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7. Oktober 2017

Bauen und Wohnen

31

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Mit ein paar weiteren Tipps

lässt sich leicht eine Wohlfühl-

temperatur herstellen und gleich-

zeitig Energiekosten sparen.

Moderne Thermostatventile

einbauen

: Wer jederzeit opti-

mal heizen will, sollte program-

mierbare Heizkörperthermostate

einbauen. Diese regeln die Tem-

peratur direkt am Heizkörper – je

nach Einstellung und Vorliebe.

So geht man sicher, dass in je-

dem Raum und zu jeder Uhrzeit

bestmöglich geheizt wird, ohne

jeden Heizkörper einzeln in die

Hand zu nehmen.

Die kleinen Helfer gibt es auch

mit Funkkommunikation oder sie

können per App gesteuert wer-

den. Insbesondere in Mietwoh-

nungen ist dies sinnvoll: Dort

wird die zentrale Heizungsrege-

lung in der Regel auf sehr kurze

Nachtabsenkungen eingestellt,

da viele Nutzer mit unterschied-

lichem Heizverhalten zu berück-

sichtigen sind. Im eigenen Haus

unterscheiden sich vor allem

im Bad die Nutzungszeiten von

denen der restlichen Wohnung:

Hier kann die Heizung nach dem

morgendlichen Badbesuch ent-

weder von Hand oder elektro-

nisch bis zum Abend deutlich

abgesenkt werden.

Heizkörper entlüften:

Befin-

det sich Luft im Heizkörper, wird

das heiße Wasser, das durch die

Heizkörper gepumpt wird, nicht

optimal verteilt. Die Folge: Die

Heizkörper – meist in den ober-

sten Räumen im Haus – bleiben

zum Teil kalt. Vor der Heizsaison,

spätestens jedoch wenn die Hei-

zung gluckert oder nicht richtig

warm wird, sollten die Heizkör-

per entlüftet werden. Das funk-

tioniert ganz einfach mit einem

Heizungsschlüssel.

Rohrleitungen

dämmen:

Laufen Heizungsrohre durch

kalte Räume, wie etwa im Kel-

ler, kühlen sie aus und verlieren

einen Teil der zuvor erzeugten

Wärme. Eine Dämmung der

Warmwasserleitungen im kal-

ten Raum sorgt dafür, dass die

Wärme möglichst verlustfrei die

Heizkörper in den Wohnräumen

erreicht. Übrigens: Die alten, mit

Gipsbinden ummantelten Isolie-

rungen sind nicht mehr effizient.

Moderne Rohrdämmungen sind

etwa doppelt so dick wie die alte

Dämmung und verfügen über ein

effizienteres Dämmmaterial.

Heiztechnik

überprüfen:

Wenn die Heizkosten trotzdem

zu hoch sind, sollte eine gründ-

liche

Heizungsüberprüfung

durch einen Fachmann erfol-

gen. Ein Heizungsspezialist führt

einen hydraulischen Abgleich

durch, prüft, ob die Heizungs-

pumpe erneuert werden sollte

und stellt die Heizungsanlage

auf den persönlichen Bedarf ein.

Die preiswerten Maßnahmen

sparen zehn bis 15 Prozent der

Heizkosten ein. Sie haben sich

meist nach ein oder zwei Jahren

amortisiert. Auch der Einbau ei-

ner moderneren Heizung spart

Kosten: Die neuen Anlagen ver-

brauchen nochmals 10 bis 15

Prozent weniger Energie als alte,

um den gleichen Komfort zu er-

zielen.

Professionelle

Beratung

vom Spezialisten:

Weitere

Tipps und Energiesparhilfen

geben qualifizierte Gebäudee-

nergieberater und Mitarbeiter

regionaler Energieagenturen. Die

Experten analysieren den ener-

getischen Gesamtzustand des

Hauses oder der Wohnung und

können erkennen, ob eine neue

Gebäudetechnik oder Maßnah-

men an der Gebäudehülle nö-

tig sind. Durch undichte Türen

und Fenster sowie schlecht

gedämmte Fassaden verlieren

Häuser im Winter viel Wärme.

Wohl temperiert und trotzdem Energie gespart