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Varel

Friebo 42/2017

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Das neue Fenstersystem 76

Zimmerei, Kunststoff-Fenster

„Wir schaffen eine Komfortzone für Radfahrer“

Radfahrer bekommen einen Schutzstreifen – Markierungsarbeiten beginnen in Kürze

Varel.

Schon in der nächsten

Woche sollen die Arbeiten be-

ginnen: Auf der Windallee ab

der Kreuzung B 437 über den

Schloßplatz bis zur Düstern-

straße (sowie in umgekehrter

Richtung) soll ein sogenannter

Schutzstreifen für Radfahrer

markiert werden.

Fahrräder bekommen damit

gleichberechtigt ihren Platz auf

der Fahrbahn. Die Pläne wur-

den am Donnerstag im Rathaus

vorgestellt und Bürgermeister

Gerd-Christian Wagner machte

deutlich: „Die Vareler Bürger

müssen sich umstellen. Ich

finde es ist eine interessante

Lösung, die uns natürlich vor

Neuerungen stellt. Wir schaf-

fen damit eine Komfortzone für

Radfahrer und sollten den Mut

haben dies anzunehmen.“ Er

könnte sich sogar vorstellen,

diesen Streifen farblich zu kenn-

zeichnen: „Diese Farbe würde

dann signalisieren: Hier sind

Radfahrer willkommen.“

Thorsten Hinrichs, Fach-

bereichsleiter Straßenverkehr

vom Landkreis Friesland sowie

Axel Borcherding und Alfred

Kramer (beide von der Nieder-

sächsischen Landesbehörde für

Straßenbau und Verkehr in Au-

rich) erläuterte Details:

„Von der Düsternstraße aus

soll der 1,50Meter breite Schutz-

streifen, der mit gestrichelter

Linie am rechten Fahrbahnrand

abgetrennt und mit Fahrradpik-

togrammen versehen wird, bis

etwa 60 Meter vor die Kreuzung

an der B 437 geführt werden.

Direkt an der Kreuzung steht

nicht die erforderliche Breite

der Fahrbahn zur Verfügung, es

müsste dort sonst eine Fahrspur

aufgehoben werden, was nicht

in Frage komme. Also wird der

Schutzstreifen zuvor auf die vor-

handene Nebenanlage gelenkt.

Bauliche Veränderungen gibt es

im Kreuzungsbereich nicht.

In der Gegenrichtung bleibt

der vorhandene kombinierte

Rad- und Fußweg an der

Windallee erhalten, erst Höhe

Schloßstraße wird der Radfah-

rer auf den neuen Schutzstrei-

fen geführt, der dann bis zur

Ecke Marktplatz verläuft. Wich-

tig dabei ist, dass zwischen den

Schutzstreifen eine Fahrgasse

für Kraftfahrzeuge von minde-

stens 5,50 Metern verbleibt, das

ist in diesem Bereich gerade ge-

geben.“

Im Kreuzungsbereich Düs-

ternstraße/Marktplatz wird vor

der Ampelanlage zusätzlich ein

Bereich für Radfahrer reserviert.

„Hier können sich Radler vor

den Kraftfahrzeugen aufstellen,

damit sie dann bei Grün bevor-

rechtigt die Kreuzung queren

können“, erläutert Thorsten Hin-

richs.

Kraftfahrer sollen zwar nur au-

ßerhalb des Schutzstreifens fah-

ren, dürfen diesen aber in Aus-

nahmefällen überfahren, etwa

zum Ausweichen oder beim Ab-

biegen. Geparkt werden darf auf

den Fahrradstreifen grundsätz-

lich nicht, ein kurzeitiges Halten

ist hingegen erlaubt.

Mit dieser Regelung wolle

man Erfahrungen sammeln, um

dann möglicherweise auch an

anderen Strecken diese Lösung

zu praktizieren: „Ich kann nur

dazu aufrufen, mehr Vorsicht

und Rücksicht walten zu lassen.

Wir wollen mit dieser Maßnah-

men einen Umdenkungspro-

zess anstoßen. Ich wünsche

mir zugleich mehr Gelassenheit

im Straßenverkehr“, appelliert

Bürgermeister Gerd-Christian

Wagner.

Schon zum Ende der Woche –

entsprechendes Wetter voraus-

gesetzt – könnten die Markie-

rungsarbeiten abgeschlossen

sein, die Kosten dafür betragen

rund 10.000 Euro.

Polizeihauptkommissar Klaus

Harms machte noch einmal

deutlich: „Radfahrer und PKW-

Fahrer sind gleichberechtigte

Verkehrsteilnehmer.

Nehmen

Sie Rücksicht aufeinander!“

Das gelte im übrigen auch für

Radfahrer, die Gehwege mit

dem Zusatz „Radfahrer frei“

befahren: „Sie müssen sich die

Fläche mit Fußgängern gleich-

berechtigt teilen, bitte unterlas-

sen Sie es Fußgänger bei Seite

zu klingeln wie es immer wieder

beobachtet wird.“

Diesen Appell geben wir an

dieser Stelle gerne weiter, eben-

so wie den Hinweis, dass man

nun zunächst ein Jahr lang Er-

fahrungen mit der neuen Rege-

lung sammeln möchte. Im Früh-

sommer 2018 soll ein erstes Fa-

zit gezogen werden.

(ak)

Radfahrer auf die Fahrbahn: Hier entlang des Schlossplatzes

soll in Kürze ein neuer Schutzstreifen für mehr Sicherheit

sorgen.

Foto: M. Tietz

Versammlung und Buffet

Beim Förderverein für das Waisenstift Varel

Varel.

Zur Mitgliederver-

sammlung lädt der Vorstand des

Fördervereins für das Waisen-

stift Varel ein, Termin ist

Freitag,

der 27. Oktober,

um 18 Uhr im

Waisenstift Varel.

Auf der Tagesordnung steht

unter anderem ein Bericht der

Vorsitzenden Elfriede Ralle so-

wie die Beratung zum Mitglieds-

beitrag für das Jahr 2018 und

nicht zuletzt die Vorbereitung

zur geplanten 350-Jahr-Feier

im Jahre 2021. Unter Verschie-

denes können die Mitglieder

ferner Fragen stellen oder Vor-

schläge einbringen.

Wie schon im vergangenen

Jahr soll es im Anschluss an die

förmliche Mitgliederversamm-

lung ein kulinarisches Bufett

geben, der Kostenbeitrag hier-

für beträgt fünf Euro je Person.

Für die Planung des Essens wird

um Anmeldung bei Elfriede Ralle

gebeten,

04451/2353.

Mode, die anzieht

Nähkurs in Varel am 2. November

Varel.

Blusen, Röcke, Ho-

sen und Kindermoden, und das

nicht von der Stange oder vom

Wühltisch, sondern selbst ge-

macht aus einem Stück Stoff in

modischen Farben. Auf einem

Schnittmuster sich ebenso gut

zurecht finden wie auf einem

Stadtplan.

Bei einem neu beginnenden

Nähkurs für Anfänger und Fort-

geschrittene in Varel entstehen

Kleidungsstücke nach indivi-

duellen Vorstellungen. Bereits

vorhandene Kleidungsstücke

können modisch aufgefrischt

werden. Und bei der Arbeit mit

Nadel und Faden gibt es natür-

lich immer auch viel zu erzäh-

len. Start unter der Leitung der

Schneiderin Anke Diegel ist am

Donnerstag,

2. November,

um 9 Uhr im Evangelischen

Gemeindehaus „Die Arche“ im

Vareler Stadtteil „Büppel“.

Information und Anmeldung

bei der Ev. Familien-Bildungs-

stätte Friesland-Wilhelmshaven

unter

v

04421/32016 oder

www.efb-friwhv.de

.