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Zetel.

Bunt, historisch, unter-

haltsam – und mit vielen Metern

Computerkabel ausgestattet:

Das war der Beitrag der Olden-

burgischen Landesbank AG

(OLB) beim Tag der offenen Tür

in Zetel. Zu der Gemeinschafts-

aktion aufgerufen hatte „WIR“,

der Verein Wirtschaft in Zetel.

Etwa 40 Unternehmen und

Betriebe wirkten mit und boten

den Besuchern ein abwechs-

lungsreiches Programm. In der

OLB-Filiale warfen die Besu-

cher einen Blick auf besondere

Ereignisse und Dokumente aus

den vergangenen 60 Jahren des

OLB-Standorts Zetel.

Ende Juli 2017 war die Filia-

le um wenige Meter vom alten

Standort Ohrbült 7 ins neue Do-

mizil umgezogen. Viele Kunden

und weitere Interessierte sahen

sich die Filiale an oder infor-

mierten sich vor Ort.

Die Neueröffnung und mehr

noch die vorherigen Baumaß-

nahmen inspirierten die OLB

auch beim eigenen Gewinn-

spiel: Die Frage lautete, ob

500, 800 oder 1.200 Meter

Computerkabel in der neuen

Filiale verlegt worden seien.

Wer hoch tippte, lag richtig.

Über WIR-Gutscheine freuten

sich die glücklichen Gewin-

ner Christoph Groß, Angelika

Schmidt und Karin Dierks.

42

Zetel

Friebo 42/2017

Preiswertesten Weg für Feuerwache im Blick

SPD-Fraktionsvorsitzender Heinrich Meyer nimmt Stellung zum Vorwurf der Wortbrüchigkeit

Zetel.

Die SPD-Fraktion Zetel

kritisiert den vom CDU-Frakti-

onsvorsitzenden Jörg Mondorf

vorgebrachten Vorwurf der

Wortbrüchigkeit in Bezug auf

das geplante Feuerwehrge-

rätehaus scharf.

„Jörg Mondorf selbst ist

weder im Bau- und Wegeaus-

schuss noch im Finanz-, Wirt-

schafts- und Feuerschutzaus-

schuss vertreten und hat laut

Protokoll des Ausschusses

vom 29.5.2017 an der Sitzung

nicht teilgenommen“, schreibt

der SPD-Fraktionsvorsitzende

Heinrich Meyer in einer Pres-

semitteilung. In dieser Sitzung

sei über den damals einzigen

Architektenvorschlag diskutiert

worden. Die Planung wurde

daraufhin im Verwaltungsaus-

schuss und im Gemeinderat be-

sprochen.

In dieser Sitzung wurden die

geschätzten Baukosten von 2,4

Millionen Euro genannt. Man

war erstaunt über die Höhe der

geplanten Baukosten. Die Grup-

pe habe sich deshalb intern die

Frage gestellt, ob es möglich

sei, durch Einbeziehung des

vorhandenen alten Feuerwehr-

gerätehauses, beispielsweise

der Sozialräume, Kosten zu

senken. Heinrich Meyer: „Diese

Gedanken wurden im Verwal-

tungsausschuss vorgetragen.

Alle dort vertretenen Parteien

haben dann vereinbart, dass

das planende Architekturbüro

diese Möglichkeit prüft.“

Herausgekommen sei dann

ein neuer Vorschlag, der eine

Eingeschossigkeit

vorsieht,

ohne dass das alte Gebäude be-

rücksichtigt wird. Bei genauerer

Prüfung habe sich herausge-

stellt, dass einige Punkte funk-

tionell nicht den Abläufen der

Feuerwehr entsprechen.

„Diese Bedenken hat die

Feuerwehrleitung der Gruppe

in einer konstruktiven Zusam-

menkunft erläutert. Weil der

vorliegende zweite Vorschlag

zumindest umgearbeitet werden

muss und so nicht öffentlich dis-

kutiert werden kann, wurde auf

Vorschlag der Verwaltung die

öffentliche gemeinsame Sitzung

des Wirtschafts- Finanz- und

Feuerschutzausschusses und

des Bau- und Wegeausschus-

ses abgesagt und zu einer nicht

öffentlichen Sitzung eingela-

den“, heißt es weiter in dem

Schreiben. Im Übrigen habe

die SPD/FDP-Gruppe dazu an-

geregt, den neuen Vorschlag in

einer öffentlichen Ausschusssit-

zung zu beraten.

Die SPD/FDP-Gruppe habe

nie davon gesprochen, wie von

Jörg Mondorf behauptet, dass

Einsparungen von 800.000 Euro

anzustreben seien. Sie habe

auch nie eine Zusage über die

Ausgestaltung des Feuerwehr-

gerätehauses gemacht. „Somit

kann sie auch keine 180-Grad-

Kehre gemacht haben. Die

SPD/FDP-Gruppe will, dass die

Zeteler Feuerwehr ein Haus be-

kommt, das dem Feuerwehrbe-

darfsplan entspricht, nicht mehr

und nicht weniger. Dabei muss

es doch erlaubt sein zu fragen,

ob man Kosten vermeiden kann,

wenn der gleiche Zweck erfüllt

wird und darum geht es der

Gruppe. Wenn der zweite Vor-

schlag nicht zum Ziel führt, wird

sich die Gruppe dem ersten

Vorschlag nicht verschließen“,

erläutert der SPD-Fraktionsvor-

sitzende.

Weiter heißt es: „Die Gemein-

de Zetel ist eine steuerschwache

Gemeinde und deshalb ist es

die Pflicht des Rates, immer auf

Kosten zu achten. Das hat die

SPD alleine und als SPD/FDP-

Mehrheitsgruppe in den letzten

dreißig Jahren immer erfolgreich

getan. Bis 2020 stehen neben

den Kosten für den Bau des

Feuerwehrgerätehauses rund 1

Million Euro für die Beschaffung

neuer Fahrzeuge an. Das ist viel

Geld, für das die Bürger der Ge-

meinde aufkommen müssen.“

Die Verwaltung hat angekün-

digt, dass sich der Rat mit der

Einrichtung einer weiteren Kin-

derkrippe befassen muss. Die

Grundschule in Zetel klagt über

Raummangel. Es kommen in der

nächsten Zeit hohe Investitionen

auf die Gemeinde zu, sodass es

wichtig ist, jede Ausgabe genau

zu prüfen. Es ist die originäre

Aufgabe eines Rates, auf die

sparsamste Verwendung von

Steuergeldern zu achten, des-

halb sucht die SPD/FDP-Gruppe

nach einem preiswerteren Weg

für die neue Feuerwache, ist ab-

schließend der Stellungnahme

zu entnehmen.

Korrektur Stricken

Zetel.

Anders als in der letz-

ten Ausgabe des Friesländer

Boten angekündigt, wird die

Strickgruppe „Strickkreis für

Frierende“ nach dem Austritt

von Leiterin Betty Balkow nicht

aufgelöst. Unter dem neuen Na-

men „Stricken mit Herz“ treffen

sich die Strickerinnen der Grup-

pe wie gehabt mittwochs im

Mehrgenerationenhaus (MGH)

Zetel, in der Zeit von 15 bis 17

Uhr, um für den guten Zweck zu

stricken. Wer Lust und Laune

hat, ist herzlich dazu eingeladen.

Nach wie vor können Sie noch

„Gutes“ mit Ihren Wollresten

tun, denn die Strickgruppe ist

auf Wollspenden angewiesen.

Diese können Sie im MGH Zetel

zu den Öffnungszeiten abge-

ben. Die Gruppe bedankt sich

im Namen aller Mitglieder für die

bereits erbrachten Spenden.

info@friebo.de

Einkaufsgutscheine gewonnen

Oldenburgische Landesbank wirkt beim Tag der offenen Tür in Zetel mit

Sie lagen beim OLB-Gewinnspiel in der Filiale Zetel mit ihrem

Tipp richtig: Karin Dierks (2.

v.li.

) und Christoph Groß (3.

v.li.

)

erhielten von Anita Beißbarth drei Gutscheine.

Foto: OLB