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9. Dezember 2017

Varel

13

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vom 11.12. - 16.12.2017

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Werbegemeinschaft: Terminkalender für 2018 steht

Varel.

Insgesamt zufrieden

blickte der Vorstand der Vare-

ler Werbegemeinschaft jetzt auf

das zu Ende gehende Jahr 2017

zurück: Die Veranstaltungen in

der Innenstadt, etwa das Kürbis-

fest, die Spargelmeile oder auch

der Lichterabend im November,

der in diesem Jahr unter er-

schwerten Wetterbedingungen

stattfand, seien inzwischen in

der Region etabliert. Die vielfäl-

tigen Bemühungen von Werbe-

gemeinschaft und Stadtmarke-

ting zahlten sich nach wie vor

aus, so das Fazit.

Nicht zum ersten Mal aller-

dings klagten die Vorsitzenden

Eckhard Klein und Jens Redeker

über die unbefriedigende Beteili-

gung der insgesamt mehr als 70

Mitglieder: Nur etwas mehr als

ein Dutzend waren zur Hauptver-

sammlung gekommen, und auch

bei den Aktionen in der Stadt sei

die Bereitschaft zur Mitarbeit

nach wie vor überschaubar. Es

sei wichtig, dass die Arbeit auf

mehr Schultern verteilt werden

könne, betonte der Vorsitzen-

de. Der Vorstand bedankte sich

ausdrücklich bei den Helfern,

die immer wieder und unermüd-

lich ihre Zeit für die gemeinsame

Sache opfern würden – aber das

seien immer wieder einfach zu

wenige Personen. Die Konse-

quenz: Künftig will man für Vor-

bereitung und Abbau von Veran-

staltungen auf die Hilfe bezahlter

Arbeitskräfte bauen – um die zu

finanzieren, sollen im kommen-

den Jahr all jene Mitglieder, die

in der Innenstadt unmittelbar

von den Aktionen profitieren,

einen um zehn Prozent erhöhten

Mitgliedsbeitrag zahlen. Dieser

Vorschlag fand in der Versamm-

lung eine breite Mehrheit.

Reduziert wurde auch der Auf-

wand im Zuge der Weihnachts-

baumaktion der Werbegemein-

schaft, die in den Vorjahren

stets mit besonders viel Arbeit

verbunden war. Dafür werden in

diesem Jahr neu angeschaffte

Lichterpyramiden die festliche

Dekoration in der Fußgängerzo-

ne ergänzen.

Vorgestellt wurden auch die

für das kommende Jahr ge-

planten Aktionen der Werbe-

gemeinschaft: Der Schnäpp-

chenmarkt wird Anfang Februar

wieder den Anfang machen, es

folgt das Frühlingsfest mit ver-

kaufsoffenem Sonntag und Au-

toschau am 15. April 2018. Am

Sonntag, 27. Mai, wird wieder

die Spargelmeile aufgebaut,

vom 7. bis 9. Juni soll das Vareler

Stadtfest steigen. Für August ist

ein weiterer Schnäppchenmarkt

geplant, bevor Mitte September

der 252. Kramermarkt gefeiert

wird, ebenso wie das Kürbisfest

am 14. Oktober mit verkaufsof-

fenem Sonntag. Für Freitag, 2.

November ist eine weitere Lich-

ternacht geplant, bevor das Ak-

tionsjahr 2018 mit dem Advents-

markt seinen Abschluss findet.

Kassiererin Wiebke Rüther

wurde einmal mehr eine tadel-

lose Haushaltsführung atte-

stiert, so war die Entlastung des

Vorstandes ebenso eine Form-

sache wie dessen Wiederwahl:

Vorsitzender bleibt Eckhard

Klein, sein Stellvertreter Jens

Redeker, Wiebke Rüther hat sich

bereit erklärt, doch noch ein

weiteres Jahr als Kassiererin zu

arbeiten.

(tz)

Sie stehen noch ein weiteres Jahr an der Spitze der Vare-

ler Werbegemeinschaft: Eckhard Klein (li., Vorsitzender),

Wiebke Rüther (Kassiererin) und Jens Redeker (stv. Vorsit-

zender).

Foto: Michael Tietz

Wieder regelmäßige Aktionen geplant – Für Auf- und Abbau sollen künftig Helfer bezahlt werden

„Hotspot der Artenvielfalt“

Varel.

Ihre Kritik am Vorgehen

der Landesbehörde für Stra-

ßenbau erneuert haben jetzt

die Umweltschützer des BUND

in Friesland: Unterschiedlicher

könne die Ansicht von prakti-

zierendem Naturschutz kaum

sein“, teilte Thomas Coldewey,

stellvertretender

Vorsitzender

des BUND Friesland mit, nach-

dem die Behörde angekündigt

hatte, im kommenden Jahr mit

der Umgestaltung des Geländes

Friedrichsfeld zu beginnen. Der

einstige

Truppenübungsplatz

soll als Kompensationsfläche für

die mit dem Bau der A 20 einher-

gehende Landschaftszerstörung

dienen.

„Während die Landesbehör-

de für Straßenbau und Verkehr

auf dem ehemaligen Standort-

übungsplatz eine naturschutz-

fachliche

Designerlandschaft

plant, um dort wiesenbrütende

Vogelarten anzusiedeln, die

durch den geplanten Neubau

der Küstenautobahn an anderer

Stelle vertrieben werden, erken-

nen Naturschützer den schon

jetzt vorhandenen einzigartigen

Wert des Geländes, das drin-

gend unter Schutz gestellt wer-

den muss“, so Coldewey.

Vertreter des BUND Friesland

hatten bereits im Jahr 2014 ei-

nen Antrag auf Ausweisung des

Gebietes als Naturschutzgebiet

beim Landkreis eingereicht.

Laut aktueller Fortschreibung

des Landschaftsrahmenplans

für den Landkreis Friesland vom

Frühjahr dieses Jahres ist hierzu

vom Kreisausschuss bereits ein

positiver Beschluss gefasst wor-

den. Zudem heißt es, dass eine

Verordnung als Naturschutzge-

biet dringend erforderlich sei.

Laut Entwicklungskonzept der

Straßenbaubehörde soll für die

erforderliche Offenlandfläche ein

Großteil der Wald- und Gebüsch-

strukturen gerodet und dabei so-

gar in gesetzlich geschützte Be-

reiche eingegriffen werden. Der

BUND kritisiert den Eingriff in

geschützte und erhaltenswerte

Bereiche von Friedrichsfeld

scharf: „Hier soll ein einzigartiger

Hotspot der Artenvielfalt zerstört

werden“, stellt Thomas Colde-

wey fest. Es sei zu bezweifeln,

dass es gelingen werde, Kiebitz

& Co. in Friedrichsfeld anzusie-

deln, weil die Bedingungen für

Wiesenvögel nicht gegeben sind.

„Es besteht die Gefahr, dass

große Teile von Friedrichsfeld

umsonst zerstört werden, weil

die Ansiedlung der Wiesenvögel

nicht klappen kann“, sagt, „das

wäre ganz bitter!“

(fb)