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18. November 2017

Zum Schluss

55

„Die Kleine“ im Friesländer Boten

Private Gelegenheitsanzeigen

Anzeigenannahme: Elisabethstraße 13, Varel, Tel. 0 44 51 / 9 11 90

Mo.–Fr. 9.00–12.00 Uhr und Mo.–Do. 14.00–17.00 Uhr

per E-Mail:

kleine@friebo.de

Anzeigenschluss: Mittwoch, 17 Uhr

Bitte deutlich ausfüllen, hinter jedem Wort oder Satzzeichen ein Kästchen freilassen.

Die ersten 3 Zeilen kosten

4,- €

Jede weitere Zeile

0,70 € mehr

Chiffregebühr 5,- €

(Immobilien- und Wohnungsangebote gesonderte Konditionen, 1,00 €/mm 1-spaltig, Mindestgröße 1-spaltig 15 mm)

Zuschriften werden zugesandt

beigefügt per Scheck bar bei Abgabe Banklastschrift

Auftraggeber/Name:

Straße:

Ort:

Tel.:

Unterschrift:

Bankverbindung:

(für Lastschrift)

Friesländer Bote

Impressum

Friesländer Bote GmbH & Co.

Kommanditgesellschaft

Elisabethstraße 13, 26316 Varel

Tel. 04451/9119-0, Fax: 911919

Private Kleinanzeigen: 04451/911910

E-Mail:

info@friebo.de

Internet:

www.friebo.de

Herausgeberin:

Brigitte Meyer-Radicke (†)

Geschäftsführer: Robert Allmers

Redaktion: Michael Tietz (Ltg.),

Jutta Fink, Anke Kück, Susanne

Grill, Thorsten Soltau, Jaqueline

Guthardt Tel. 04451/911911

Verantwortlich für Anzeigen:

Friesländer Bote

Geertje Krause, Nadine Sennecke,

Anja Lesinski, Gesa Siefjediers

Tel. gewerbliche Anzeigen:

04451/911950

E-Mail:

anzeigen@friebo.de

Fax gewerbliche Anzeigen:

04451/911919

Auflage: 27.450

Anzeigen- u. Redaktionsschluss:

jeweils Mittwoch, 17 Uhr

Erscheinungsweise wöchentlich.

Verteilung kostenlos an alle Haus-

halte in Varel, Bockhorn, Zetel,

Neuenburg, Jade, Spohle etc.

Für unverlangt eingesandte Manuskripte

und Bilder wird keine Gewähr übernom-

men. Anzeigen, die vom Friesländer Bo-

ten gesetzt und gestaltet wurden, dürfen

nur mit ausdrücklicher Genehmigung

des Verlages nachgedruckt werden.

Druck:

Brune-Mettcker Druck- und

Verlagsgesellschaft mbH

Diese Preise gelten nur für Privatkunden und bei Schaltung einer privaten (einmaligen) Gelegenheitsanzeige. Wir behalten uns vor,

aufgrund des Anzeigeninhaltes u./od. der Häufigkeit der Schaltung den regulären Tarif zu berechnen.

TV-Tipp der Woche

„Das System Milch“

Dienstag, 21. Nov., 20.15 Uhr, Arte

Wegen seiner reinen Farbe

und seiner unumstrittenen Rol-

le als Kindernahrung hat Milch

in unserer Gesellschaft eine

hohe symbolische, ja beinahe

mythische Bedeutung. Auf dem

globalen Lebensmittelmarkt ist

sie ein besonders attraktives

Produkt. Aus dem Geschäft mit

der Milch ist längst eine milliar-

denschwere Industrie gewor-

den, die dafür sorgt, dass der

Milchkonsum überall auf der

Welt konstant ansteigt. Obwohl

fast zwei Drittel aller Erwachse-

nen weltweit laktoseintolerant

sind. Allein in Europa werden

jährlich zwei Billionen Tonnen

Milch und Milchpulver produ-

ziert. Wie wurden die Kühe zu

Lieferanten für eine hochtech-

nisierte Milchindustrie? Welche

Alternativen gibt es? Welche

Menschen stehen dahinter?

Welche Auswirkungen hat die

Milch auf unsere Gesundheit?

Grimme-Preisträger Andreas

Pichler trifft auf Bauern, Molke-

reivorstände, Politiker, Lobby-

isten und Wissenschaftler.

Unfälle in Bockhorn und Neuenburg

Zetel.

Am späten Mittwoch-

abend kam es zu zwei Verkehrs-

unfällen auf der Friedeburger

Straße (B 437) zwischen Neuen-

burg und Friedburg: Es befand

sich hier ein Bremskeil aus Me-

tall auf der Fahrbahn, über den

gleich zwei Fahrzeuge hinweg-

fuhren und beschädigt wurden.

In der Nacht zu Donnerstag kam

es ferner zu einem Verkehrsun-

fall am Kreisel Urwaldstraße in

Bockhorn. Das Unfallfahrzeug

hatte dabei allerdings ein Kenn-

zeichen verloren, das die Polizei

schließlich zu dem Fahrzeug-

halter führte, bei dem auch das

beschädigte Fahrzeug stand.

So richtete sich der Tatverdacht

auf einen 27-Jährigen, der den

Unfall verursacht hatte. Die Be-

amten stellten bei ihm eine Ate-

malkoholkonzentration von 1,1

Promille fest.

Für Rauhaar Klopstock muss

das ein magischer Kasten sein,

so ein Fahrstuhl. Wir treten

ein, die Tür gleitet mit einem

Schmatzen zu, es rumpelt und

zischt geheimnisvoll, und kurz

darauf öffnet sich die Tür und

präsentiert Klopstock eine neue

Welt. Jetzt stehen da lauter Au-

tos. Weil wir in die Tiefgarage

gefahren sind. Das nächste Mal

blickt er in einen Gang, aus dem

Chlorgeruch in seine Nase beißt,

und die Luft stickig feucht steht.

Weil, wir sind in den obersten

Stock des Hotels gefahren, in

dem das Schwimmbad liegt.

Oder hinter der sich öffnenden

Tür taucht die Eingangshalle auf,

rechts der Schuhputzautomat

mit rotierenden Bürsten.

Klopstock muss den Fahrstuhl

für eine Hexenkammer halten. Er

versteht ja nicht, was da vor sich

geht. Er sieht die Tür. Wenn sie

sich öffnet, müsste da wieder

der Flur sein mit seiner Hunde-

geruchsspur. Aber nix. Jemand

hat stattdessen einen Chinesen

mit zwei Koffern hingestellt,

beduselt von diskreter Musik.

Manchmal scheint es der glei-

che Flur zu sein, bloß, es hängen

andere Bilder an den Wänden.

Wenn wir in der Zauberkabine

stehen, spitzt Klopstock die Oh-

ren und starrt neugierig die Rit-

zen in der Tür an. Was wohl jetzt

wieder kommt. Ein Güllewagen?

Die Zeitungsfrau? Wie mag er

die überraschenden Erschei-

nungen mit seinem Hundewelt-

bild zusammenbringen?

Ich frage mich, was in uns

vorginge, wenn auch wir derart

unvollständige Kenntnisse von

den Vorgängen hätten. Wir wür-

den wohl verrückt werden. Oder

gläubig. Über der Fahrstuhltür

muss doch ein höheres Wesen

am Gange sein! Gewitzte Logi-

ker basteln evtl. an der Theorie,

dass die Kabine fest verankert

ist, während das Hochhaus auf

Knopfdruck immer an der Ka-

bine hoch- und runtersaust.

Klingt in sich plausibel. So, wie

alle wissenschaftlichen Erklä-

rungen. Na ja, fast wie alle. Oder

glaubst du – nur ein Beispiel –,

dass vor dem Urknall nichts

war? Vielleicht ist der nur ein

Stockwerk in der Zeitleiste, und

wenn wir einen anderen Knopf

drücken, hält der Fahrstuhl eine

Etage darunter, und wir blicken

in das Vorzimmer vom Urknall –

Sekretärin und Kaffeemaschine

inbegriffen. Okay, das kommt

mir jetzt auch ziemlich durchge-

knallt vor.

Tschüs!

Heinzis Zeigefinger

Euer Heinzi