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Wesermarsch

Friebo 46/2017

Tag der

offenen Tür mit

Adventsmarkt

Schanzer Weg 213 26180 Rastederberg 04454-918402

Sonntag 19. November 2017

ab 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr

ab 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr

im Seniorenwohnheim Gertrud Höpken

Feiern Sie zusammen mit unseren Bewohnerinnen und Bewohnern

einen gemütlichen voradventlichen Nachmittag. Neben Kaffee, Tee

und Kuchen und einer herzhaften Bratwurst wird das Programm mit

einem kleinen Adventsbasar abgerundet..

Trotz Verspätung: Station soll im Zeitplan bleiben

Eisenbahnbundesamt bremst Verfahren aus: Planfeststellungsbeschluss soll her – Baubeginn im März?

Jaderberg.

Beim Bahnhof in

Jaderberg kommt es zu Verspä­

tungen, bevor es ihn überhaupt

gibt: Mit einer Verzögerung von

mindestens fünf Monaten soll

nunmehr im kommenden Früh­

jahr der Bau des neuen Bahn­

haltepunktes in Jaderberg be­

ginnen.

Ursprünglich hatten die Ar­

beiten bereits im Oktober an­

laufen sollen, für diesen Herbst

war bereits eine erste Sperrung

im Bahnverkehr vorgesehen.

Doch das eigentlich längst abge­

schlossene Planungsverfahren

geht nun noch einmal in die Ver­

längerung, weil das Eisenbahn­

bundesamt (EBA), das letztlich

grünes Licht für jedes Baupro­

jekt an Schienen geben muss,

für maximale Rechtssicherheit

auf dem letzten Meter doch

noch einen Planfeststellungsbe­

schluss eingefordert hat.

Wie Bürgermeister Henning

Kaars kürzlich im Bauausschuss

des Rates erklärte, sei dies von

Seiten des Bundesamtes unter

anderem mit den Erfahrungen

begründet worden, die man

beim Mammutprojekt „Stuttg­

art 21“ gemacht hatte. „Darüber

kann man nur den Kopf schüt­

teln, aber es führt kein Weg

daran vorbei“, so Kaars. Auch

Verkehrsminister Olaf Lies habe

sich über diese Ausbremsung

des Vorhabens kurz vor Bau­

beginn verärgert gezeigt, be­

richtete der Bürgermeister. Zu

Beginn des Verfahrens waren

sich alle am Vorhaben beteilig­

ten Stellen einig, auf ein voll­

ständiges – zeitaufwendiges –

Planfeststellungsverfahren ver­

zichten zu können.

Schon im vergangenen De­

zember waren die Planunterla­

gen beim Bundesamt eingerei­

cht worden, der Zeitplan galt

als gesichert. Die Ausschrei­

bung der vielfältigen Arbeiten

zum Bau der Bahnstation an

der Vareler Straße hat bereits

stattgefunden, auch die Verga­

be sollte schon erfolgen – jetzt

wurde die Ausschreibung aber

aufgehoben, weil nun eben noch

ein Planfeststellungsbeschluss

abgewartet werden muss.

Bei der Nachforderung durch

das EBA geht es nicht um die

Planung oder den Bahnhof

selbst, sondern um ein Bau­

lärmgutachten: durch ein Plan­

genehmigungsverfahren soll die

rechtssichere

Zustimmungs­

erklärung aller durch etwaigen

Baulärm Betroffener eingeholt

werden.

Das beschere dem Projekt

unweigerlich einen Zeitverlust,

heißt es aus dem mit der Pla­

nung betrauten Ingenieurbüro

Vössing in Hannover. Die Unter­

lagen müssen nun doch noch

einmal ausgelegt werden, dann

gibt es wieder eine Frist für et­

waige Einwendungen.

In Jade ist man schwer ver­

ärgert über die neuerliche Ver­

zögerung: „Wie das Eisenbahn­

bundesamt hier mit allen Beteili­

gten umgeht, ist in keiner Weise

nachvollziehbar“, schimpft etwa

Bürgermeister Henning Kaars:

„Man geht seitens des Bundes­

amtes wohl davon aus, dass es

ähnlich wie bei anderen Bahn­

baustellen etwa in Berlin oder

Stuttgart Widerstand aus der

Bevölkerung geben könnte.“

Einen solchen Vergleich herzu­

leiten, hält Kaars für „geradezu

irrsinnig“. Als Region werden

wir auch zukünftig mit allen Be­

teiligten weiter an einem Strang

ziehen, damit diese wichtige

Baumaßnahme möglichst zügig

umgesetzt werden kann“, so

Kaars. Der Bürgermeister fürch­

tet, es könne nun zu einer Verzü­

gerung des Baubeginns um bis

zu ein Jahr kommen.

Etwas optimistischer ist man

da beim Planungsbüro Vös­

sing: Wenn ein beschleunigtes

Verfahren angeschoben werde

und es zu keinen weiteren Ver­

zögerungen kommt, könne ein

Baubeginn im März erfolgen.

Die Sperrpause im Bahnver­

kehr für Oktober war wieder

kassiert worden, die zweite ist

für April 2018 vorgesehen. Da­

ran soll festgehalten werden.

Der ursprüngliche Zeitplan sei

vergleichsweise

komfortabel

gewesen, nun müsse der Bau

zügig ablaufen. Dann sei eine

Inbetriebnahme zum Fahrplan­

wechsel bei der Nordwestbahn,

der immer Anfang Dezember

erfolgt, möglich. Das Unterneh­

men hat die Station Jaderberg

für die Plantaktung ab Ende

2018 bereits fest eingeplant. Mit

etwa Glück können Passagiere

also trotz der Verzögerung im

Verfahren im nächsten Jahr mit

der Bahn von Jaderberg aus die

Weihnachtsmärkte in Oldenburg

oder Bremen ansteuern.

(tz)

Ab Dezember 2018 soll sie in Jaderberg halten, die Nordwest-

bahn. Der Baubeginn für den Haltepunkt musste nun von Ok-

tober auf März verschoben werden.

Foto: Michael Tietz

Adventsfeier

Schweiburg.

Die Dorfge­

meinschaft Schweiburg lädt

herzlich zu ihrer Adventsfei­

er am

Freitag, 1. Dezember

,

um 19 Uhr ins Gemeindehaus

Schweiburg ein. Für Bekösti­

gung wird gesorgt sein und

auch die Lachmuskeln kommen

nicht zu kurz. Jedes angemel­

dete Kind erhält eine Überra­

schung. Es wird kein Kostenbei­

trag erhoben, Spenden werden

aber gern angenommen. Um

alles besser planen zu können,

nehmen bis zum 25. November

Christa und Udo Gollenstede

die Anmeldungen entgegen.

Sozialausschuss

Jade.

Der Ratsausschuss

für Bildung, Kultur und Sozi­

ales tagt am

Donnerstag, 23.

November

, um 18 Uhr in der

Grundschule Jaderberg, Zum

Hesterbusch 1. Auf der Tages­

ordnung steht unter anderem

ein Überblick über die Kinder-

und Schülerzahlen in den kom­

menden Jahren, außerdem die

Beratung über die Etats der Kin­

dergärten und Grundschulen im

Haushaltsjahr 2018. Auch um

die Kosten für den Betrieb eines

(erst noch einzurichtenden) Ju­

gendtreffs in Jaderberg soll es

gehen.