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2. Dezember 2017

Wesermarsch

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Politik hält an Plänen für Jugendtreff fest

Trotz offener Standortfrage werden Mittel für Betrieb bereitgestellt – Kinderzahlen in Schulen stabil

Jade.

Die Grundschulen in

Schweiburg und Jaderberg sind

in den kommenden sieben Jah-

ren gesichert, Jaderberg wird

dabei weiterhin zweizügig blei-

ben. Das geht aus der aktuellen

Statistik der Gemeinde Jade für

die Schulplanung ab 2018 her-

vor, die kürzlich im Schul- und

Sozialausschuss

vorgestellt

worden ist.

Demnach werden im kommen-

den Sommer voraussichtlich

mehr als 50 Kinder eingeschult:

16 stehen für Schweiburg auf der

Liste, 33 für Jaderberg. Schullei-

terin Susanne Winter-Behrens

konnte letztere Zahl aber bereits

nach oben korrigieren: „Bei uns

liegen bislang 37 Anmeldungen

für das nächste Schuljahr vor.“

Bis zum Jahr 2022 bleiben die

kalkulierten Schülerzahlen recht

konstant, 2023 aber gehen sie

deutlich zurück: Für Schweiburg

stehen derzeit 11 Kinder zu Bu-

che, für Jaderberg 26. „Das ist

schon ein deutlicher Rückgang,

den wir im Auge behalten müs-

sen“, sagte der Ausschussvor-

sitzende Michael Rettberg. „Das

sind für beide Schulen soviele

Kinder, wie wir aktuell allein in

Jaderberg haben.“

Fachbereichsleiter

Andre-

as Pöpken wies auf den ge-

planten Neubau einer Krippe in

Schweiburg hin. Dadurch werde

die Struktur im Ort verbessert,

was sich aller Voraussicht nach

positiv auch auf den Kindergar-

ten und die Schule auswirken

werde. Susanne Winter-Behrens

erklärte zudem, dass Jaderberg

sich zunehmend entwickle, nicht

zuletzt durch neue Wohnbauge-

biete. „Da ziehen auch junge

Familien hin, das wird sich auch

stärkend auf die Zahl der Kinder

auswirken.“ So war Tenor, dass

die derzeit erfassten Zahlen im

Laufe der kommenden Jahre im-

mer wieder nach oben zu korri-

gieren sein werden.

Gut versorgt ist die Gemeinde

mit Kindergartenplätzen, in allen

Einrichtungen sind zum kom-

menden Jahr noch freie Plätze

verfügbar. Zunehmend gebe es

auch Nachfrage nach Nachmit-

tagsplätzen, hier gebe es teils

bereits Wartelisten. Auch eini-

ge Kinder von unter drei Jahren

werden in den Kindergärten be-

treut. Die Krippe „Kleiner Stern“

in Jaderberg ist nach Worten

von Leiterin Ina Eilers derzeit voll

ausgelastet – dennoch können

im nächsten Jahr wieder Kin-

der aufgenommen werden: „Bei

uns gibt es über das Jahr immer

wieder einzelne freie Plätze. Wer

Bedarf hat, sollte sich rechtzeitig

melden“, so Ina Eilers.

Woran es in Jade hingegen

fehlt, ist flexible Betreuung

durch Tageseltern. Das betonte

Sanja Blanke vom Familien- und

Kinderservicebüro. „Es gibt viele

Anfragen, die ich nicht bedienen

kann, weil es an ausgebildeten

Kräften fehlt.“ Das liege wohl

auch daran, dass die Arbeit in

der Kindertagespflege nicht

ausreichend attraktiv sei.

Thema der Sitzung war auch

der offene Jugendtreff in Ja-

derberg – den es bislang zwar

noch nicht gibt, was sich im

kommenden Jahr aber ändern

soll. Im Sozialausschuss ging

es nun ausschließlich um die

Kosten für einen Betrieb des

Jugendtreffs, für den schon in

den vergangenen Jahren Haus-

haltsmittel bereit gestellt worden

waren. Bisher nicht geklärt ist

die Raumfrage – zunächst war

vorgesehen, dass der Jugend-

treff in die gemeindeeigenen

Räume an der Tiergartenstra-

ße einziehen soll, die nach dem

Umzug der Sozialstation frei

geworden sind. Dort wären bau-

liche Veränderungen nötig. Erst

seit kurzem liegt allerdings eine

neue Option auf dem Tisch, wie

Bürgermeister Henning Kaars

schon bei der letzten Sitzung

des Bauausschusses mitgeteilt

hatte: So gibt es den Vorschlag

eines privaten Investors, der Ju-

gendtreff könnte in ein frei wer-

dendes Gebäude einziehen –

auch ein alternatives Betreiber-

modell sei möglich. Dazu seien

aber weitere Gespräche nötig,

eine Entscheidung könne noch

nicht gefällt werden.

Nunmehr gehe es aber allein

um die Betriebsmittel, nicht um

die Raumfrage, betonte Andre-

as Pöpken. Tobias Beckmann

(CDU) sah hier allerdings einen

Zusammenhang: Es ergebe

keinen Sinn, Geld für einen Ju-

gendtreff bereitzustellen, von

dem gar nicht klar sein, ob und

wo er im kommenden Jahr an

den Start gehen kann. Mas-

siven Widerspruch gab es dazu

sowohl von Udo Eilers als auch

von Michael Rettberg: „Es ist

vom Rat beschlossener Kon-

sens, dass ein Jugendtreff in

Jaderberg eingerichtet werden

soll, allein der Standort ist noch

in der Schwebe. So müssen

wir Haushaltsmittel vorsehen,

sonst handeln wir gegen die

Beschlusslage.“ So wurde wie

schon im Jahr zuvor bei einer

Enthaltung empfohlen, 12.000

Euro im kommenden Jahr und

jeweils 25.000 Euro in den Fol-

gejahren für den Betrieb der

offenen Jugendarbeit zur Verfü-

gung zu stellen.

Eine Entscheidung zur Raum-

frage sowie die Bereitstellung

von Mitteln für etwaige Baumaß-

nahmen ist Aufgabe des Bau-

ausschusses, der darüber bera-

ten wird am kommenden

Diens-

tag, 5. Dezember,

ab 18 Uhr im

Walter-Spitta-Haus in Jade.

(tz)

Theatergruppe spielt wieder

Neues Stück ab Januar in Jaderberg zu sehen

Jaderberg.

Ein „Sabbatjahr“

hat die Theatergruppe Kreuz-

moor hinter sich: Aufgrund be-

rufsbedingter Ausfälle von Mit-

gliedern der engagierten Gruppe

und auch, weil die traditions-

reiche Spielstätte, der Gasthof

Jabben in Südbollenhagen,

Ende 2016 endgültig geschlos-

sen worden war, musste die

Spielsaison 2017 in Kreuzmoor

ausfallen. „Aber wir machen wei-

ter“, hatte der Leiter der Theater-

gruppe Stephan Meyer vor rund

einem Jahr versprochen. Im Ja-

nuar 2018 geht es nun also mit

einer neuen Aufführung weiter.

Spielort ist fortan Brunkens Fe-

tenhalle in Jaderberg.

Proben und Bühnenbau laufen

schon für das neue Stück „De

Geister de ik reep“, eine geister-

hafte Komödie in drei Akten von

Regina Harlander, ins Plattdeut-

sche übersetzt von Wolfgang

Binder. Unter Regie von Stephan

Meyer spielen dabei Dörte Ka-

bernagel, Silke Wiemer, Nils Mül-

ler, Christoph Müller, Simke Wie-

mer, Traute Rohde, Soni Hofer

und Dennis Fohrmann.

Premiere mit After-show-Par-

ty ist

am 26. Januar,

es folgen

sechs weitere Termine. Karten

sind im Vorverkauf beim „Tinten-

fass“ in Jaderberg oder bei Gün-

ther Kögel unter

04454/1762

zu bekommen. Weitere Infos un-

ter www.theatergruppe-kreuz-

moor.de

.

(tz)

Viel Spaß hatten Akteure und Zuschauer zuletzt vor zwei Jah-

ren am Stück „Koorngeister“. Nun wird in Jaderberg für eine

neue Komödie geprobt.

Foto: Archiv/Theatergruppe

Friesländer Bote

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Telefon 0 44 51 / 91 19 24

E-Mail:

jeannettegalda@friebo.de

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