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11. November 2017

Varel

17

Fahrradhaus REINERS

26316 Varel-Seghorn

Altjührdener Straße 2a

Telefon 0 44 51 - 9 79 00 52

www.fahrradhaus-reiners.de

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Emil-Heeder-Str. 22

26316 Varel

Gewerbegebiet Winkelsheide - Tel. 04451/957110

Montag - Freitag

9-12 u. 15-17.30 Uhr

www.gerdes24.de

OHNE TERMIN!

Ing.-Büro

Gerdes

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Fachkräftemangel

Mehr Anerkennung für soziale Berufe

Der Fachkräftemangel in den

sozialen Berufen ist längst auch

in Varel angekommen. Es muss

dringend etwas verändert wer-

den – aber was?

Es macht schon betroffen,

wenn die Kindergartenleitung

im Sozialausschuss von der ak-

tuellen Situation berichtet und

nicht in erster Linie die Ursache

im zu geringen Gehalt sieht, son-

dern in der mangelnden Wert-

schätzung und den schlechten

Arbeitsbedingungen.

Kritisiert wird auch die Form

der Ausbildung – sie ist zunächst

rein schulisch, das bedeutet,

dass es kein Gehalt während

dieser Zeit gibt. So wird das

Berufsbild für junge Menschen

sehr unattraktiv. Zusätzlich feh-

len Ausbildungsmöglichkeiten.

So schön die Idee der kosten-

losen Kita – wie sie derzeit dis-

kutiert wird – für die Eltern ist,

geht sie in dieser Form doch ver-

mutlich in die falsche Richtung.

Das Geld wäre sicher viel bes-

ser in zusätzlichen Ausbildungs-

angeboten und -förderungen

angelegt. Auch kleinere Grup-

pen würden dafür sorgen, dass

Erzieher weniger Stress ausge-

setzt sind und auf die neuen He-

rausforderungen von Erziehung

besser eingehen könnten.

Aber es gäbe vielleicht auch

eine viel einfachere Lösung –

Wie sagte Walter Langer im

Ausschuss: „Ich würde mir wün-

schen, dass wir für diesen Be-

reich genauso viel Geld ausge-

ben wie für den Verteidigungs-

haushalt.“

Das ist doch mal ein Ansatz!

Anke Kück

Kommentar

Spatenstich für den Kindergarten Waldviertel

Fertigstellung für August 2018 geplant – Drei Krippen- und zwei Kindergartengruppen

Varel.

In neuneinhalb Mona-

ten werden hier 95 Kinder spie-

len – darüber freue ich mich rie-

sig.“ Bürgermeister Gerd-Chri-

stian Wagner sorgte mit diesem

Ausspruch für einige freundliche

Schmunzler bei den Gästen zum

Spatenstich für den neuen Kin-

dergarten Waldviertel.

Am Dienstag war der Baube-

ginn für das Haus, in dem zwei

Kindergarten- und drei Krippen-

gruppen Platz finden werden.

Direkt gegenüber dem Kreis-

dienstleistungszentrum, neben

dem Haus der Hospiz- und

Palliativarbeit „Am Jadebusen“

und nahe einem neuen Bauge-

biet entsteht die neue Kinderta-

gesstätte. Die Kosten werden

insgesamt etwa 2,4 Millionen

Euro betragen und der Platz

wurde mit Bedacht ausgesucht:

„In einen neuen Stadtteil gehört

auch ein neuer Kindergarten.

Hier passiert gerade richtig viel,

das Haus der Hospiz- und Palli-

ativarbeit ‚Am Jadebusen’ ist im

Bau, die Stadtbetriebe werden

ebenfalls hier angesiedelt und

es grenzt eine Veranstaltungs-

fläche an das Gelände.“

Nun gelte es auch das Haus

mit Leben zu füllen. Fachbe-

reichsleiter Wilfried Albers hat

da keine Sorge, die Kinder sind

das kleinste Problem, nun gilt es

auch qualifiziertes Personal zu

finden. „Aber auch das bekom-

men wir hin.“

(ak)

Andreas Holz (Stadt Varel), Architekt Peter Voss, die Ratsver-

treter Georg Ralle und Hannelore Schneider sowie Bürger-

meister Gerd-Christian Wagner waren beim Spatenstich mit

Freude bei der Arbeit.

Wettbewerb „Forschergeist 2018“

Varel.

Kugelbahnen bauen,

Fledermäuse beobachten oder

Fahrräder reparieren? Gute Kita-

Projekte rund um Mathematik,

Informatik, Naturwissenschaf-

ten oder Technik (kurz MINT)

machen aus Kindern Entdecker

und Forscher. Sie fördern auf

vielfältige Weise die Kompe-

tenzen von Mädchen und Jun-

gen. Zum vierten Mal rufen die

Deutsche Telekom Stiftung und

das „Haus der kleinen Forscher“

Kitas auf, ihre spannenden Pro-

jekte aus dem MINT-Bereich

beim Wettbewerb „Forscher-

geist“ einzureichen.

Gesucht wird das beste Pro-

jekt aus jedem Bundesland.

Die 16 Landessieger werden

vor Ort in der Kita im Rahmen

einer großen „Forschergeist-

Deutschlandtour“ ausgezeich-

net. Aus den Landessiegern

wählt die Jury, bestehend aus

Experten aus Wissenschaft,

Praxis und Gesellschaft, fünf

Bundessieger, die auf einer fei-

erlichen Gala in Berlin gekürt

werden. Die Landessieger er-

halten ein Preisgeld zur För-

derung der mathematischen,

informatischen, naturwissen-

schaftlichen und technischen

Bildungsarbeit in der Kita in

Höhe von jeweils 2.000 Euro,

die Bundessieger zusätzlich je

3.000 Euro.

Alle Kitas können sich mit

ihren Projekten aus den MINT-

Bereichen online unter www.for-

schergeist-wettbewerb.de

be-

werben. Die Bewerbungsphase

für den „Forschergeist 2018“

endet am 31. Januar 2018. Es

sind ausdrücklich auch Bewer-

bungen von Kitas erwünscht,

die kein „Haus der kleinen For-

scher“ sind. Bei Fragen zum

Wettbewerb können sich päda-

gogische Fachkräfte unter info@

forschergeist-wettbewerb.de

an

die Stiftung „Haus der kleinen

Forscher“ wenden.

(eb)

radio ffn-Spendentag

Aktion für das Kinder- und Jugendhospiz

Wilhelmshaven.

Große Freu-

de im Angelika Reichelt Kinder-

und Jugendhospiz Joshuas En-

gelreich: radio ffn veranstaltet

jedes Jahr gemeinsam mit dem

sendereigenen Verein „Hörer

helfen e.V.“ inder Vorweihnachts-

zeit den großen ffn-Spendentag:

Am 23. November sammeln ffn-

Hörer, das gesamte ffn-Team

und viele Prominente Spenden

für das im Jahr 2014 eröffnete

Kinder- und Jugendhospiz in

Wilhelmshaven. Das Geld soll für

den Aufbau eines Rückzugsorts

für Geschwister von unheilbar

erkrankten jungen Menschen

verwendet werden. Dieser soll

auf dem Grundstück des Kinder-

und Jugendhospizes entstehen

und für die Kinder ein Ort zum

Spielen, Toben und Krach ma-

chen sein, aber auch dem Aus-

tausch untereinander dienen.

Als die Mitarbeitenden die Nach-

richt über diese Unterstützung

erhielten, herrschte erst einmal

Ausnahmezustand im Kinder-

hospiz, berichtet Irene Müller

von der Geschäftsführung: „Alle

Mitarbeitenden haben gejubelt

und sind sich vor Freude in die

Arme gefallen.“ Doch bei aller

Freude wies Irene Müller auch

auf die dringende Notwendig-

keit dieses Rückzugsortes hin:

„Lebensverkürzend erkrankte

Kinder fordern meist die ganze

Aufmerksamkeit der Eltern. Die

Geschwisterkinder kommen oft

zu kurz. Gerade für sie möchten

wir einen Ort schaffen, an dem

sie sich geborgen fühlen. Ohne

Spenden ist dies nicht möglich.

„Ich hoffe natürlich, dass mög-

lichst viele Menschen am 23.

November radio ffn einschalten

und spenden, damit dieser wun-

derbare Ort realisiert werden

kann.“

(eb)