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23. September 2017

Zum Schluss

47

„Die Kleine“ im Friesländer Boten

Private Gelegenheitsanzeigen

Anzeigenannahme: Elisabethstraße 13, Varel, Tel. 0 44 51 / 9 11 90

Mo.–Fr. 9.00–12.00 Uhr und Mo.–Do. 14.00–17.00 Uhr

per E-Mail:

kleine@friebo.de

Anzeigenschluss: Mittwoch, 17 Uhr

Bitte deutlich ausfüllen, hinter jedem Wort oder Satzzeichen ein Kästchen freilassen.

Die ersten 3 Zeilen kosten

4,- €

Jede weitere Zeile

0,70 € mehr

Chiffregebühr 5,- €

(Immobilien- und Wohnungsangebote gesonderte Konditionen, 1,00 €/mm 1-spaltig, Mindestgröße 1-spaltig 15 mm)

Zuschriften werden zugesandt

beigefügt per Scheck bar bei Abgabe Banklastschrift

Auftraggeber/Name:

Straße:

Ort:

Tel.:

Unterschrift:

Bankverbindung:

(für Lastschrift)

Friesländer Bote

Impressum

Friesländer Bote GmbH & Co.

Kommanditgesellschaft

Elisabethstraße 13, 26316 Varel

Tel. 04451/9119-0, Fax: 911919

Private Kleinanzeigen: 04451/911910

E-Mail:

info@friebo.de

Internet:

www.friebo.de

Herausgeberin:

Brigitte Meyer-Radicke (†)

Geschäftsführer: Robert Allmers

Redaktion: Michael Tietz (Ltg.),

Jutta Fink, Anke Kück, Susanne

Grill, Thorsten Soltau, Jaqueline

Guthardt Tel. 04451/911911

Verantwortlich für Anzeigen:

Friesländer Bote

Geertje Krause, Nadine Sennecke,

Anja Lesinski, Gesa Siefjediers,

Heike Kleinschmidt

Tel. gewerbliche Anzeigen:

04451/911950

E-Mail:

anzeigen@friebo.de

Fax gewerbliche Anzeigen:

04451/911919

Auflage: 27.450

Anzeigen- u. Redaktionsschluss:

jeweils Mittwoch, 17 Uhr

Erscheinungsweise wöchentlich.

Verteilung kostenlos an alle Haus-

halte in Varel, Bockhorn, Zetel,

Neuenburg, Jade, Spohle etc.

Für unverlangt eingesandte Manuskripte

und Bilder wird keine Gewähr übernom-

men. Anzeigen, die vom Friesländer Bo-

ten gesetzt und gestaltet wurden, dürfen

nur mit ausdrücklicher Genehmigung

des Verlages nachgedruckt werden.

Druck:

Brune-Mettcker Druck- und

Verlagsgesellschaft mbH

Diese Preise gelten nur für Privatkunden und bei Schaltung einer privaten (einmaligen) Gelegenheitsanzeige. Wir behalten uns vor,

aufgrund des Anzeigeninhaltes u./od. der Häufigkeit der Schaltung den regulären Tarif zu berechnen.

TV-Tipp der Woche

„Plastik in jeder Welle –

Müllhalde Meer“

Freitag, 29. Sept., 21.15 Uhr, NDR

Der aus Kiel stammende Kite-

Europameister Mario Rodwald

hat bei Wettkämpfen in den

Meeren von Südafrika bis Island

schon Tausende Wellen „durch-

pflügt“. Immer häufiger landet

er dabei mit seinem Kiteboard

im Müll. Für die NDR-Reportage

begeben sich die Autoren Seba-

stian Bellwinkel und Christopher

Braun auf eine Reise mit dem

26-jährigen Sportler, die am

anderen Ende der Welt beginnt.

Bei seinem Roadtrip von Har-

lingersiel bis Fehmarn geht er

der Frage nach, ob in den deut-

schen Gewässern wirklich alles

so sauber ist, wie es auf den

ersten Blick scheint. Außerdem

fragt Rodwald nach, was man

gegen umhertreibende „Gei-

sternetze“ aus der Fischerei tun

kann, in denen sich Fische und

Vögel verheddern.

Lkw beschädigt Leuchtreklame

Varel.

Ein Sattelzug, beste-

hend aus weißer Zugmaschine

mit Planenauflieger, bog am

frühen Dienstagmorgen, 19.

September, gegen 6:45 Uhr in

Varel von der Osterstraße in die

Haferkampstraße ein und stieß,

vermutlich mit der linken obe-

ren Ecke des Aufliegers, gegen

die Außenreklame eines Leder-

warengeschäftes, die dadurch

zerstört wurde. Eine Zeugin

konnte vom Auflieger das Orts-

kennzeichen „DH“ für Landkreis

Diepholz ablesen. Der Fahrer

des Sattelzuges setzte nach

dem Unfall die Fahrt fort, ohne

sich um den Schaden zu küm-

mern. Zum Unfallzeitpunkt war

die Windallee in Varel aufgrund

einer Veranstaltung gesperrt. Es

wird vermutet, dass der Sattel-

zug zwecks einer Lieferung über

die Osterstraße auswich.

Zeugen werden gebeten,

sich mit der Polizei Varel unter

04451/9230 in Verbindung zu

setzen.

Wenn der Suff zuschlägt, sau-

fen zuerst die Gehirnzellen ab. So

könnte man die Folgen übermä-

ßigen Alkoholkonsums beschrei-

ben. Dass eine Eintrübung der

grauen Zellen auch ohne Zufuhr

von Korn & Bier nicht unmöglich

scheint, führen uns dieser Tage

die Ratsherren aus Zetel vor.

Der Kunstverein »Bahner« hatte

ein Mahnmal initiiert, das an die

Zwangsarbeiter erinnern sollte,

die die Bundesstraße zwischen

Bockhorn und Neuenburg wäh-

rend der NS-Zeit errichteten. Für

das Projekt hatten sie erfolgreich

Zuschüsse eingeworben, und

die Gemeinde Zetel wurde um

eine Restsumme von 4000 Euro

gebeten. Aber nix da. Das The-

ma wurde zurückgestellt.

Komisch, die Zeteler kann-

te ich bisher als Vorbild: Über

lange Jahre ein ausgeglichener

Haushalt, überregional beach-

tete Kulturveranstaltungen, das

Kultkino Zeli und da war noch

was… ach ja, der Zeteler Markt.

Ein Highlight der Fröhlichkeit,

der tollen Fahrgeschäfte und der

Schnaps- und Bierbuden. Am

letzten Tag, dem Mittwoch, läuft

traditionell das Ganztagssaufen

auf Grünkohlgrundlage. Als ich

einmal am nächsten Morgen

durch Zetel ging, fand ich eine

eingenässte Bierleiche, die vor

einem Geschäftseingang ihren

Rausch ausschlief. Seitdemmei-

de ich den Zeteler Markt. Nicht

etwa aus moralischem Hoch-

mut! Nein, weil mir dieser noch

sehr junge Suffbruder stets vor

Augen steht, und dann schüttelt

es mich.

Was das jetzt soll? So hört

und staunet: Die Zeteler Grü-

nen haben vorgeschlagen, eine

Skulptur für den Zeteler Markt

ganzjährig aufzustellen. Begeis-

terung. Annahme. Kulturkoordi-

nator Chmielewski wird beauf-

tragt, das Konzept zu erarbeiten,

und er muss schön Pfötchen ge-

ben, so kennt man ihn gar nicht,

aber so ist das eben mit Herr

und äh, Diener: Der eine pfeift,

der andere muss springen.

Fazit: Kein Mahnmal über eine

unrühmliche

Vergangenheit,

deren Erinnerung für unser de-

mokratisches Verständnis doch

existenziell ist. Dafür eine Skulp-

tur für ein jährliches Drogenfest,

denn Alkohol ist die Droge mit

der größten Zahl an Todesop-

fern. Ein Gutes hat die Entschei-

dung: Der Nonsens ist in Zetel

eingekehrt. Jetzt können die

Zeteler sogar mit schwer schrä-

gem Humor punkten. Chapeau.

Tschüs!

Heinzis Zeigefinger

Euer Heinzi