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4. November 2017

Zum Schluss

55

„Die Kleine“ im Friesländer Boten

Private Gelegenheitsanzeigen

Anzeigenannahme: Elisabethstraße 13, Varel, Tel. 0 44 51 / 9 11 90

Mo.–Fr. 9.00–12.00 Uhr und Mo.–Do. 14.00–17.00 Uhr

per E-Mail:

kleine@friebo.de

Anzeigenschluss: Mittwoch, 17 Uhr

Bitte deutlich ausfüllen, hinter jedem Wort oder Satzzeichen ein Kästchen freilassen.

Die ersten 3 Zeilen kosten

4,- €

Jede weitere Zeile

0,70 € mehr

Chiffregebühr 5,- €

(Immobilien- und Wohnungsangebote gesonderte Konditionen, 1,00 €/mm 1-spaltig, Mindestgröße 1-spaltig 15 mm)

Zuschriften werden zugesandt

beigefügt per Scheck bar bei Abgabe Banklastschrift

Auftraggeber/Name:

Straße:

Ort:

Tel.:

Unterschrift:

Bankverbindung:

(für Lastschrift)

Friesländer Bote

Impressum

Friesländer Bote GmbH & Co.

Kommanditgesellschaft

Elisabethstraße 13, 26316 Varel

Tel. 04451/9119-0, Fax: 911919

Private Kleinanzeigen: 04451/911910

E-Mail:

info@friebo.de

Internet:

www.friebo.de

Herausgeberin:

Brigitte Meyer-Radicke (†)

Geschäftsführer: Robert Allmers

Redaktion: Michael Tietz (Ltg.),

Jutta Fink, Anke Kück, Susanne

Grill, Thorsten Soltau, Jaqueline

Guthardt Tel. 04451/911911

Verantwortlich für Anzeigen:

Friesländer Bote

Geertje Krause, Nadine Sennecke,

Anja Lesinski, Gesa Siefjediers

Tel. gewerbliche Anzeigen:

04451/911950

E-Mail:

anzeigen@friebo.de

Fax gewerbliche Anzeigen:

04451/911919

Auflage: 27.450

Anzeigen- u. Redaktionsschluss:

jeweils Mittwoch, 17 Uhr

Erscheinungsweise wöchentlich.

Verteilung kostenlos an alle Haus-

halte in Varel, Bockhorn, Zetel,

Neuenburg, Jade, Spohle etc.

Für unverlangt eingesandte Manuskripte

und Bilder wird keine Gewähr übernom-

men. Anzeigen, die vom Friesländer Bo-

ten gesetzt und gestaltet wurden, dürfen

nur mit ausdrücklicher Genehmigung

des Verlages nachgedruckt werden.

Druck:

Brune-Mettcker Druck- und

Verlagsgesellschaft mbH

Diese Preise gelten nur für Privatkunden und bei Schaltung einer privaten (einmaligen) Gelegenheitsanzeige. Wir behalten uns vor,

aufgrund des Anzeigeninhaltes u./od. der Häufigkeit der Schaltung den regulären Tarif zu berechnen.

TV-Tipp der Woche

„Am Ende der Macht –

Abschied von der Politik“

Montag, 6. November, 22 Uhr, NDR

Es ist ein tiefer Einschnitt,

beruflich wie privat: Wenn

Spitzenpolitiker nach Jahren

im Zentrum der Macht aus der

Politik aussteigen oder nicht

mehr wiedergewählt werden,

stehen sie plötzlich nicht mehr

im Scheinwerferlicht. Privile-

gien wie Fahrdienst oder Di-

plomatenpass sind Vergangen-

heit, ihre öffentliche Bedeutung

schwindet schnell. Wie gehen

sie mit dem Verlust von Macht

um? Und wie finden sie sich im

Alltag zurecht?

Drei norddeutsche Spitzenpo-

litiker gewähren Einblicke in ihr

neues Leben und den Politikbe-

trieb in Deutschland: Marieluise

Beck (Bündnis 90/Die Grünen),

Jan van Aken (Die Linke) und Pe-

ter Harry Carstensen (CDU).

Einbrüche in Vereinsheim und Post

Varel.

Zwischen dem 25. und

30. Oktober warfen bislang un-

bekannte Täter das rückwärtige

Fenster eines Vereinsheims in

der Windallee in Varel ein und

entwendeten einen Spirituo-

sen-Spender im Wert von ca.

400 Euro.

Im Zeitraum vom 28. bis zum

30. Oktober wurde ferner bei

der Postfiliale in Varel, Bürger-

meister-Heidenreich-Straße,

das Schlüsselrückgabefach der

Packstation auf unbekannte

Weise aufgebrochen; mit den

dort aufgefundenen Schlüsseln

wurden die entsprechenden Fä-

cher geöffnet, die nach bishe-

rigem Erkenntnisstand jedoch

leer gewesen sind. Zudem wur-

de im Vorraum der Filiale ein Te-

lefon beschädigt.

In beiden Fällen bittet die

Polizei Zeugen, die sachdienli-

che Angaben machen können,

sich unter der Telefonnummer

04451/9230 zu melden.

Computer-Nerd Timo meint,

ich sähe aus wie ein siebenjäh-

riges Kind, dessen Lippen sich

kräuselig bewegen und dem der

Schnodder aus der Nase läuft,

weil beide Hände beschäftigt

sind: die eine mit dem Festhal-

ten des Buches, die andere mit

dem Lesen. Lesen? »Weil«, wie

Timo hämt, »Leseanfänger als

auch geistig Unterbemittelte ih-

ren Finger an den Wörtern ent-

lang schieben und, so wie du,

halblaut vor sich hinmurmeln,

um den Text zu begreifen«.

Es ist an mir, ihn zu belehren.

»In der Antike und im Mittelal-

ter hatte jedermann laut gele-

sen. Das waren weder 7-jährige

Schnoddernasen noch Men-

schen mit dem Geistvolumen

derer solch einer.« (Ich drücke

mich oft so klar aus, wie du

weißt.) »Die Kirche hatte sogar

lange Zeit das stumme Lesen

verboten. Nicht, um das heim-

liche Studieren von ketzerischen

Schriften oder Hexenrezepten

zu unterbinden. Nein, stummes

Lesen wurde als Sünde betrach-

tet, als Abart des Müßiggangs.

Wer stumm las, galt als Faul-

sack, des Himmels Heils unwür-

dig. Lautes Lesen hatte und hat

nix mit geistiger Unbedarftheit

zu tun.«

Aber wem sage ich das: einem

Computerfiffi, der sich von Icon

zu Icon hangelt und sich Texte

von einem Sprachcomputer vor-

lesen lässt. »Und ich erzähl dir

noch was«, erzähle ich ihm noch

was, »in meiner Urfamilie gebot

es der Anstand, Texte laut zu le-

sen, nämlich die Glückwunsch-

karten und Briefe der Verwand-

ten. Die reihte man auf dem

Sims auf – nicht die Verwandten,

du Pfosten – und vom Besucher

wurde erwartet, dass er die Kla-

gen über Gliederreißen, Podagra

oder Sterbefälle getreu vorlas.«

»Sims?«, fragt Timo ohne An-

zeichen neugieriger Erregung,

tonlos, quasi Computerstimme.

»Ja Sims«, rufe ich, »Sims kann

viel bedeuten. Bei Opa Karl selig

war es das Vertiko, bei Großtan-

te Gretchen das Bücherregal mit

den Familienfotos, Sims eben,

kennt doch jeder.«

»Ich googel mal«, sagt Timo. –

»Uii, dann musst du ja ein Wort

schreiben. Volle vier Buchsta-

ben. Solltest du nicht vorher den

Kurs ›Buchstaben für Dummies‹

belegen?« – »I wo«, nölt Timo,

»ich geb das in den Sprachas-

sistenten.« Er kräuselt die Lip-

pen und sagt: »Sims«. Wie ein

siebenjähriges Kind.

Tschüs!

Heinzis Zeigefinger

Euer Heinzi