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11. November 2017

Varel

15

Fa. Onken

Inh. Jörg Onken

Let´s Dance: 1.000 Euro für die Hospizbewegung

Erlöse aus dem Tag der offenen Tür – Dank an alle Kuchenspender

Varel.

Als am 23. Septem-

ber der Tag der offenen Tür im

Tanzstudio Let´s Dance durch-

geführt wurde, legten sich nicht

nur die Tänzerinnen und Tänzer

ordentlich ins Zeug: Nach einem

Spendenaufruf von Inhaberin

Ineke Robbers und ihrem Team,

starteten die Eltern der Tänzer

sowie Freiwillige einen Kaffee-

und Kuchenverkauf, um Geld für

die Hospizbewegung Varel ein-

zunehmen.

Insgesamt wurden am Tag

der offenen Tür 45 Kuchen ver-

kauft, woraus ein Erlös von 725

Euro entstand. Ineke Robbers

erhöhte die Summe dann aus

eigenen Mitteln auf 1.000 Euro.

„Mir liegt die Hospizarbeit

sehr am Herzen. Ich habe selbst

schon sterbende Menschen be-

gleitet und weiß, wie wichtig die-

se Art von Arbeit ist. Aus diesem

Grund habe ich den Spenden-

aufruf gestartet. Im Jahr 2016

haben wir eine solche Spen-

denaktion schon einmal durch-

geführt. Damals haben wir 685

Euro eingenommen. Für dieses

Jahr hatte ich mir das Ziel ge-

setzt, dass wir dieses Ergebnis

übertreffen. Ich freue mich sehr,

dass wir dieses Ziel erreicht ha-

ben und dass das Let´s Dance

Ineke Robbers (Mitte) übergab Renate Gleba und Uschi Dana-

nic von der Hospizbewegung in Varel den Scheck. Mit ihnen

freuten sich die Tänzerinnen vom Let´s Dance.

Foto: Pascal Fianke

und ich die Hospizbewegung

mit dieser Spende unterstützen

können. Gleichzeitig möchte

ich mich bei allen Beteiligten für

ihr großes Engagement bedan-

ken“, berichtet Ineke Robbers

begeistert. Renate Gleba, die

gemeinam mit Uschi Dananic

die Spende stellvertretend für

die Hospizbewegung entgegen

nahm, bedankte sich herzlich:

„Wir haben uns über die Spen-

de sehr gefreut. Das Geld wollen

wir für unser großes gemein-

sames Projekt, unser Haus der

Hospiz- und Palliativarbeit ‚Am

Jadebusen‚ verwenden.

(pf)

Heimatverein freut sich über neue Dokumente

Wertvolle Unterlagen von Heinz Rädecker und Lothar Meyer ans Heimatmuseum übergeben

Varel.

Nach 25 Jahren be-

schlossen Gertrud Rädecker

und ihr Sohn nun die Heinz

Rädecker Stiftung nach außen

hin aufzulösen und somit keine

Veranstaltungen mehr zu orga-

nisieren.

Die beiden hatten die Stiftung

zum Wohle krebskranker Kinder

1992 in Gedenken an den ver-

storbenen Ehemann und Vater

gegründet und konnten in dieser

Zeit eine große Zahl von Fami-

lien aus demWeser-Ems-Gebiet

zu vielen Veranstaltungen nach

Varel einladen. Die Kinder wur-

den und werden zum Teil noch

heute im Klinikum Oldenburg

betreut, mit dem die Familie Rä-

decker bereits von Anfang an

eng zusammen gearbeitet hatte.

Bei allen Veranstaltungen, die

für die Gäste stets kostenlos

waren, wurden die Kinder reich-

lich beschenkt und hatten eine

schöne, abwechslungsreiche

Zeit mit viel Spaß.

Nun hat die Heinz Rädecker

Stiftung acht Ordner an den

ersten Vorsitzenden des Hei-

matvereins, Hans Georg Bucht-

mann, übergeben. In diesen

Ordnern sind die zahlreichen

Aktivitäten des Vereins aufgeli-

stet, darunter über 400 Ferien-

aufenthalte, 21 Weihnachtsfei-

ern mit etwa 200 Gästen sowie

19 Sommerfeste und Weiteres.

„Wir freuen uns sehr über die

Stiftungsunterlagen und werden

sie im Heimatmuseum gut auf-

heben, sodass sie noch in 100

Jahren vorhanden und nachzu-

vollziehen sind“, so Hans Georg

Buchtmann vom Heimatverein.

Begeistert zeigten sich auch die

Stiftungsgründer Gertrud Rä-

decker und ihr Sohn Edgar und

dankten für das Entgegenkom-

men des Heimatvereins: „Wir

fühlen uns sehr geehrt und wis-

sen die Bewahrung der Unterla-

gen sehr zu schätzen.“

In Zukunft wird die Heinz Rä-

decker Stiftung im Rahmen ihrer

finanziellen Mittel die Kinderon-

kologie im Klinikum Oldenburg

direkt bei den dort anstehenden

Projekten unterstützen, um auch

weiterhin krebskranken Kindern

eine Freude zu machen.

Doch der Heimatverein erhielt

an diesem Tag nicht nur Doku-

mente über die Heinz Räde-

cker Stiftung. Reingart Schwa-

nicke brachte ebenfalls einen

Schwung Ordner über den be-

rühmten Chemiker und gebür-

tigen Vareler Lothar Meyer – alle

Belege wurden dazu sorgfäl-

tig von ihrem Ehemann Günter

Schwanicke recherchiert.

Auch hier betonte Hans Ge-

org Buchtmann, dass die be-

deutsamen Unterlagen im Hei-

matmuseum gut untergebracht

seien und freute sich über die

Erweiterung des Bestandes.

Schwanicke, den seine Re-

cherche über Jahre hinweg von

Tübingen, über Stuttgart bis zum

Geburtsort Lothar Meyers nach

Varel geführt hatte, verfasste

anhand seiner Ergebnisse eben-

falls das Vareler Heimatheft Nr. 8

„Aus dem Leben des Chemikers

Julius Lothar Meyer“, erhältlich

im Heimatmuseum.

(jg)

Edgar und Gertrud Rädecker (1. und 2. von links) überga-

ben Stiftungsunterlagen an Hans Georg Buchtmann (3. von

links). Reingart Schwanicke (Mitte) überließ dem Heimat-

museum ebenfalls Dokumente über Lothar Meyer. Über die

Bereicherung freuten sich auch die Archivmitarbeiter Detlev

Antons (3. von rechts), Rainer Urban (2. von rechts) und Klaus

Büntemeyer (rechts).

Foto: Jaqueline Guthardt