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Varel

Friebo 46/2017

H A N D T H E R A P I E

in der

Ergotherapiepraxis

Ligthart

Im nächsten Jahr gehts in der Nebbsallee weiter

OOWV muss Kanalsanierung fortsetzen – Konen-Kreuzung wird am nächsten Freitag wieder freigegeben

Varel.

Seit fast vier Mona-

ten ist der Knotenpunkt wegen

Bauarbeiten gesperrt, nun aber

ist ein Ende in Sicht: Die Stra-

ßenkreuzung zwischen dem

einstigen Textilhaus Konen und

dem Haus des Handwerks, an

der Neumühlen-, Bahnhof- und

Neumarktstraße aufeinander-

treffen, soll am nächsten Frei-

tag, 24. November, wieder für

den Verkehr freigegeben wer-

den.

Ende Juli hatten die Bauar-

beiten begonnen, die aufwen-

diger waren als zunächst an-

genommen. Zunächst waren

drei Monate Bauzeit eingeplant,

nun sind es vier geworden. Der

Stadtrat war im vergangenen

Jahr dem Vorschlag der Verwal-

tung gefolgt, die etwas unüber-

sichtliche Kreuzung im Rahmen

der Stadtsanierung neu zu be-

ordnen, auch weil der OOWV

hier ohnehin eine Kanalsanie-

rung vornehmen musste. Auch

deshalb haben die Bauarbeiten

länger gedauert als geplant –

es galt eine Reihe von Hausan-

schlüssen zu den Kanalrohren

neu zu verlegen.

Der OOWV hatte im letzten

Jahr bei der Stadt angefragt, ob

eine Sanierung der gesamten

Fahrbahn bei entsprechender

Aufteilung der Kosten erfolgen

soll – der Wasserverband hätte

andernfalls nur das für den Ka-

nalrohraustausch notwendige

Stück Straße aufgerissen und

hinterher wieder zugeflickt.

Nun gibt es bereits ein ganz

neues Straßenbild im Kreu-

zungsbereich: Bahnhof- und

Neumarktstraße treffen nach er

Umgestaltung stärker rechtwink-

lig auf die Neumühlenstraße, der

Fahrbahnteiler vor dem Haus

des Handwerks wurde entfernt,

die Abbiegesituation so eindeu-

tiger gestaltet. Damit konnte der

Platz vor dem Haus des Hand-

werks vergrößert werden. Im

Zuge des Umbaus soll ferner

die Durchfahrt Neumühlenstra-

ße gegenüber der Bahnhofstra-

ße zur Vorfahrtsstraße werden,

was weiter zur Entschärfung

der Verkehrssituation beitra-

gen soll. Im Verkehrsausschuss

wurde seinerzeit angeregt, die

Neumühlenstraße gleich bis zur

Hansastraße zur Vorfahrtsstra-

ße zu machen und die rechts-

vor-links-Regelung an der Holz-

berg- und der Gartenstraße

aufzuheben. Insgesamt wurde

für das Sanierungsvorhaben mit

Kosten von rund 250.000 Euro

kalkuliert, freilich ohne die vom

OOWV zu tragende Kanalsanie-

rung. Die Stadt muss von der

Summe etwa ein Drittel selbst

tragen, der Rest kann über das

Stadtsanierungsprogramm fi-

nanziert werden.

Am Freitag soll der sanierte

Kreuzungsbereicht um 16 Uhr

mit einer kleinen Zeremonie fei-

erlich wieder für den Kfz-Verkehr

freigegen werden.

Die Kanalsanierungsarbeiten

werden nach Mitteilung des

OOWVandieStadt Varel imkom-

menden Jahr in der Nebbsallee

sowie in der Straße Marienlust-

garten fortgesetzt. Dabei wird

es in dem Bereich abschnitts­

weise zu Sperrungen kommen,

die Erreichbarkeit des Citypark-

platzes von jeweils einer Seite

soll aber stets gewährleistet

bleiben. Von einer Mitsanierung

der Straßen wie an der Konen-

Kreuzung könne die Stadt aber

Abstand nehmen, erklärte Fach-

bereichsleiter Jörg Kreiken-

bohm unlängst im Straßen- und

Verkehrsausschuss: Die hohen

Kosten seien unverhältnismäßig

angesichts des insgesamt be-

friedigenden Zustandes der bei-

den Straßen. Man könne besser

kurzfristig entscheiden, ob klei-

nere Schadstellen im Zuge der

OOWV-Arbeiten ausgebessert

werden sollen. Auf die Frage,

ob denn der Marienlustgarten

als letzte verbliebene Klinker-

straße in Varel in eben diesem

Zustand bleiben werde, wurde

bejaht. „Wenn der Versorger

unsere Straßen öffnen muss,

ist der jeweilige Zustand wieder

herzustellen“, betonte Jörg Krei-

kenbohm.

(tz)

Am Mittwoch fehlte noch der Asphalt: Nach Abschluss der umfangreichen Sanierungs- und

Umbauarbeiten soll die sogenannte Konen-Kreuzung, an der Neumühlen-, Neumarkt und

Bahnhofstraße aufeinandertreffen, am nächsten Freitag wieder für den Fahrzeugverkehr

freigegeben werden.

Foto: Michael Tietz

Kostenfreie Baum- und Strauchschnittabfuhr

Friesland.

In diesem Herbst

werden in Friesland vom

20.

November bis 9. Dezember

bis zu 5 Kubikmeter gebündelter

Baum- und Strauchschnitt ko-

stenfrei von den privaten Haus-

halten abgeholt.

Die Äste müssen dafür auf cir-

ca 1,5 Meter gekürzt sein, max.

10 Zentimeter dick und zusam-

mengebunden am Abfuhrtag für

den Restabfall an den Stand-

ort der Abfallbehälter (graue/

schwarze Tonne) gelegt werden.

Dieser spezielle Abfuhrtag für

Strauchschnitt ist im Abfallka-

lender mit einem Baum gekenn-

zeichnet und gilt auch für die

Haushalte mit ansonsten vier-

und sechswöchentlicher Abfuhr.

Das Datum für die jeweilige Stra-

ße ist zudem in der Abfallfibel

und im Online-Abfuhrkalender

2017 angegeben.

Der Strauchschnitt muss am

Abfuhrtag bis 6 Uhr am Stra-

ßenrand bereit gelegt werden.

Zum Bündeln sollten verrottbare

Schnüre verwendet werden.

Draht- und Kunststoffschnüre

stören den Rottevorgang und

können die drehenden Wellen

und Motoren der Häckselma-

schinen beschädigen. Nicht mit-

genommen werden ungebündel-

te Äste/Sträucher, sowie Säcke

mit Herbstlaub und Gras, Verti-

kutiergut, Gehäckseltes oder an-

dere organische Stoffe, die in die

Biotonne passen.

Die pauschale Entsorgung der

kleinformatigen Grünabfälle ist

kostenpflichtig und ausschließ-

lich im Abfallwirtschaftszentrum

Wiefels möglich. Blätter können

auch als Bodenabdeckung un-

ter Hecken und Sträuchern den

Boden schützen und versorgen

beim Verrotten die Pflanzen-

wurzeln mit Nährstoffen. Das

Abfallwirtschaftszentrum Wie-

fels und der Wertstoffhof Varel

nehmen ungebündelten Ast-

und Strauchschnitt von privaten

Haushalten ganzjährig kosten-

frei zu den Öffnungszeiten an.

Weitere Infos unter www.fries-

land.de

unter der Rubrik „Abfall-

wirtschaft“ und unter

v

04461/

9198686.