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25. November 2017

Sport

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Fußball im Friebo-Land mit einigen Baustellen

Varel.

Zehn Mannschaften

aus dem Friebo-Land stehen

im Spielbetrieb von der Fusi-

onsklasse A (ehemals 1. Kreis-

klasse) bis hinauf in die Oberliga

Niedersachsen der Frauen. Eine

respektable Zahl für diese räum-

lich überschaubare Region.

Die Teams nehmen dabei ganz

verschiedene sportliche Wege

durch ihre Spielklassen. Es

gibt Mannschaften mit Platzie-

rungen nach Plan oder besser,

es gibt aber auch Baustellen,

auf denen kräftig um den Klas-

senerhalt geackert wird. Nach

knapp der Hälfte der Spielzeit

2017/18 zieht der

Friebo

-Sport

ein kurzes Fazit. Verfahren wir

nach der Benimmregel „Ladies

first“ und werfen einen Blick auf

die drei Frauenteams aus die-

sem Ligabereich.

Im Ranking der Spielklassen

ganz oben steht die 1. Frauen-

mannschaft des TuS Büppel.

Das „ganz oben“ bezieht sich

nicht nur auf die Spielklasse,

sondern auch auf die Tabelle der

Oberliga Niedersachsen West.

Denn die Mannschaft von Trai-

ner Mario Lück besetzt aktuell

die Pole-Position der Oberliga

und wird, einen Sieg an diesem

Wochenende beim Tabellen-

letzten SV Friedrichsfehn in der

letzten Begegnung des Spiel-

jahres 2017 vorausgesetzt, dort

auch überwintern. Ihre Statistik

liest sich fast perfekt: Platz 1 mit

der besten Abwehr (14 Gegen-

treffer) und dem besten Angriff

(48 Tore in 9 Spielen). Nur die

Tatsache, dass die Mannschaft

ausgerechnet auf eigenem Platz

5 Punkte liegenließ, passt nicht

ins Bild, ist aber zu verschmer-

zen. Die Mannschaft steht ins-

gesamt im Soll und wird nach

acht Jahren in die Regionalli-

ga zurückkehren können. Es

sei denn, sie verliert nach der

Winterpause den Faden und

rutscht vom Erfolgsweg runter.

„Winterpause und Faden“ ha-

ben auch Bedeutung für die SG

N’burg/D’moor. Die Mannschaft

des Trainergespanns Röbke/

Hilbers hat den Faden in der

Landesliga Weser-Ems leider

immer noch nicht gefunden und

hofft weiter inständig auf den 1.

Saisonsieg, der möglicherweise

die Bremsen löst. Ob es gerade

an diesem Wochenende gegen

den Tabellenführer Abbehau-

sen (Anpfiff Sonntag 11.30 Uhr,

Urwald-Kampfbahn) klappt, ist

eher nicht zu erwarten. Dafür

könnte es vielleicht eine Wo-

che später im letzten Spiel des

Jahres beim TuS Glane reichen.

Schon einmal, nach dem Auf-

stieg in die Bezirksliga, spielte

die Mannschaft eine verkorkste

Hinrunde, buchte dann aber in

einer furiosen 2. Saisonhälfte

22 Punkte und sicherte sich den

Klassenerhalt. Wer weiß, viel-

leicht gibt es ja im 1. Halbjahr

2018 die Wiederholung dieser

SG-Fußballgeschichte! Die Bi-

lanz der 1. Frauenmannschaft

des TuS Obenstrohe schreibt

sich kurz und bündig: Das Team

ist absolut im grünen Bereich,

hat sich zu einem festen Be-

standteil des oberen Tabellen-

drittels entwickelt, weil sie die

Leistung im bisherigen Saison-

verlauf stabilisiert hat und spiel-

technisch kräftig zulegte. Am

Sonntag steht das letzte Spiel

des Jahres auf dem Programm.

Am Sonntag um 12.30 Uhr geht

es gegen den Tabellennachbarn

VfL Wilhelmshaven. Mit einem

Sieg rutscht der TuS vorbei am

VfL und beendet das Spieljahr

auf Rang 3.

Die klassenhöchste Män-

nermannschaft stellt der TuS

Obenstrohe, der gerade in sei-

ner 10. Bezirksligasaison seit

dem Aufstieg 2007 steht. Dass

die TuS-Mannschaft ausgerech-

net in diesem „Jubiläumsjahr“

den Kontakt mit der Abstiegs-

zone pflegt, macht ein bisschen

Kummer. Ähnelt das doch ein

wenig dem Schicksal des BV

Bockhorn, der im Sommer 2017

nach seiner „Jubiläumsspielzeit

zehn Jahre Bezirksliga“ abstieg.

Das Spiel des gut besetzten

Obenstroher Aufgebots zeigt

noch nicht die Sicherheit und

Stabilität vergangener Jahre, in

denen sich die Mannschaft, mit

wenigen Ausnahmen, im oberen

Tabellendrittel platzierte. Bei

sechs ihrer sieben Niederlagen

unterlagen Lars Zwick und Co.

mit nur einem Tor. Mit jeweils

einem Treffer mehr pro Spiel

stünden also sechs Punkte

mehr im Habenkonto. Ein Er-

gebnis, das aktuell für Rang 8

reichen würde. Fazit: Die TuS-

Mannschaft enttäuscht ähnlich

wie in der Vorsaison, sie besitzt

aber so viel Potential, dass sie

sich am eigenen Schopf aus

dem derzeitigen Schlamassel

ziehen kann. Nach den zwei po-

istiven Auftritten in Abbehausen

und bei Frisia entsteht der Ein-

druck, dass die Spieler kräftig

ziehen. Die Ergebnisse der bei-

den letzten Spiele des Jahres

in Stenum und Sande werden

zeigen, ob die Mannschaft dies

weiterführt.

(mp)

Vielleicht strahlen die Spielerinnen der SG Neuenburg/Dangastermoor im Augenblick nicht

mehr so wie hier auf dem Foto, das vor der Spielzeit die Freude auf die neue Liga einfing. Der

Optimismus auf eine bessere 2. Saisonhälfte ist jedoch ungebrochen.

VTB-Volleyballfrauen wollen Spitzenplatz festigen

Varel.

Zwei Wochen nach dem

Sieg im Spitzenspiel beim bis

dahin ungeschlagenen Tabel-

lenführer Wilhelmshavener SSV

wartet an diesem Wochenende

das nächste Gipfeltreffen auf

die Volleyballerinnen des Vareler

Turnerbundes. Im Rahmen des

Doppelspieltages in der Sport-

halle Arngaster Straße kommt

es zur Begegnung mit dem aktu-

ellen Tabellenzweiten Blau-Weiß

Emden-Borssum. Mit einem

Sieg können die VTBlerinnen am

Konkurrenten vorbeiziehen und

sich selbst auf den Relegations-

platz setzen. Beide Mannschaf-

ten haben bisher lediglich eine

Partie verloren. Die Blau-Weißen

unterlagen in eigener Halle dem

WSSV, der VTB verlor beim alten

Rivalen von der TG Wiesmoor.

Im Spiel beim Tabellenführer

lieferte die VTB-Mannschaft ei-

nen sehenswerten Auftritt ab. Im

Spiel zweier Teams auf Augen-

höhe zeigte die VTB-Mannschaft

die besseren Nerven und setzte

sich im Tiebreak mit 15:8 durch.

Dieser Sieg sollte der Mann-

schaft von Traner Andreas Sin-

ke genügend Schwung verpasst

haben, um auch das 2. Spitzen-

spiel siegreich zu gestalten.

Im 2. Spiel des Tages kommt

es dann zum Treffen mit TSG

Westerstede II, einer Mann-

schaft aus der unteren Tabellen-

hälfte. Im Normalfall steht einem

VTB-Erfolg nichts im Weg. Ein-

zig der Kräfteverschleiß aus der

ersten Begegnung gegen Bors-

sum könnte das Siegen gegen

die Ammerländer für den VTB

erschweren. Die Rechnung der

VTB-Frauen stellt sich jedoch

ganz einfach. Mit zwei Siegen

rücken sie dem Tabellenführer

auf die Pelle. Ein Sieg wäre un-

bedingt wichtig, um den Platz

unter den Top 3 der Bezirksliga

zu festigen und die Chance auf

den Aufstieg, der in der Vorsai-

son knapp verpasst wurde, am

Kochen zu halten. Beginn des

Spieltages ist um 15 Uhr.

(mp)