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16. Dezember 2017

Musik & Szene

39

Friesländer Bote

Elisabethstr. 13 · 26316 Varel

Telefon 0 44 51 / 91 19 24

E-Mail:

jeannettegalda@friebo.de

05.05. oder 26.05.2018

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Mit mindestens einem Fuß im Punkrock

Interview: Die „Broilers“ über Ursprünge, Experimente und Punk-Attitüde

Oldenburg.

Drei Jahre nach

ihrem ersten Gastspiel in der

Weser-Ems-Halle kommen die

Düsseldorfer am

Mittwoch, 20.

Dezember,

zurück. Anlass ist

ihr aktuelles Album „[sic!]“, und

nachdem der Vorgänger „Noir“

zwiespältig aufgenommen wur-

de, konnten sie jetzt wieder

Boden gutmachen. Mit einer

gekonnten Mischung aus alter

Energie und modernem Zeitgeist

scheinen die Fünf gewappnet

für die Zukunft. Zumal sich auch

sonst ein paar Dinge geändert

haben, wie wir von Schlagzeuger

Andreas „Andi“ Brügge erfahren

konnten.

Glückwunsch zum neuen Al-

bum – das zieht euch ja wieder

zurück auf der Spur…

Ist das so? Das schöne bei den

Broilers ist ja, dass es bei uns gar

nicht so eine einzige stringente

Spur gibt, sondern dass wir bei

den Alben auch immer gerne

etwas ausprobieren. Und falls

du darauf ansprichst: Das letzte

Album war halt etwas poppiger,

weil wir einfach auch Lust dazu

hatten, für uns auszuprobieren,

inwieweit wir das Thema Pop für

uns realisieren können und wie

weit wir da gehen können. Auf

dem neuen Album hat es sich

einfach gut angefühlt, auch die

Gitarren mal wieder etwas aufzu-

drehen und das Tempo ein biss-

chen anzuziehen, daher klingt es

eben so, wie es jetzt klingt.

War das auch ein Experi-

ment, ein bisschen mehr in

den Mainstream zu gehen?

Nee, nicht wirklich. Also wir

machen uns jetzt keine Gedan-

ken darüber, was jetzt massen-

kompatibler sein könnte oder

nicht, sondern tatsächlich nur,

wie ich das für uns anfühlt und

welche Musik wir zu der Zeit ge-

rade hören. …

Ein Stück wie „Keine Hym-

nen heute“ oder „Ihr da oben“

– ist das noch Punkrock (um

jetzt mal eine andere Band zu

zitieren…)?

(lacht) – das ist natürlich die

Frage, wie man Punk definiert.

Die beiden Stücke für sich sind

jetzt vielleicht nicht unbedingt

Punkrock, aber ich glaube, wir

stehen mit mindestens einem

Fuß ganz fest in der Schublade

Punkrock. Da kommen wir her

und das war uns schon immer

am wichtigsten.

Und der andere Fuß tanzt

drumherum?

Ja, Hauptsache wir haben ein

Standbein fest!

Das Konzert in Oldenburg

ist am 20.12. – wird es einen

Weihnachts-Extrateil geben?

Weihnachtslieder covern. Nee,

ich glaube, das überlassen wir

lieber einer anderen Düsseldor-

fer Band (lacht).

Support: Booze & Glory

(rk)

Das komplette Interview findet

ihr auf

www.ralf-koch.de.

Der Friebo verlost 2x2 Kar-

ten:

Mit Angabe Eures Namens,

Alters und Lieblingsband per e-

Mail an Friebo-Verlosung@gmx.

de. Stichwort:

Broilers

.

Foto: Robert Eikelpoth

Große Namen!

Alte Bekannte heizen im „Meisenfrei“ ein

Bremen.

Das Meisenfrei setzt

mit ein paar großen Namen an

zur Jahresend-Offensive: Mit

Abi Wallenstein & Blues Culture

kommen am

Samstag, 16. De-

zember,

die „Heiligen drei Kö-

nige zumindest im Bereich des

Akustik-Blues“. Am

Montag,

18. Dezember,

folgt mit

Molly

Hatchet

um Bobby Ingram eine

Südstaaten-Rock-Institution.

Nur einen Tag, am

Sonntag,

19. Dezember,

später ist „die

wahrscheinlich älteste deutsche

Folk-Rock-Band zu Gast“: Die

Kraut Rocker

Bröselmaschine

können zudem mit Psychede-

lic und Blues überzeugen. Am

Donnerstag, 21. Dezember,

sind mit

Harpface & The Hey-

days

um Jürgen Schnieders,

Rainer Söchting und Sören

Jünemann ebenfalls alte Be-

kannte in der „Meise“.

(rk)

Die Söhne Hamburgs

Mit Weihnachtsprogramm in der Stadthalle

Wilhelmshaven.

Stefan

Gwildis, Joja Wendt und Rolf

Claussen: Drei Hamburger

Jungs, langjährige Weggefähr-

ten, Freunde und gute Musiker

dazu! Erstmals gehen sie mit

ihrem

Weihnachtsprogramm

aus ihren Stadtgrenzen und hi-

naus in die Welt. Drei Gentle-

men als „Best Ager Boyband“,

Wendt am Flügel, Gwildis am

Schlagzeug und Claussen am

Bass – aber beim Konzert wer-

den auch gern mal spontan die

Instrumente getauscht. Gesun-

gen wird dreistimmig oder solo,

ihr Programm reicht von Blues,

Jazz und Soul bis hin zu Salsa

und Bossanova, serviert mit

guter Laune, Witz und Charme.

Am

Montag, 18. Dezember,

in

der Stadthalle.

(rk)

Steve K. live in der Kaffee-Mühle

Varel.

Eine Mischung aus Ol-

dies, Rock & Pophits aus dem

internationalen und deutsch-

sprachigen Raum umfasst das

Repertoire von Steve K., Ohr-

würmer und Gassenhauer tref-

fen auf Titel, die schon lange

nicht mehr im Radio gespielt

wurden.

Bei seinen Live-Auftritten ver-

zichtet Steve K. auf Lops und

Drumcomputer. Er kommt ganz

minimalistisch mit sechs- oder

12-saitiger Akkustikgitarre und

Mikro daher und präsentiert

seinem Publikum pure, unver-

fälschte und handgemachte Mu-

sik. Auftritte führten ihn bereits

durch ganz Norddeutschland

und auch auf Bier- und Stadt-

festen ist er ein gern gesehener

Gast. Nun wird er am

Freitag,

22. Dezember,

ab 19 Uhr das

Publikum in der Kaffee-Mühle

in Varel mit auf eine Reise kreuz

und quer durch die Musikge-

schichte und die verschiedenen

Stile nehmen.