Table of Contents Table of Contents
Previous Page  71 / 72 Next Page
Information
Show Menu
Previous Page 71 / 72 Next Page
Page Background

16. Dezember 2017

Zum Schluss

71

„Die Kleine“ im Friesländer Boten

Private Gelegenheitsanzeigen

Anzeigenannahme: Elisabethstraße 13, Varel, Tel. 0 44 51 / 9 11 90

Mo.–Fr. 9.00–12.00 Uhr und Mo.–Do. 14.00–17.00 Uhr

per E-Mail:

kleine@friebo.de

Anzeigenschluss: Mittwoch, 17 Uhr

Bitte deutlich ausfüllen, hinter jedem Wort oder Satzzeichen ein Kästchen freilassen.

Die ersten 3 Zeilen kosten

4,- €

Jede weitere Zeile

0,70 € mehr

Chiffregebühr 5,- €

(Immobilien- und Wohnungsangebote gesonderte Konditionen, 1,00 €/mm 1-spaltig, Mindestgröße 1-spaltig 15 mm)

Zuschriften werden zugesandt

beigefügt per Scheck bar bei Abgabe Banklastschrift

Auftraggeber/Name:

Straße:

Ort:

Tel.:

Unterschrift:

Bankverbindung:

(für Lastschrift)

Friesländer Bote

Impressum

Friesländer Bote GmbH & Co.

Kommanditgesellschaft

Elisabethstraße 13, 26316 Varel

Tel. 04451/9119-0, Fax: 911919

Private Kleinanzeigen: 04451/911910

E-Mail:

info@friebo.de

Internet:

www.friebo.de

Herausgeberin:

Brigitte Meyer-Radicke (†)

Geschäftsführer: Robert Allmers

Redaktion: Michael Tietz (Ltg.),

Jutta Fink, Anke Kück, Susanne

Grill, Thorsten Soltau, Jaqueline

Guthardt Tel. 04451/911911

Verantwortlich für Anzeigen:

Friesländer Bote

Geertje Krause, Nadine Sennecke,

Anja Lesinski, Gesa Siefjediers

Tel. gewerbliche Anzeigen:

04451/911950

E-Mail:

anzeigen@friebo.de

Fax gewerbliche Anzeigen:

04451/911919

Auflage: 27.450

Anzeigen- u. Redaktionsschluss:

jeweils Mittwoch, 17 Uhr

Erscheinungsweise wöchentlich.

Verteilung kostenlos an alle Haus-

halte in Varel, Bockhorn, Zetel,

Neuenburg, Jade, Spohle etc.

Für unverlangt eingesandte Manuskripte

und Bilder wird keine Gewähr übernom-

men. Anzeigen, die vom Friesländer Bo-

ten gesetzt und gestaltet wurden, dürfen

nur mit ausdrücklicher Genehmigung

des Verlages nachgedruckt werden.

Druck:

Brune-Mettcker Druck- und

Verlagsgesellschaft mbH

Diese Preise gelten nur für Privatkunden und bei Schaltung einer privaten (einmaligen) Gelegenheitsanzeige. Wir behalten uns vor,

aufgrund des Anzeigeninhaltes u./od. der Häufigkeit der Schaltung den regulären Tarif zu berechnen.

TV-Tipp der Woche

„Abenteuer

Weihnachtsbaumkauf“

Mo., 18. Dezember, 21 Uhr, NDR

Er ist der strahlende Held un-

serer Kindertage. Voller Famili-

engeschichte und Geschichten

– hoch dekoriert oder spärlich

behangen. Oft spaltet er gan-

ze Familien, bevor er fällt: der

Tannenbaum. Denn bevor er in

die gute Stube einrückt, rückt

die ganze Familie aus, um den

„Richtigen“ zu finden. Doch

welcher ist der „Richtige“?

Manchmal spielen sich kleine

Dramen um die Auswahl des

Weihnachtsbaumes ab. Was

Papa gefällt, gefällt den Kindern

noch lange nicht – und Mama

erst recht nicht. Manchmal wer-

den sogar aufwendige Strate-

gien im Forst entwickelt, um den

schönsten Tannenbaum fürs

Fest zu finden und die Familie

zu überzeugen. Auch nach dem

Schlagen herrscht keine Ruh‘,

denn jetzt wird geschmückt!

Wieder eine Familienangelegen-

heit mit Konfliktpotential...

Einbrüche in Varel und Zetel

Varel.

In der Nacht zum

Dienstag, 12. Dezember, bra-

chen unbekannte Täter das

Fenster einer Gaststätte am

Vareler Hafen auf und entwen-

deten diverse Gegenstände und

Bargeld. Am selben Tag kam es

dann tagsüber in Zetel, Straße

Kronshausen, zu einem Woh-

nungseinbruch: Der oder die

Täter warfen dabei im rückwärti-

gen Bereich des Gebäudes eine

Fensterscheibe mit einem Stein

ein, gelangten in das Haus und

entwendeten hier unter ande-

rem Schmuck und Bargeld.

Zeugen, die im Zusammen-

hang mit den Einbrüchen ver-

dächtige Personen oder Um-

stände beobachtet haben, wer-

den gebeten, sich bei der Polizei

in Varel unter

04451/923-0 zu

melden. Die Ermittler sind für je-

den Hinweis dankbar.

Neulich am Nikolaustag fand

ich das Ergebnis einer profun-

den Geistesleistung in meinem

Briefkasten. Ich kam also nach

Haus, sah den Zettel und siegte.

Ach Quatsch: und las. Auf dem

Zettel, einem Formular eines Pa-

ketdienstes, stand:

Liebe(r) Frau/Herr Tür, wir

wurden beauftragt, 1 Sendung

zuzustellen. Datum 6.12. Unter-

schrift: unleserlich

Mit »Herr Tür« hatte mich noch

niemand angesprochen. Hatte

der Nikolaus sich in der Haus-

nummer geirrt, schon dement,

tüddelig? Bei dem hohen Alter

nicht abwegig. Und dass er bei

einem Paketdienst sein Hartz IV

aufstockt liegt auch nahe.

Die Auflösung der nebulösen

Botschaft bestätigt meine These

vom menschlichen Verstand als

Spiegel des Schöpfergeistes da

oben im ewigen Brimborium: Der

Bote hatte mir nämlich mitge-

teilt, dass er ein Paket vor meine

Haustür gelegt hat. Ich Dum-

merjan! »Lieber Herr Tür«, diese

kürzeste aller Kürzestformeln

bedient sich eines genialen Ge-

dankensprungs, Zick & Zack im

Sauseschritt, der allerdings eine

rasiermesserscharfe Kombinati-

onsgabe voraussetzt. Dagegen

nimmt sich das übliche Gekritzel

banal aus, das so oder ähnlich

ausgesehen hätte:

»Lieber Herr Heinzi, hiermit

teile ich Ihnen mit, dass ich ein

Paket für Sie zustellen musste.

Sie waren nicht zu Hause (nur

ihr bellender Fiffi), aber ich bin

nicht nachtragend. Ich habe das

Paket vor die Tür gelegt und

werfe diese Karte in den Brief-

kasten, damit Sie vorgewarnt

sind und durch das tickende

Paket nicht von Verwirrung

und abseitigen Fluchtgedan-

ken affiziert werden. Ich hoffe,

Ihnen gefällt meine Handschrift

und verbleibe mit kongenialem

Gruß, Ihr Paketbote Mehmet K.

PS: Als kleine Aufmerksamkeit

habe ich meinen Lyrikband ›Hör

den Waldkauz röcheln‹ dazuge-

legt, eine 1000seitige Gedicht-

sammlung über den Anbau von

Zuckerwatte. Wenn Sie als Dan-

keschön einen 100-Euro-Schein

unter die Fußmatte stecken (ne-

ben dem Hausschlüssel), wür-

den Sie mich zum glücklichsten

Nikolaus der Welt machen. Ich

küsse Sie!«

So eine Benachrichtigung

wünscht sich niemand. Da be-

vorzuge ich »Liebe(r) Frau/Herr

Tür«. Genial. Auf das Wesent-

liche eingedampft.

Tschüs!

Heinzis Zeigefinger

Euer Heinzi