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14. Oktober 2017

Neuenburg

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„Honnig in

n Kopp“ im Niederdeutschen Theater

Erfolgsfilm von Til Schweiger in plattdeutsch auf der Bühne

Neuenburg.

Der erfolgreichs-

te gestartete Kinofilm „Honig

im Kopf“ aus dem Jahr 2014

kommt auf die niederdeutsche

Bühne nach Neuenburg. Dabei

ist das Niederdeutsche Theater

Neuenburg nach dem Ohnsorg-

Theater in Hamburg erst die

zweite Bühne, die das Stück in

niederdeutscher Sprache auf-

führt.

Das Stück dreht sich um Opa

Amandus (gespielt von Dieter

Trey) und seine Enkeltochter

Tilda (Jenna Howe). Nachdem

Amandus an Alzheimer erkrankt

ist, zieht er bei seinem Sohn

Niko (Rolf Renken) und dessen

Frau Sarah (Carmen Fastenau)

ein. Dort wirbelt er das Familien-

leben kräftig durcheinander. Zu-

mal in der Ehe von Tildas Eltern

sowieso nicht alles glatt läuft.

Tilda tritt ihrem Opa als einzige

mit Verständnis entgegen und

lernt langsam, was die Krank-

heit bedeutet. Als Niko seinen

Vater in ein Altersheim geben

will, beschließt Tilda kurzerhand

mit Amandus abzuhauen. Und

zwar nach Venedig, in die Stadt,

in der er einst so glücklich gewe-

sen ist. Eine spannendes Aben-

teuer beginnt, indem Großvater

und Enkeltochter noch näher

zusammenrücken.

Es wird eine Geschichte mit

dem topaktuellen Thema Alz-

heimer gezeigt. Die heimtü-

ckische Krankheit ist oftmals

für die Angehörigen schwerer zu

ertragen als für die Betroffenen.

Genau diese Problematik greift

das Stück auf und zeigt mit viel

Wärme und Sinn für Komik wie

man es schaffen kann, mit der

Krankheit umzugehen. Florian

Battermann machte aus dem Ki-

nofilm das plattdeutsche Stück

„Honnig in’n Kopp“, das nun

von René Schack in Neuenburg

inszeniert wird. Der Regisseur

studierte in Paris und in Hanno-

ver. Nach Festengagements ist

er nun als freier Schauspieler,

Dozent und Regisseur tätig. Be-

kannt ist er unter anderem auch

durch sein Solostück „Die klei-

ne Zoogeschichte“, welches er

schon seit 20 Jahren erfolgreich

spielt.

Nach der erfolgreichen und

ausverkauften Premiere sind

weitere Aufführungsterminewie

der 15. Oktober um 16 Uhr sowie

der 17., 19., 20. und 22. Oktober,

jeweils um 20 Uhr, geplant. Kar-

ten gibt es im Bühnenbüro des

Niederdeutschen Theaters, per

Mail an

mail@ndt-neeborg.de

oder via Internetformular unter

www.ndt-neeborg.de

.

(sb

)

Amandus und Niko sprechen über die angespannte Situation

mit Nikos Frau Sarah.

Foto: Svea Bücker

Erlös von 550 Euro

kommt Theaterfahrt zugute

Neuenburg.

Geldsegen für

den Förderverein der Astrid-

Lindgren-Grundschule Neuen-

burg: Am Dienstagmorgen ha-

ben Manuela und Klaus Koeh-

ler von der Gärtnerei Koehler

in Schweinebrück 550 Euro an

Daniela Biere, Hille Hülse und

Kerstin von Zabiensky vom För-

derverein sowie Schulleiterin

Hannelore Evers überreicht. Der

Erlös war anlässlich eines Tages

der offenen Tür in der Gärtnerei

zusammengekommen. Die Sum-

me setzt sich aus an dem Tag

eingenommenen Spenden zu-

sammen. Schulleiterin Hannelo-

re Evers bedankte sich bei den

Überbringern für die regelmäßi-

ge finanzielle Unterstützung des

Fördervereins seit zehn Jahren:

„Das ist ein gutes Beispiel für

Gemeinsinn.“

Die 550 Euro sollen nun für

die alljährliche Theaterfahrt der

Grundschüler vor Weihnachten

genutzt werden. „Damit wird

der Eintrittspreis für die Eltern

erschwinglicher“, so Hannelore

Evers.

(ts)

Über die Spende von Manuela und Klaus Koehler (hinten, Mit-

te) freuten sich Daniela Biere (hinten l.), Hille Hülse (hinten r.)

und Kerstin von Zabiensky vom Förderverein gemeinsam mit

Schulleiterin Hannelore Evers (vorne r.).

Foto: Thorsten Soltau

Fahrt nach Emden

Besuch der Ausstellung über Reformation und Flucht

Neuenburg.

Wussten Sie

schon, dass Emden seit De-

zember 2013 „Reformations-

stadt Europas“ ist? Und damit

die erste Stadt in Europa, die

mit dem Titel der Gemeinschaft

Evangelischer Kirchen in Europa

ausgezeichnet worden ist.

Als „Reformationsstadt“ war

Emden ein Fluchtpunkt und ein

Schmelztiegel für mehrere tau-

send Glaubensflüchtlinge aus

vielen Regionen des Reiches

und Europa: Calvinisten, Luthe-

raner, Katholiken, Mennoniten

und andere Minderheiten.

Der erste Ort, das Ostfrie-

sische Landesmuseum, zeigt

die Entwicklung der Stadt und

ihrer Bevölkerung auf, ihrer

Kultur und Wirtschaft und das

Rechtssystem der Friesen,

das im 16. Jahrhundert sehr

unterschiedlich zum übrigen

Reich war. Am zweiten Ort, der

Johannes-a-Lasco-Bibliothek

wird die religiöse Vielfalt und

das Zusammenleben gezeigt.

„Wir laden alle Interessierten zu

einer Spurensuche durch Zeiten

und Räume ein.“ Und zwar am

Samstag, 21. Oktober

, zu einer

anderthalbstündigen Führung in

der Johannes-a-Lasco-Biblio-

thek, Beginn 14 Uhr.

Die Abfahrt ist für 12.30 Uhr

am evangelischen Gemeinde-

haus Neuenburg geplant, es

werden

Fahrgemeinschaften

gebildet. Anmeldungen und

weitere Informationen gibt es bis

zum

17. Oktober

im Kirchenbü-

ro unter

04452/918130, bei

Anke Bödecker,

04452/8305

oder bei Hildegard Kriebitzsch,

04452/7731 (AB).

Neuenburg/Zetel.

Der von

dem Neuenburger Kunstverein

„Bahner“ von der Gemeinde

Zetel angefragte Zuschuss zum

geplanten Erinnerungsmal ist

bewilligt worden. Wie der Bah-

ner-Vorsitzende Wolfgang And-

rée auf Nachfrage mitteilte, ist

damit die geplante Finanzierung

gesichert. „Wir stehen in den

Startlöchern für das Projekt und

führen die ersten Gespräche zur

Umsetzung“, so Wolfgang And-

rée. Der Verwaltungsausschuss

hatte in seiner nichtöffentlichen

Sitzung am vergangenen Diens-

tag den Zuschuss in Höhe von

4000 Euro bewilligt.

(ts)

„Bahner“-Zuschuss bewilligt