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2. Dezember 2017

Zum Schluss

63

„Die Kleine“ im Friesländer Boten

Private Gelegenheitsanzeigen

Anzeigenannahme: Elisabethstraße 13, Varel, Tel. 0 44 51 / 9 11 90

Mo.–Fr. 9.00–12.00 Uhr und Mo.–Do. 14.00–17.00 Uhr

per E-Mail:

kleine@friebo.de

Anzeigenschluss: Mittwoch, 17 Uhr

Bitte deutlich ausfüllen, hinter jedem Wort oder Satzzeichen ein Kästchen freilassen.

Die ersten 3 Zeilen kosten

4,- €

Jede weitere Zeile

0,70 € mehr

Chiffregebühr 5,- €

(Immobilien- und Wohnungsangebote gesonderte Konditionen, 1,00 €/mm 1-spaltig, Mindestgröße 1-spaltig 15 mm)

Zuschriften werden zugesandt

beigefügt per Scheck bar bei Abgabe Banklastschrift

Auftraggeber/Name:

Straße:

Ort:

Tel.:

Unterschrift:

Bankverbindung:

(für Lastschrift)

Friesländer Bote

Impressum

Friesländer Bote GmbH & Co.

Kommanditgesellschaft

Elisabethstraße 13, 26316 Varel

Tel. 04451/9119-0, Fax: 911919

Private Kleinanzeigen: 04451/911910

E-Mail:

info@friebo.de

Internet:

www.friebo.de

Herausgeberin:

Brigitte Meyer-Radicke (†)

Geschäftsführer: Robert Allmers

Redaktion: Michael Tietz (Ltg.),

Jutta Fink, Anke Kück, Susanne

Grill, Thorsten Soltau, Jaqueline

Guthardt Tel. 04451/911911

Verantwortlich für Anzeigen:

Friesländer Bote

Geertje Krause, Nadine Sennecke,

Anja Lesinski, Gesa Siefjediers

Tel. gewerbliche Anzeigen:

04451/911950

E-Mail:

anzeigen@friebo.de

Fax gewerbliche Anzeigen:

04451/911919

Auflage: 27.450

Anzeigen- u. Redaktionsschluss:

jeweils Mittwoch, 17 Uhr

Erscheinungsweise wöchentlich.

Verteilung kostenlos an alle Haus-

halte in Varel, Bockhorn, Zetel,

Neuenburg, Jade, Spohle etc.

Für unverlangt eingesandte Manuskripte

und Bilder wird keine Gewähr übernom-

men. Anzeigen, die vom Friesländer Bo-

ten gesetzt und gestaltet wurden, dürfen

nur mit ausdrücklicher Genehmigung

des Verlages nachgedruckt werden.

Druck:

Brune-Mettcker Druck- und

Verlagsgesellschaft mbH

Diese Preise gelten nur für Privatkunden und bei Schaltung einer privaten (einmaligen) Gelegenheitsanzeige. Wir behalten uns vor,

aufgrund des Anzeigeninhaltes u./od. der Häufigkeit der Schaltung den regulären Tarif zu berechnen.

TV-Tipp der Woche

„Unser Wald – Zoff im

deutschen Forst“

Montag, 4. Dezember, 22 Uhr, NDR

Er ist Sehnsuchtsort, Mythos

und Identitätsstifter – der deut-

sche Wald. Gut ein Drittel der

Bundesrepublik ist heute be-

waldet, ungefähr die Hälfte da-

von in Staatshand, gehört also

uns Bürgern. Deutschland ist

Spitzenreiter in der Forstwirt-

schaft. Doch um unseren Forst

ist ein erbitterter Streit ent-

brannt, denn er soll Unglaub-

liches leisten: Sauberes Wasser

und gute Luft generieren, nach-

haltige Roh- und Brennstoffe

liefern, CO

2

-Emissionen limi-

tieren, Naturschutz und Erho-

lung garantieren. Kann all das

gleichzeitig funktionieren?

Die Forstwirtschaft ist ge-

spalten: Einige sind überzeugt,

dass die Natur sich am besten

selbst reguliert. Die meisten pri-

vaten Waldbesitzer und Förster

sind dagegen Verfechter eines

Kulturwaldes, also eines kon-

tinuierlich gepflegten Waldes.

Sie bezeichnen die Naturwald-

Verfechter als Ideologen.

Die Dokumentation begleitet

den Förster Knut Sturm und

seine Widersacher ein Jahr lang

durch den Wald. Wer hat die

besseren Argumente: Der Lieb-

haber des Naturwalds oder die

Verfechter einer aktiven Bewirt-

schaftung?

Unfallflucht: Polizei sucht Zeugen

Varel.

Am Mittwoch kam es

gegen 17:30 Uhr auf der Wil-

helmshavener Straße zwischen

Jeringhave und Steinhausen zu

einem Auffahrunfall, bei dem

ein Pkw auf einen Motorroller

auffuhr. Der Roller-Fahrer kam

dabei zu Fall, blieb aber unver-

letzt. Der unbekannte Pkw-Fah-

rer entfernte sich einfach vom

Unfallort. Nach ersten Erkennt-

nissen könnte es sich bei dem

Unfallwagen um einen grauen

Dacia handeln. Zeugen werden

gebeten, sich bei der Polizei un-

ter

04451/923-0 zu melden.

Meine Frau hatte einen Zettel

aus der Apotheke mitgebracht.

›Wunschbaum 2017‹ stand da

drauf. Kinder bis zu 12 Jahren

konnten einen Weihnachts-

wunsch aufmalen. ›Kinderträu-

me werden wahr!‹ versprach die

Rückseite, na, da wollten wir uns

nicht lumpen lassen. Ein zehn-

jähriges Mädchen mit etwas

krakeliger Handschrift hatte be-

reits seinen Kindertraum aufge-

schrieben: »Baby Monsterhai«.

Häh? Einen Hai wollte die

Kleine? »Die hat sich bestimmt

verschrieben«, sagte ich, »das

muss Monsterhaibaby heißen,

quasi ein grad geschlüpfter pos-

sierlicher Hai. Vielleicht haben

die ja schon ein Krokodil in der

Badewanne«. Trotzdem, ein Hai

ausgerechnet zu Weihnacht?

Es half nix, da musste die

Suchmaschine aus dem Inter-

net her (vorbildlich habe ich das

Wort googeln vermieden). Start-

page, die Suchmaschine meines

Vertrauens, fragte: »Meinten Sie

Monster High?« – »Eher nicht«,

wollte ich treuherzig antworten,

aber ich fand kein Kontaktfor-

mular. Überhaupt hat sich bei

Suchmaschinen die Auffassung

festgesetzt, dass sie es mit hilf-

losen Irren zu tun haben, denen

man die warmen Würstchen, ich

meine warme Empfehlungen

ins Nasenloch bohren muss.

Okay, wir haben das Stichwort

Monster High angeklickt, und

da blühte eine SPIELZEUG-

WUNDERWELT auf, die in un-

sere Augen stach wie Nadel &

Glut: schaurig-schrille Puppen

im »Killerstyle eines Werwolfes«

mit Vampirzähnen, meterhohen

Plateauschuhen, furiosen Haar-

büscheln in Pink & Neongrün

und Wimpern wie Katzenkrallen.

Eine Farborgie, grell, kitschig,

aber pah, wer mit den Skulp-

turen eines Jeff Koon vertraut

ist, den schrecken auch diese

Geschmacklosigkeiten nicht.

Heutige Kinderträume: Mon-

sterpuppen aus einer Geister-

welt, die auf Knopfdruck »elfen-

haft« quäken, vermutlich beim

Draculabraut-Casting. Unser-

eins als dahinstaubende Nör-

geltüten … ach was solls, Weih-

nachtsgeschenke sind dazu da,

Kinderaugen leuchten zu lassen

(Klischeealarm!). Und wenn es

um Kinder geht, deren Eltern

sich das so sehnlich begehrte

Spielzeug nicht leisten können,

drücken wir gern beide Waldorf-

Augen zu. Die selbstgestrickten

Wollsocken kann man ja dazu

legen, zum Monsterhai.

Tschüs!

Heinzis Zeigefinger

Euer Monsterhainzi