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Bauen und Wohnen

Friebo 48/2017

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Damit das Dach auch dicht hält...

Hagel, Sturm und Starkregen

– die Zahl extremer Wetterer-

scheinungen in Deutschland

Ob Regen oder Sturm:

Unterdeckbahnen dich-

ten das Steildach ab und

machen die Gebäude-

hülle trocken und wind-

dicht.

Foto: Dörken/

txn

steigt und setzt vielen Häusern

zu. Dabei kommt es vor allem

auf die Funktionssicherheit der

Dächer an. Konkret: Die Däm-

mung darf nicht feucht werden,

denn sonst drohen Schimmel-

gefahr und massive Energie-

verluste. Deswegen wird direkt

unter der Dachdeckung die

sogenannte

Unterdeckbahn

verlegt. Diese Spezialfolie hält

auch hohen mechanischen Be-

lastungen stand und sollte – wie

alle anderen Dachkomponenten

auch – immer vom Fachbetrieb

verarbeitet werden.

Ganz wichtig ist, dass die

Folie zwei Dinge kann, die sich

normalerweise

ausschließen:

Sie muss wasserdicht sein und

gleichzeitig ein hohes Maß an

Wasserdampfdurchlässigkeit

aufweisen. Bei Folien aus Po-

lypropylen (PP) gelingt dies nur

durch eine gezielt gesteuerte

Porenbildung. Dafür braucht es

einen sicher aufgebauten Her-

stellungsprozess und hochwer-

tige Rohstoffe in Verbindung mit

einer peniblen Qualitätskontrol-

le. Deshalb sollte auf PP-Folien

von namhaften europäischen

Herstellern geachtet werden,

denn so manches vermeintliche

Schnäppchen kann sich später

als teurer Fehlkauf entpuppen.

Wer auf Nummer sicher gehen

möchte, lässt eine Unterdeck-

bahn aus Polyurethan (PU) ver-

legen. Denn der Werkstoff trans-

portiert den Wasserdampf wei-

ter, indem er ihn absorbiert und

innerhalb der eigenen Molekül-

struktur „durchgleiten“ lässt, um

ihn dann an der Oberfläche wie-

der austreten zu lassen. Künst-

lich geschaffene Poren sind hier

also nicht erforderlich. Deshalb

weist eine PU-Folie sozusagen

„von Natur aus“ eine sehr hohe

Schlagregensicherheit auf.

(txn)