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Varel

Friebo 49/2017

Spenden für die Vareler Tafel

Vareler Dentaltechnik und Firma Heinen unterstützen Hilfsangebot

Varel.

Es ist hektisch an die-

sem Mittwochmorgen im Haus

der Vareler Tafel. Immer wieder

laufen die ehrenamtlichen Helfer

nach draußen, um die frisch ein-

getroffene Lieferung Lebensmit-

tel in die Räumlichkeiten zu tra-

gen. Darunter befinde sich vor

allem Obst und Gemüse, aber

auch Backwaren, Babynahrung,

Milchprodukte, Konserven, Dro-

gerieartikel und andere Artikel

werden gesammelt. „Der Mitt-

woch ist der wöchentliche Aus-

gabetag der Vareler Tafel, da ist

die Hektik immer groß“, erzählt

die Sprecherin der Tafel Hei-

de Grützmacher. Doch dieser

Mittwoch ist kein gewöhnlicher

Mittwoch, denn mit der Vareler

Dentaltechnik und Firma Hei-

nen haben sich zwei Betriebe

bereit erkärt, das Hilfsangebot,

welches unter der Trägerschaft

der Ev.-luth. Kirchengemeinde

Varel steht, zu fördern.

„Jedes Jahr unterstützen wir

die verschiedensten Projekte.

In diesem Jahr haben wir uns

dafür entschieden, der Vareler

Tafel zu helfen und freuen uns

deshalb sehr, dieser jetzt einen

Scheck über 1.000 Euro über-

reichen zu können“, erzählt Hol-

ger Buchholz, Geschäftsführer

der Vareler Dentaltechnik. „Und

wenn ich sehe, mit welchem

Einsatz die Menschen hier ar-

beiten, um Bedürftige zu unter-

stützen, sehe ich mich in dieser

Entscheidung bestätigt, und bin

sehr froh, dass dieses Geld für

einen guten Zweck eingesetzt

wird.“

Rund 40 ehrenamtliche Helfer

und Helferinnen arbeiten für die

Vareler Tafel. Insgesamt werden

ca. 1.200 Personen verpflegt.

Bereits seit rund 13 Jahren gibt

es die Tafel.

Die Waren, die wöchentlich

verteilt werden können, wer-

den von gut 45 Lebensmittel-

geschäften,

Supermärkten,

Bäckereien,

Schlachtereien,

Drogerien, Reformhäusern, Le-

bensmittelfabriken, Fisch- und

Geflügelbetrieben, Privatper-

sonen und allen, die noch ver-

wertbare Lebensmittel abge-

ben möchten, zur Verfügung

gestellt.

„Mit diesen Spenden kön-

nen wir nicht nur unzählige

Bedürftige versorgen, sondern

gleichzeitig auch tonnenweise

Lebensmittel retten, die sonst

in den Müll gewandert wären.“

Doch nicht nur die Vareler

Dentaltechnik, sondern auch

die Firma Heinen aus Varel hat

sich für eine Spende entschie-

den: „Wir haben bedruckte

Textilbahnen von den gemein-

nützigen Werkstätten in Olden-

burg zu Taschen verarbeiten

lassen und 37 Stück an unsere

Mitarbeiter verkauft. Den Erlös

hat unser Chef dann verdop-

pelt, so dass wir nun auf einen

Spendenbetrag von 1.500 Euro

kommen. Mit diesem Erlös wol-

len wir der Vareler Tafel etwas

Gutes tun“, betont Manuela

Wieting.

Sprecherin Heide Grützma-

cher freut sich sehr über die

Spenden: „Wir sind der Vareler

Dentaltechnik und Firma Heinen

zu großem Dank verpflichtet.

Die Vareler Tafel ist immer auf

Spenden angewiesen, sowohl

finanzielle, als auch materielle

Spenden. Besonders wichtig

sind dabei aber auch haltbare

Lebensmittel, wie zum Beispiel

Nudeln, Reis und Zucker.

Die finanzielle Zuwendung

wollen wir für das operative Ge-

schäft nutzen. So sollen zum

Beispiel neue Reifen für die

Fahrzeuge angeschafft werden,

die für die Abholung der Spen-

den im Einsatz sind.“

(pf)

Carsten Flüge und Holger Buchholz von der Vareler Dental-

technik übergaben den Scheck der Vareler Tafel, der stellver-

tretend von Carola Putzar, Heide Grützmacher (links) und Pas-

tor Edgar Rebbe entgegengenommen wurde.

Fotos: Pascal Fianke

Über eine Spende der Firma Heinen von 1.500 Euro durfte

sich die Vareler Tafel freuen. Übergeben wurde der Scheck

von Manuela Wieting (Mitte) an Heide Grützmacher. Mit ihnen

freuen sich Thommi Straßmeier, Reinhard Obst, Wolfgang

Müller, Pastor Edgar Rebbe und Klaus Engler.

DLRG Varel bildet erfolgreich Sanitäter aus

Lehrgang mit hohem Praxisanteil – 18 Teilnehmern Rüstzeug für neuen Dienst vermittelt

Varel.

18 Teilnehmer zählte

der dreitägige SAN-Lehrgang,

den die DLRG OG Varel jetzt im

Vereinsheim und dem angren-

zenden Freibadgelände durch-

führte.

In den Theorieeinheiten wurde

den angehenden Sanitätern das

Rüstzeug für die neue Tätigkeit

vermittelt. Einen hohen Anteil an

der Ausbildung hatten jedoch

die praktischen Übungen, bei

denen die Teilnehmer in Ret-

tungsteams aufgeteilt wurden

und sich dann unterschiedlichen

Situationen (sog. Lagen) stellen

mussten. Ein schnelles Erken-

nen der jeweiligen Situation war

dabei von den Rettern genauso

In Theorie und Praxis lernten die 18 Teilnehmer des dreitä-

gigen SAN-Lehrgangs des DLRG Varel, wie sie im Notfall zu

reagieren haben.

Foto: DLRG Varel

gefordert wie das anschließende

Handeln, um die akute Gefahr zu

bannen. In der Feedbackrunde

am Ende des Lehrgangs zeigten

sich sowohl die Ausbilder mit

den Leistungen zufrieden, als

auch die Teilnehmer, die vor

allem die praktische Umsetzung

des Gelernten an den einzelnen

Stationen als sehr hilfreich ein-

stuften. Ein Dank ging zudem

auch noch an die zahlreichen

Mimen, die die Notfallsituati-

onen dargestellt hatten sowie

an das RUND-Team, welches

für die realistische Unfall- und

Notfalldarstellung, also dem

Schminken und Vorbereiten der

Mimen verantwortlich war.