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14

Varel

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Die berufliche Zukunft vor Augen

Schüler informieren sich über verschiedenste Berufe beim Aus- und Weiterbildungsmarkt

Varel.

Was mache ich ei-

gentlich nach der Schule? Ab-

solviere ich eine Ausbildung

oder doch lieber ein Studium?

Diese Fragen nach der Zukunft

beschäftigt sehr viele Schüle-

rinnen und Schüler, die kurz vor

ihrem Abschluss stehen. Um

ihnen bei ihrer Entscheidung

zu helfen und ihnen eine breite

Palette verschiedenster Berufe

sowie Schul- und Studiums-

möglichkeiten aufzuzeigen, fand

jetzt der 14. Aus- und Weiterbil-

dungsmarkt in der BBS Varel

statt.

Organisiert wurde die Veran-

staltung von der Wirtschaftsför-

derung Varel und der BBS Varel.

In der Zeit von 8 bis 12 Uhr

besuchten rund 800 Schüler aus

zwölf verschiedenen Schulen

aus Friesland, Wilhelmshaven,

Jaderberg oder Friedeburg den

Markt.

Auf diesem präsentierten rund

39 Betriebe ihre Ausbildungs-

berufe. Dort konnten Schüler

Gespräche mit den Ausstellern

führen und sich an vereinzelten

Ständen auch praktischen Auf-

gaben stellen. Einige Schüler

gaben auch Bewerbungen ab.

Außerdem konnten sich die

Schüler über die zahlreichen

schulischen Angebote der BBS

Varel informieren, zum Beispiel

über Vollzeitschulformen, wie

das Berufliche Gymnasium oder

die Fachoberschule Wirtschaft.

Aber auch über die berufsqua-

lifizierenden Ausbildungsformen

gab es ein breites Angebot für

die Bereiche Wirtschaft und

Technik.

Ein weiterer wichtiger Bereich

ist der Sektor um Ernährung,

Hauswirtschaft, Pflege und So-

zialpädagogik. „Besonders die

Berufe im Pflegesektor sind sehr

wichtig. Hier haben wir von der

BBS ein breites Angebot, um die

Schüler bestens auf das spä-

tere Berufsleben vorbereiten zu

können. So haben wir beispiels-

weise Praxisräume, in denen die

Schüler anhand von Puppen den

Umgang mit den Patienten üben

können, zum Beispiel, wie Sprit-

zen richtig gesetzt werden. So

lernen die Auszubildenden wie

sie die Patienten in ihrer Versor-

gung und in ihrer Lebensgestal-

tung unterstützen können“. be-

richtet BBS Lehrerin Mechthild

Tameling. Mit einer Ausbildung

im Pflegebereich „hat man sehr

gute Chancen auf dem Arbeits-

markt, da diese Berufe immer

dringend gebraucht werden.“

Durch viele praktische Angebote

konnten die Schüler einen Ein-

blick in die Pflegeberufe bekom-

men. So haben sie beispiels-

weise einen Lifter ausprobieren

können, der u.a. dafür bestimmt

ist, Menschen aus dem Rollstuhl

auf einen Stuhl zu heben. Des

Weiteren konnten sie Untersu-

chungsmethoden, wie das Blut-

druckmessen ausprobieren und

simulieren, wie es ist, wenn man

körperlich beeinträchtigt ist.

Für das leibliche Wohl sorgten

die Schüler und Schülerinnen

der Hauswirtschaftsklassen, die

den Ausstellern belegte Bröt-

chen, Tee und Kaffee servierten.

Der Nachmittag war dann für

Eltern vorgesehen, die die Ver-

anstaltung zusammen mit ih-

ren Kindern besuchen wollten.

Dr. Meike Knop von der Wirt-

schaftsförderung Varel konnte

ein positives Fazit ziehen:

„Ich bin mit der Durchführung

des Aus- und Weiterbildungs-

marktes sehr zufrieden. Die

Organisation, zum Beispiel der

Transport der Schulklassen hat

sehr gut funktioniert und auch

die Aussteller waren zufrieden.

Jedoch war leider festzustellen,

dass das Interesse an der Ver-

anstaltung zum Nachmittag hin

abebbte. Deswegen müssen wir

nun herausfinden woran das lag

und das Angebot weiterhin op-

timieren.“

Noch mehr Informationen

zu den Ausstellern, Bilder des

diesjährigen Marktes sowie

Schulangebote der BBS sind

auf der zugehörigen Internet-

seite

www.awm4u.de

zu finden.

(pf)

Waren zufrieden mit der Durchführung des Aus- und Weiter-

bildungsmarktes: Marcel Fianke und Dr. Meike Knop von der

Wirtschaftsförderung Varel sowie die stellvertretende Schul-

leiterin der BBS Varel, Iris Szaszi (Mitte).

Foto: Pascal Fianke

Varel.

Im Zusammenhang mit

den Planungen für die Projekt-

woche zum 175-jährigen Jubilä-

um des Höheren Schulwesens

(2016), haben die ehemaligen

Schüler des Lothar-Meyer Gym-

nasiums Siyam Atmar und Fredo

Eilers (beide machten dort letztes

Jahr ihr Abitur), einen 90-minü-

tigen Film produziert. Insgesamt

arbeiteten die beide rund ca.

sechs Monate an dem Projekt.

Der Film handelt über die heutige

Schule, mit Interviews von Schü-

lerinnen und Schüler, die über

ihre Eindrücke zur Schule heute,

Gedanken zu politischen Themen

und ihre Vorstellungen von der

Zukunft sprechen. Die Idee dazu

hatte Lehrerin Maren Rogge. Der

Film soll den Schülern und Lehrer

und Mitarbeitern des Hauses in

25 Jahren Eindrücke vom gegen-

wärtigen Schulleben vermitteln.

Nur Maren Rogge, Siyam und

Fredo Eilers, Maren Rogge, Siyam Atmar und Schulleiterin

Astrid Geisler schlossen den Film in die Zeitkapsel ein.

Foto: LMG Varel

Ein Film für die Zukunft

LMG Varel: Film wird in Zeitkapsel verschlossen

Fredo haben den fertigen Film

gesehen. Der genaue Inhalt

bleibt bis zur Öffnung der Zeit-

kapsel in 25 Jahren geheim. Der

Film wurde in einer Zeitkapsel

in einem Tresor hinter dem Bild-

nis von Lothar Meyer im Foyer

verschlossen und Schulleiterin

Astrid Geisler hat den Schlüssel

bekommen. Dieser wird jetzt im

Schulsafe aufbewahrt werden.

In 25 Jahren soll die Schullei-

tung den Safe dann im Rahmen

des 200-jährigen Schuljubiläum

öffnen und der Schulöffentlich-

keit präsentieren.