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18. November 2017

Varel

17

Hochwertige Sockenwolle

Modische Wintergarne

Reduzierte Sommergarne

Do. 23. Nov. + Fr. 24. Nov. 2017 - 10 - 17 Uhr

Samstag, 25. Nov. 2017 von 10 - 12 Uhr

WfV: ‚Innenstadt attraktiv erhalten‘

Bürgermeister Wagner: „In Varel brummt es“ – Diskussion um Dangast-Entwicklung schadet

Varel.

Zur Jahreshauptver­

sammlung hatte die Wirt­

schaftsförderungsgesellschaft

Varel (WfV) jetzt in das Restau­

rant Heewen in Dangast ein­

geladen. Etwa 45 der 115 Mit­

glieder waren gekommen – die

Vorsitzenden Ekkehard Brysch

und Dieter Kück freuten sich,

dass im vergangenen Jahr sie­

ben neue Mitglieder gewonnen

werden konnten.

In seinem kurzen Rückblick

auf das abgelaufene Geschäfts­

jahr ging Dieter Kück unter an­

derem auf die Vortragsveran­

staltungen mit Bodo Janssen,

„Positionen 2017“ im Hause von

Premium Aerotec sowie das En­

gagement beim Hospiztag ein.

„Innenstadt attraktiv

erhalten“

Sehr positiv beurteilte Ekke­

hard Brysch die regelmäßigen

Gesprächsrunden mit Politik,

Verwaltung und dem Initiativ­

kreis Innenstadt: „Hier gibt es

gute Ansätze und erste Ideen

unsere Innenstadt attraktiv zu

erhalten. Wir werden das als

Wirtschaftsförderungsgesell­

schaft nach Kräften weiter un­

terstützen.“

Für das kommende Jahr sind

Vortragsveranstaltungen zum

Beispiel zum Thema Digitale

Transformation, Betriebsbesich­

tigungen und ein Forum bei De­

harde Maschinenbau geplant.

Anschließend berichtete Hen­

ning Wessels vom Arbeitgeber-

und Wirtschaftsverband Jade

über die Angebote, die Dank

einer Kooperationsvereinbarung

auch alle WfV-Mitgliedsunter­

nehmen nutzen können. Es gibt

ein umfangreiches Fort- und

Weiterbildungsprogramm sowie

rechtliche Beratungen.

Varels Bürgermeister Gerd-

Christian Wagner berichtete

abschließend über die aktuellen

Entwicklungen in der Stadt. Sehr

bedaure er, dass die Diskussion

um Dangast erneut angeheizt

worden sei: „Wir haben Dangast

neu aufgestellt, die Beschlüsse

sind gefasst und die ersten Ge­

bäude stehen. Die erneute Dis­

kussion schadet dem Tourismus

und vergrault unsere Gäste. Man

muss Entscheidungen auch mal

akzeptieren und ich habe nicht

das Gefühl, dass durch ganz

Dangast ein Riss geht – die aller­

meisten Menschen kommen gut

miteinander aus. Kritik kommt

von einigen wenigen.“

Anschließend

berichtete

Wagner von zahlreichen Pro­

jekten, die aktuell in Arbeit sind:

„Im Kasernengelände entsteht

das Haus der Hospiz- und Pal­

liativarbeit ‚Am Jadebusen‘, di­

rekt nebenan ein Kindergarten,

ein weiterer ist in Büppel gep­

lant und demnächst müssen wir

uns über das Feuerwehrhaus in

Obenstrohe Gedanken machen.

Unser Stadtbetrieb zieht

ebenfalls in das ehemalige Ka­

sernengelände um und wer

durch diesen neuen Stadtteil

fährt, erblickt eine Reihe wei­

terer Baumaßnahmen, die gera­

de fertiggestellt – wie die Jade-

Pack – oder im Entstehen sind,

wie das Gebäude der Steuerbe­

rater HSM und das Paketzen­

trum. Wir können wirklich stolz

darauf sein, was hier gerade

entsteht.“

„Veranstaltungfläche

mit Potenzial“

Es gebe weitere Optionen in

diesem Gebiet durch die an den

Kindergarten angrenzende Ver­

anstaltungsfläche. Mit Blick auf

den Sanierungsstau im Vare­

ler Tivoli sagte er dazu: „Die­

ses Grundstück sollten wir als

Stadt behalten, um hier etwas

Nachhaltiges zu entwickeln.

Die Fläche bietet viel Potential.“

Er machte aber auch deutlich,

dass der Gewerbe- und Logi­

stikport praktisch komplett ver­

kauft sei: „In den letzten beiden

Jahren wurden etliche Hektar

Gewebeflächen veräußert.“ Das

bedeute aber auch, dass diese

nun knapp seien und man drin­

gend neue Flächen suche. Zum

Ende des Abends konnte er

sogar in Sachen Finanzen Posi­

tives verkünden: „Unser Haus­

halt ist, entgegen der Prog-

nosen zu Jahresbeginn, relativ

gut aufgestellt: Erwarteten wir

zu Jahresbeginn noch ein De­

fizit von vier bis fünf Millionen

Euro, hoffen wir jetzt mit einem

Minus von etwa 800.000 Euro

abzuschließen. Man kann schon

sagen, Varel brummt und ich bin

sehr froh, dass wir mit der Wirt­

schaftsförderungsgesellschaft

so einen regen Austausch pfle­

gen.“

(ak)

Gerd-Christian Wagner, Ekkehard Brysch, Dieter Kück, Hen-

ning Wessels und Bodo Jürgens (Kassenwart der WfV) bei der

Jahreshauptverammlung.

Dangast.

Der Kalender „Dan­

gast in alten Ansichten“ für das

Jahr 2018 ist jetzt erschienen

und zum Preis von 12,90 Euro

in Vareler Buchläden und in der

Dangaster Tourist-Info käuflich

zu erwerben.

Zum dritten Mal lädt der vom

Sammler und Heimatforscher

Karl-Heinz Martinß herausge­

gebene dreizehnseitige Jahres­

kalender dazu ein, sich anhand

von Ansichtskarten und Fotos

aus der ersten Hälfte des 20.

Jahrhunderts einen Eindruck

zu verschaffen von der Ent­

wicklung eines Fischer- und

Auch in diesem Jahr können

Interessierte den Dangast-

Kalender erwerben.

„Dangast in alten Ansichten“

Dangast Kalender erschienen – erhältlich in der Dangaster Tourist-Info

Bauerndorfes zu einem touris­

tischen Nordseebad.

So sind nicht nur Aufnahmen

vom sommerlichen Strandle­

ben, sondern ebenfalls von der

mühseligen Tätigkeit der Land­

wirte und Fischer im Dorf zu

sehen.

Auch Impressionen von win­

terlichen zugeschneiten Stra­

ßen und erkennbare Verän­

derungen im Dorfbild mit ein­

zelnen Gebäuden lassen den

Charme der Vergangenheit in

den Vergleich zu heutigen Ein­

drücken treten.

Im November wird es auch

wieder eine Ausstellung mit

neuen großformatigen Bildern

im Weltnaturerbeportal in Dan­

gast geben.

Für die technische Unter­

stützung bei Kalender und Prä­

sentation ist Michael Remmers

vom Komregis-Verlag in Olden­

burg verantwortlich.

Karl-Heinz Martinß ist weiter

auf der Suche nach Postkarten,

Fotos und Dokumenten aus

dem alten Dangast, z. B. Foto­

grafien von Schlittschuhläufern

auf dem Dangaster Tief und

freut sich über jede Reaktion

und Leihgabe.

Telefonisch ist er unter

v

0162/4396020 oder per Mail

kh.martinss@web.de

zu errei­

chen.