Table of Contents Table of Contents
Previous Page  46 / 56 Next Page
Information
Show Menu
Previous Page 46 / 56 Next Page
Page Background

46

Auto & Mobiles

Friebo 39/2017

info@autolackierung-stengler.de

26340 Neuenburg • Collsteder Damm 8

(Gewerbegebiet)

Unfallinstandsetzung • Reparaturen • TÜV & AU

info@au olackierung-st ngler.d

26340 Neuenburg • Collsteder D

amm 8

(Gewerbegebiet)

Unfallinstandsetzung • Reparaturen • TÜV & AU

nfallinstandsetzung

Repar tur n

Mit Licht und Vorsicht durch die neblige Jahreszeit

„Die dunkle Jahreszeit“ begin-

nt, da lautet im Straßenverkehr

die wichtigste Regel: sehen und

gesehen werden! Für motorisier-

te Verkehrsteilnehmer bedeutet

dies, auf eine funktionierende

Beleuchtung an ihrem Fahr-

zeug zu achten. Fußgänger und

Radfahrer wiederum, aber auch

Biker und Rollerpiloten sollten

möglichst helle, gut sichtbare

(Schutz-) Kleidung tragen, am

besten sogar mit reflektierenden

Bestandteilen oder Accessoires.

Für Radfahrer empfiehlt es sich

außerdem, auch bei Tag mit

Licht unterwegs zu sein.

Zum Jahresende kommt zu

den schlechten Lichtverhält-

nissen dann noch ein weiterer,

ebenfalls sehr gefährlicher Un-

fallverursacher hinzu: der Nebel.

Wie das Statistische Bundesamt

in Wiesbaden herausfand, pas-

sieren schwere Verkehrsunfälle,

die Nebel mit verursachte, am

häufigsten im letzten Quartal des

Jahres. Die Statistiker zählten

59,9 Prozent aller Nebelunfälle

der Jahre 2009 bis 2013 in den

Monaten Oktober bis Dezember.

Die meisten Unfälle durch

Nebeleinwirkung ereignen sich

demnach auf Landstraßen –

66,0 Prozent im Durchschnitt

der Jahre 2009 bis 2013. Im ver-

gangenen Jahr spielte Nebel bei

320 Unfällen mit Personenscha-

den und 112 schwerwiegenden

Unfällen mit Sachschaden eine

entscheidende Rolle. Bei diesen

Unfällen verunglückten 458 Per-

sonen, elf davon tödlich.

Mit 38 Prozent ist nach Aus-

sage der Statistik mehr als jeder

dritte Nebelunfall auf zu schnel-

les Fahren zurückzuführen. Hin-

zu kommt häufig ein zu geringer

Sicherheitsabstand. Diese Kom-

bination führt dann im schlech-

testen Fall zu den Meldungen

über Massenkarambolagen auf

Autobahnen, wie wir sie insbe-

sondere im Herbst und Winter

immer wieder hören müssen.

„Deshalb muss das oberste

Gebot für Kraftfahrer bei Nebel

und schlechter Sicht während

der dunklen Jahreszeit lauten,

noch vorsichtiger und aufmerk-

samer zu fahren als sonst“, be-

tont Michael Vieregge von den

Concordia Versicherungen in

Hannover. Das heißt vor allem,

Fuß vom Gas. Dafür gilt die

Faustregel, dass die Geschwin-

digkeit nicht höher sein sollte

als die jeweilige Sichtweite. Au-

ßerdem heißt es bei Nebel, den

Abstand zum Vordermann zu

vergrößern und auf gute Sicht

zu achten. Zu Letzterem zählt

übrigens auch, die Autofenster

sauber zu halten, vor Fahrtantritt

gegebenenfalls von Laub und

Beschlag zu befreien und für gut

funktionierende

Scheibenwi-

scher zu sorgen.

Keine Verbesserung der Sicht-

verhältnisse bringt bei Nebel der

Einsatz des Fernlichts, da es

dann zu stark reflektiert wird

und den Fahrer mehr blendet

als es ihm nützt. Hilfreicher sind

Nebelscheinwerfer, die im Be-

darfsfall in Verbindung mit dem

Stand- oder Abblendlicht des

Fahrzeugs verwendet werden

dürfen. Ab Sichtweiten unter

50 Metern schreibt die Straßen-

verkehrsordnung zudem vor,

die Nebelschlussleuchte einzu-

schalten.

Achtung: Bei Nebel darf man

nicht auf die Lichtautomatik ver-

trauen. Da sie nur Helligkeitsun-

terschiede wahrnimmt, kann es

passieren, dass sie bei Nebel

das Abblendlicht nicht aktiviert.

(dpp-AutoReporter/wpr)

In der dunklen Jahreszeit muss man besonders aufmerksam

fahren.

Foto: dpp-AutoReporter