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Sport

Friebo 43/2017

Gelingt dem TuS Obenstrohe der Befreiungsschlag?

Varel.

Bezirksligist TuS Oben-

strohe erlebt derzeit hautnah,

wie unangenehm es ist, im Ab-

stiegskeller zu spielen. Nahezu

alle Versuche, sich aus dieser

stimmungstötenden Region zu

lösen, gingen schief. Die Wir-

kung der vermeintlichen „Mun-

termacher“ im Pokal und im

Ligabetrieb gegen Wiefelstede

verpuffte. In den darauf fol-

genden Partien gab es lediglich

drei Punkte aus dem Last-Minu-

te-Sieg gegen VfB II, die die Ge-

samtsituation der Mannschaft

nach dem 1. Saisondrittel nur

unwesentlich verbesserte. Den-

noch bleibt festzustellen, das die

Mannschaft offensichtlich aktiv

darum bemüht ist, sich schnellst

möglich aus der misslichen Si-

tuation zu befreien. Auch wenn

die Punktausbeute nicht aus-

reichte, so stimmte zumindest

die Leistung bei den letzten drei

Auftritten, auch bei den knap-

pen Niederlagen bei GVO und

in Wildeshausen. So kehrte die

Mannschaft zum Beispiel am

vergangenen Wochenende zwar

mit Komplimenten, aber leider

ohne Punkte vomRegenspiel aus

Wildeshausen nach Obenstrohe

zurück. In den verbleibenden

fünf Begegnungen der Hinrunde

bekommt die Mannschaft nun

die Gelegenheit, zu punkten, um

den Anschluss an die gar nicht

so weit entfernte sichere Ta-

bellenzone herzustellen, in der

sich Teams tummeln, die spiel-

technisch viel weniger zu bieten

haben als die TuS-Mannschaft.

Mit Ausnahme der Partie gegen

TUR Abdin an diesem Sonntag

warten noch vier Gegner aus der

Kategorie „absolut lösbar“. Ge-

gen den Tabellendritten aus Del-

menhorst dagegen scheint die

Aufgabe schwieriger. Die Mann-

schaft nahm in der Sommerpau-

se einen unglaublichen Wandel.

In der Vorsaison konnte sie sich

erst am letzten Spieltag aus

dem Abstiegskeller verabschie-

den. In dieser Saison dagegen

spielt sie am entgegengesetzten

Ende der Tabelle. In den letz-

ten drei Partien blieb sie ohne

Niederlage und setzte mit dem

mehr als verdienten 2:2-Unent-

schieden nach 0:2-Rückstand

beim Ligafavoriten Brake ein Si-

gnal. Dass TUR Abdin auswärts

auftrumpfen kann, erlebte die

TuS-Mannschaft bereits in der

vorigen Spielzeit bei der 2:3-Nie-

derlage. Obenstrohe muss am

Sonntag ohne Zweifel ein dickes

Brett bohren. Was jedoch vor

zwei Wochen gegen den VfB

möglich war, der ebenfalls als

Tabellendritter nach Obenstrohe

anreiste, sollte auch gegen TUR

Abdin möglich sein.

(mp)

Mit 6 Einsätzen und 343 Spiel-

minuten ist Lukas Schaaf, der

im Sommer aus der U19 des

JFV Varel ins Aufgebot der 1.

Mannschaft des TuS Oben-

strohe rückte, auf dem besten

Weg zu einem Stammplatz.

Saisonstart für Jadehaie Sande

Sande.

Was lange währt, wird

endlich gut: Mit einwöchiger

Verspätung kann Aufsteiger

ECW Sande ins Punktspielpro-

gramm der Verbandsliga einstei-

gen, erste Erfahrungen mit der

neuen Spielklasse machen und

Spielpraxis sammeln für die eine

Woche später stattfindende Be-

gegnung mit dem aktuellen Ta-

bellenführer REV Bremerhaven.

Der aus ECW-Sicht verspätete

Saisonbeginn begründet sich

aus der kurzfristigen Absage

des Spiels gegen HSV 1b am

vergangenen Wochenende. Die

Hanseaten können an diesem

Samstag eine spielfähige Mann-

schaft präsentieren und stellen

sich der Aufgabe in Sande. In

den seit dem Aufstieg vergan-

genen sechs Monaten haben

die Verantwortlichen des ECW

das Aufgebot der Jadehaie er-

gänzt und, so hoffen sie, an die

Erfordernisse der Verbandsliga

angepasst. Denn der Aufwand

ist in der Verbandsliga Nord un-

gleich höher, stehen doch Rei-

sen nach Rostock und Berlin im

Programm. Die Kaderplanung

des ECW ist noch nicht abge-

schlossen. Der Verein verzich-

tete zuletzt auf die Verpflichtung

der beiden Skandinavier Sjö-

strand und Ahola, die sportlich

nicht überzeugen konnten. Und

Torhüter Emil Hacke soll zu-

nächst in der Landesliga beim

Team der Gödens Vikings Spiel-

praxis sammeln. Michel Merta

steht verletzungsbedingt nicht

zur Verfügung. Trotz der erhöh-

ten Anforderungen sieht ECW-

Coach Sergey Yashin der Sai-

son optimistisch entgegen: „Na-

türlich steht uns eine schwere

Saison bevor, die garantiert kein

Selbstläufer wird. Ich habe das

Gefühl, in dieser Liga kann fast

jeder jeden schlagen. Dennoch

haben wir uns viel vorgenom-

men und möchten wieder oben

angreifen!“ Der HSV 1b kassier-

te in seinen ersten zwei Saison-

spielen zwei Niederlagen. „Das

könnte durchaus ein Vorteil für

uns sein, aber wir müssen ein-

fach von Spiel zu Spiel denken

und jetzt erst mal einen guten

Start hinlegen“, erklärt der Trai-

ner.

Der Anpfiff erfolgt am Sams-

tag, 28. Oktober, um 19.30 Uhr

in der Eishalle Sande.

(mp)

ECW-Trainer Sergey Yashin

sieht der Verbandsligasaison

mit viel Optimismus entge-

gen.

Foto: Daniel Sievers

SG-Handballfrauen wollen

Reaktion zeigen

Varel.

Die HSG Harpstedt/

Wildeshausen soll den Ärger

zu spüren bekommen, den die

zwar verdiente, aber letztlich viel

zu hohe 24:41-Niederlage gegen

Hude bei der SG Obenstrohe/

Dangastermoor

hinterlassen

hat. „Die Höhe der Niederlage

schmerzt natürlich. Doch Hude

ist nun einmal der Topfavorit

der Liga und spielt aufgrund der

hochkarätigen Besetzung in ei-

ner eigenen Liga. Punktverluste

gegen diese Mannschaft wiegen

nicht viel. Die Punkte für unsere

Ziele müssen wir gegen andere

Mannschaften holen, und da ist

Harpstedt ein Kandidat“, zeigt

sich SG-Trainer Peter Holm gar

nicht angefasst über das Deba-

kel des letzten Wochenendes.

Trainer und Mannschaft sind

trotz der beiden Niederlagen zu-

frieden mit dem Stand der Din-

ge, den sie in den kommenden

Wochen bis zur Weihnachtspau-

se ausbauen wollen. „Aus den

nächsten vier Spielen möchte

der Trainer sechs Punkte in die

Hinrundenbilanz schreiben. Eine

Vorgabe, die angesichts von

drei Heimspielen nicht über-

zogen erscheint. Für das Spiel

gegen Harpstedt, das bisher

nur den Sieg gegen den punkt-

losen Tabellenletzten Golden-

stedt gebucht hat, stehen ihm

alle Spielerinnen zur Verfügung.

Zusammen mit dem Heimvorteil

und dem zuvor genannten Ärger

im Bauch sollte es für einen Sieg

reichen.

(mp)

Die Angriffswucht der SG Obenstrohe/Dangastermoor hängt

in hohem Maße von der Leistung der Rückraumspielerin Me-

lanie Coquille (Nr. 21) ab.