Table of Contents Table of Contents
Previous Page  55 / 56 Next Page
Information
Show Menu
Previous Page 55 / 56 Next Page
Page Background

28. Oktober 2017

Zum Schluss

55

„Die Kleine“ im Friesländer Boten

Private Gelegenheitsanzeigen

Anzeigenannahme: Elisabethstraße 13, Varel, Tel. 0 44 51 / 9 11 90

Mo.–Fr. 9.00–12.00 Uhr und Mo.–Do. 14.00–17.00 Uhr

per E-Mail:

kleine@friebo.de

Anzeigenschluss: Mittwoch, 17 Uhr

Bitte deutlich ausfüllen, hinter jedem Wort oder Satzzeichen ein Kästchen freilassen.

Die ersten 3 Zeilen kosten

4,- €

Jede weitere Zeile

0,70 € mehr

Chiffregebühr 5,- €

(Immobilien- und Wohnungsangebote gesonderte Konditionen, 1,00 €/mm 1-spaltig, Mindestgröße 1-spaltig 15 mm)

Zuschriften werden zugesandt

beigefügt per Scheck bar bei Abgabe Banklastschrift

Auftraggeber/Name:

Straße:

Ort:

Tel.:

Unterschrift:

Bankverbindung:

(für Lastschrift)

Friesländer Bote

Impressum

Friesländer Bote GmbH & Co.

Kommanditgesellschaft

Elisabethstraße 13, 26316 Varel

Tel. 04451/9119-0, Fax: 911919

Private Kleinanzeigen: 04451/911910

E-Mail:

info@friebo.de

Internet:

www.friebo.de

Herausgeberin:

Brigitte Meyer-Radicke (†)

Geschäftsführer: Robert Allmers

Redaktion: Michael Tietz (Ltg.),

Jutta Fink, Anke Kück, Susanne

Grill, Thorsten Soltau, Jaqueline

Guthardt Tel. 04451/911911

Verantwortlich für Anzeigen:

Friesländer Bote

Geertje Krause, Nadine Sennecke,

Anja Lesinski, Gesa Siefjediers

Tel. gewerbliche Anzeigen:

04451/911950

E-Mail:

anzeigen@friebo.de

Fax gewerbliche Anzeigen:

04451/911919

Auflage: 27.450

Anzeigen- u. Redaktionsschluss:

jeweils Mittwoch, 17 Uhr

Erscheinungsweise wöchentlich.

Verteilung kostenlos an alle Haus-

halte in Varel, Bockhorn, Zetel,

Neuenburg, Jade, Spohle etc.

Für unverlangt eingesandte Manuskripte

und Bilder wird keine Gewähr übernom-

men. Anzeigen, die vom Friesländer Bo-

ten gesetzt und gestaltet wurden, dürfen

nur mit ausdrücklicher Genehmigung

des Verlages nachgedruckt werden.

Druck:

Brune-Mettcker Druck- und

Verlagsgesellschaft mbH

Diese Preise gelten nur für Privatkunden und bei Schaltung einer privaten (einmaligen) Gelegenheitsanzeige. Wir behalten uns vor,

aufgrund des Anzeigeninhaltes u./od. der Häufigkeit der Schaltung den regulären Tarif zu berechnen.

TV-Tipp der Woche

„Re: Mehr Geld für Bauern –

Fair statt billig“

Freitag, 3. November, 19.40 Uhr, Arte

Stell Dir vor, Du bestimmst

den Preis. Wieviel soll Milch ko-

sten? Mit ein paar Mausklicks

entscheiden: Darf die Kuh auf

die Wiese? Und der Bauer mal

in Urlaub? Ja! Das kostet ein

paar Cent mehr. In Frankreich

geht das. „C’est qui le Patron?“

heißt die Initiative. Auf der

Website stimmen Verbraucher

über Milch- und Pizza-Preise

ab. Und viele zahlen gerne et-

was mehr. Ein Riesenerfolg in

Frankreich: Nicolas Chabanne

beweist, dass es anders geht.

Seine Milch ist teurer, aber da-

für fair gehandelt. Die Bauern

können davon leben.

18-Jähriger ‚surft‘ auf Lastzug

Zetel.

In der Nacht zu Don-

nerstag war eine Polizeistreife

auf der A 29 imBereich zwischen

Varel und Jaderberg unterwegs.

Als sie auf einen vorausfahren-

den Tanklastzug zukamen, fiel

den Beamten ein sich bewegen-

des Licht an dem Sattelauflieger

auf. Schließlich erkannten sie,

dass auf dem Unterfahrschutz

am Ende des Sattelaufliegers

eine Person saß und ihr Handy

schwenkte. Die Beamten stopp-

ten den Tanklastzug umgehend.

Wie sich anschließend her-

ausstellte, hatte der junge Mann

den Fahrer des Tanklastzuges

zuvor in Varel beim Befüllen ei-

ner Tankstelle mit einem Messer

bedroht, war dann aber plötzlich

verschwunden. Der Lkw-Fahrer

setzte seine Fahrt schließlich

fort, ohne bemerkt zu haben,

dass sich der 18-Jährige aus

Varel auf dem Auflieger ver-

steckt hatte. Der junge Mann

stand nach Angaben der Polizei

erheblich unter Alkoholeinfluss.

Er musste schließlich die Nacht

in der Ausnüchterungszelle ver-

bringen, zudem erwartet ihn nun

ein Strafverfahren.

Krisensitzung bei uns in der

Küche: Es geht um die frauliche

Frauke und ihr Problem mit ih-

remLebensabschnittsbeglücker

Sven. Klöpper ist gekommen

nebst seiner wiedervereinten

Frau Katja. Sozialtherapeutikum

Susanne sowieso. Sogar Marie-

Curie, die missratene Tochter

meines Nachbarn Dr. Bastian B.

ist dabei. »Was willst du denn

hier?«, faucht Susanne die Ma-

rie an. Das geht ja gut los. Ma-

rie streckt ihre beringte Nase in

die Luft: »Ich recherchiere über

das Thema ›Krisenmanagement

in sozialen Kleinstrukturen‹ und

werde einen Artikel darüber in

der Schülerzeitung veröffent-

lichen. Und in der New York

Times. Da kriege ich den Pulit-

zerpreis.«

Frauke schleicht herein, noch

immer verheult, was ihre kör-

perlichen Reize nicht mindert.

Klöpper sucht ihren Augenkon-

takt, ziemlich weit unten, worauf

Katja ihm ans Schienbein tritt.

Amüsiert zwinkert Marie mir zu,

wendet sich aber sofort ab, weil,

mit so einem alten Sack wie mir

kann sie sich unmöglich solidari-

sieren, und für sie sind alle Män-

ner über 21 alte Säcke. »Wollt

ihr einen Eierlikör?«, frage ich

die Frauen. »Typisch Macho!«,

kreischt Susanne los, »klar, die

Frauen nippen an einem Wei-

berlikör, und die Männer ma-

chen auf dicke Hose. Hast du

nichts Hartes dabei?«

Kann sie haben. Ich krame

eine verstaubte Flasche aus

dem Kabuff. »Hier, ein feiner

Absinth, viel Spaß noch.« »Ab-

sinth?«, schluckt Katja, »da

sind doch Drogen drin.« Jetzt

Marie-Curie: »Drogen? Was?

Wo? Echt? Wie fracking ist das

denn!« Fracking? Was meint

sie damit? »Früher waren da

mal Drogen drin«, glätte ich die

aufwallende Empörung, »He-

mingway hat davon reichlich

geschluckt.«

»Hemingway?

Spielt der nicht beim Ketten-

sägen-Massaker mit?«, Marie

wieder. »Mariechen«, brumme

ich großväterlich, »Hemingway

war Schriftsteller. Der hat sich

mit einer Flinte erschossen.«

»Ach, du meinst Kurt Cobain,

den Nirvana-Junkie.« Derweil

sind die Frauen mit Absinth und

Geschnatter ins Wohnzimmer.

Klöpper köpft zwei Weizen, Ma-

rie jault, sie brauche dringend

einen Joint, und Rauhaar Klop-

stock beginnt unten im Bücher-

regal zu schnarchen. Was war

eigentlich Fraukes Problem?

Tschüs!

Heinzis Zeigefinger

Euer Heinzi