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21. Oktober 2017

Varel

17

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Wir möchten wärmende

Atmosphäre in diese dunkle und

kühle Jahreszeit bringen.

Die Apotheke ist an diesem Tag

mit Laternen geschmückt und am

späten Nachmittag stimmungsvoll

beleuchtet. Nutzen Sie die Gelegen-

heit und bereiten Sie sich auf die

nasse und kalte Zeit vor.

An diesem Tag gibt es

Auf der Suche nach neuen Mehrheiten

Varel.

Der große Wahlsie-

ger der Landtagswahl in Nie-

dersachsen heißt – und das gilt

ganz besonders für Friesland

– SPD. Im Land kamen die So-

zialdemokraten auf 36,9 Pro-

zent der Stimmen (55 Sitze), in

Friesland gar auf 44,5 Prozent.

Als Direktkandidat konnte sich

Minister Olaf Lies (SPD) mit 54,2

Prozent der Stimmen sehr deut-

lich gegen Jens Damm (CDU)

durchsetzen, der 25,7 Prozent

der Stimmen erhielt. Lies holte

damit landesweit das beste Di-

rektergebnis für die SPD.

Dennoch wird es nicht zu ei-

ner Fortsetzung der rot-grünen

Regierung kommen, da die Grü-

nen fünf Prozentpunkte verlo-

ren. Sie kamen nunmehr auf 8,7

Prozent der Stimmen und erhal-

ten damit 12 Sitze. Insgesamt

hat der Landtag 137 Sitze. Für

eine Mehrheit fehlen somit zwei

Mandate.

Die erste Woche nach dem

Wahltag war daher von der Su-

che nach neuen Mehrheiten ge-

prägt: Realisierbar ist eine Am-

pelkoalition aus SPD, Grünen

und FDP. Die FDP hat dieser

allerdings bisher eine klare Ab-

sage erteilt. Ebenfalls denkbar

wäre eine große Koalition aus

SPD und CDU und sogar Jamai-

ka (CDU, FDP und Grüne) – wie

aktuell auf Bundesebene ver-

handelt wird – wäre möglich.

(ak)

Genossen am Wahlabend das

gute Abschneiden der SPD:

Ministerpräsident

Stephan

Weil und Minister Olaf Lies.

Foto: SPD

Landtagswahl: SPD wird die stärkste Fraktion – Keine Mehrheit mehr für Rot-Grün

SPD: Postgelände neu gestalten

Abriss des Komplexes wird zugestimmt – Teilfläche künstlerisch gestalten

Varel.

Das frühere Postge-

bäudes an der B 437 wird ver-

mutlich bald abgerissen.

Die Verwaltung hatte kürzlich

im Ausschuss die aktuelle Situa-

tion dargestellt und einen Abriss

empfohlen. Das Gebäude liegt

im Stadtsanierungsgebiet, die

Maßnahme ist somit förderfä-

hig, die Stadt muss nur etwa ein

Drittel der Kosten von geschätzt

etwa 200.000 Euro tragen. Wir

berichteten darüber bereits aus-

führlich.

Die SPD-Fraktion hat nun zum

Thema Stellung bezogen. In ei-

ner Pressemitteilung heißt es:

„Der von der Stadtverwal-

tung vorgeschlagene Abriss des

Postgebäudes wurde sehr kon-

trovers diskutiert. Die Vareler

SPD hat sich dazu entschlos-

sen, diesen unter Ausnutzung

der Fördermittel aus der Stadt-

sanierung zu unterstützen. Das

Gelände von etwa 4000 Qua-

dratmetern Größe soll baurecht-

lich in eine öffentliche Gemein-

bedarfsfläche

umgewandelt

werden.

Man kann sich vorstellen,

dass ein Teil der Fläche kreativ

genutzt und künstlerisch ge-

staltet werden kann. Die gepfla-

sterte Hoffläche soll weiterhin

als Parkplatz genutzt werden.

Ein sogenannter ‚Schotterpark-

platz‘ in dieser zentralen Lage,

wird von der Vareler SPD nicht

unterstützt. Wichtig ist es ihr

aber, bei der Aufstellung des

Bebauungsplanes die Ideen der

Bürger einfließen zu lassen.

Nach dem Kauf des Gebäu-

des sollte die weitere Nutzung

des Geländes nicht dem Zufall

überlassen, sondern sorgfältig

zum Nutzen der Innenstadt ge-

plant werden.

Das dort ebenfalls stehende

Technikgebäude der Deutschen

Telekom nebst Grundstück, ist

vom Abriss und der weiteren

Nutzung nicht betroffen. Seit

2011 wurden Gespräche mit ver-

schiedenen Investoren mit dem

Ziel geführt, dort ein attraktives

Eingangsportal zur Innenstadt

mit Magnetwirkung zu reali-

sieren. Gescheitert sind diese

Pläne bislang an den fehlenden

Geschäftsideen, den Erwerbs-

kosten, den Abrisskosten und

dem zusätzlichen Erwerb von

Brückengrundstücken zur Fuß-

gängerzone. Alternativ wurde

auch eine Eigennutzung durch

die Stadt Varel und eine Vermie-

tung seitens der Stadt geprüft,

die aber aus Gründen des hohen

Renovierungsbedarfes und der

dafür fehlenden Mittel im Haus-

halt ausgeschlossen wurden.“

Nun läuft die Zeit ab: bis zum

Jahresende muss ein Auftrag

zum Abriss vergeben sein, um

die Zuschüsse zu sichern. Am

23. Oktober ab 17 Uhr steht das

Thema im Rathaus II in Langen-

damm wieder auf der Tagesord-

nung.

(ak)