Zukunft mit der Politik beschäf-

tigen, denn Politik ist etwas,

was uns alle betrifft.“

(pf)

Wahl-O-Mat: Hilfe für Unentschlossene

Berlin.

Wer sich noch nicht

entschieden hat, bei welcher

Partei er an diesem Sonntag

seine Kreuze machen wird, kann

im Internet den Wahl-O-Mat der

Bundeszentrale für Politische

Bildung nutzen, um die eigene

Position zu wichtigen Thesen

mit denen der zur Wahl stehen-

den Parteien abzugleichen.

Seit Ende August ist die aktu-

elle Version des Wahl-O-Mat zur

Bundestagswahl 2017 online. 32

Parteien, 38 Thesen: Es gilt sich

dann zu entscheiden: stimmt

man zu, ist man neutral oder

stimmt man nicht zu? Nachdem

man sich zu allen Thesen ver-

halten hat, ermittelt der Wahl-O-

Mat, welche Partei den eigenen

Positionen am nächsten steht.

Und er liefert zugleich ausführ-

liche Begründungen der Par-

teien zu ihren Antworten.

„Der Wahl-O-Mat zeigt die

Unterschiede zwischen den

Parteien und regt mit seiner

spielerischen Herangehenswei-

se vor allem junge Menschen

dazu an, sich mit politischen

Themen und der anstehenden

Wahl auseinanderzusetzen“, er-

klärte zur Freischaltung Thomas

Krüger, Präsident der Bundes-

zentrale für politische Bildung/

bpb.

Es werden keine Daten über

das Ergebnis oder die Positi-

onen gesammelt oder gespei-

chert.“

Seit 2002 ist der Wahl-O-Mat

der Bundeszentrale für poli-

tische Bildung im Einsatz, um

besonders junge Wähler zu in-

formieren und zu mobilisieren.

Inzwischen hat er sich dabei als

feste Größe für politische Infor-

mation im Vorfeld von Wahlen

etabliert. So wurde der Wahl-O-

Mat zur Bundestagswahl 2013

mehr als 13,3 Millionen Mal ge-

spielt.

Der Wahl-O-Mat ist online

unter

www.wahl-o-mat.de

und

auch als App für Android, iOS

und Windows Phone verfügbar.

Lebensraum

Wald

Varel.

Am

Donnerstag, 28.

September

, ist der Naturfoto-

graf Klaas H. Diddens um 20

Uhr beim Heimatverein Varel

zu Gast. In einem Vortrag in der

Aula des Lothar-Meyer-Gym-

nasiums zeigt er eine Auswahl

seiner großartigen Bilder zum

Thema „Lebensraum Wald“.

Klaas H. Diddens versteht

es, mit der Kamera die Schön-

heit dieses speziellen Lebens-

raumes einzufangen. Bei seinen

Vorträgen zeigt er nicht einfach

nur seine Fotos, sondern gibt

auch viel Interessantes über die

Entstehung der Bilder weiter.