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Weihnachtsgrüße aus Neuenburg

Friebo 51/2017

Freiheit

ist nichts Selbstverständliches,

in ihr zu leben ist eine

Kostbarkeit

!

In diesem Sinne wünschen wir ein

frohes Fest und ein

friedvolles neues Jahr!

PARTY

25.12.

Hits der 80er/90er

und von heute

Eintritt frei

Beginn: 21.00 Uhr

Ende: 3.00 Uhr

Landgasthaus Waidmannsruh

Rutteler Straße 10

26340 Zetel/Neuenburg

Allen Kunden, Freunden

und Bekannten ein

besinnliches Weihnachtsfest

und einen guten Rutsch!

Das erste Handy für den Nachwuchs

ARAG Experten erklären, was man beim ersten Kinder-Handy beachten sollte

Varel.

Was wünscht sich

denn der Filius zu Weihnachten?

Ganz oben auf dem Wunschzet-

tel der meisten kleinen Racker

steht üblicherweise das neueste

Smartphone. Ab welchem Alter

Kinder ein Handy bekommen

sollten, ist natürlich Ansichts-

sache und liegt im Ermessen

der Eltern. Doch wenn es so-

weit ist, sollten Eltern es selbst

konfigurieren, um in Sachen Pri-

vatsphäre und Datenschutz auf

Nummer sicher zu gehen. Und

da nicht alle Eltern Profis im

Einrichten von Handys sind, er-

läutern ARAG Experten im Fol-

genden die wichtigsten Schritte.

Das richtige Gerät auswählen

Wird der Wunsch nach dem

ersten mobilen Telefon bereits

in der Grundschule laut, raten

die ARAG Experten zu einem

robusten und einfachen Handy,

das auch gerne ein altes Gerät

der Eltern sein darf. Spezielle

Kinderhandys sind viel zu teu-

er und gelten zudem unter den

Kids oft als uncool.

Vertrag oder Prepaid?

Anders als bei einem Ver-

tragsabschluss, haben Eltern

bei einer Prepaid-Karte die volle

Kostenkontrolle und einen ge-

nauen Überblick über das Gut-

haben des Kindes. Zudem gibt

es günstige Discount-Tarife, die

die Kosten im Rahmen halten.

Ohne WLAN und SIM-Karte

einrichten

Bevor man eingestellt hat, was

mit dem Gerät gesendet werden

darf und was nicht, sollte die

Einrichtung ohne SIM-Karte und

Internetverbindung

erfolgen.

Ansonsten riskiert man, dass

das Gerät Daten versendet,

bevor man Einschränkungen

treffen darf. Fordert das Telefon

dazu auf, die SIM-Karte einzu-

legen und sich mit dem WLAN

zu verbinden, kann man diesen

Hinweis mit der ‚Überspringen‘-

Funktion einfach ignorieren.

Surfen verboten

Soll der Nachwuchs auch

anschließend gar nicht erst mit

dem Handy ins Internet, kann

man die Zugangseinstellungen

unter dem entsprechenden

Menüpunkt unter ‚Einstellungen‘

löschen. Zudem sollten Eltern –

wenn vorhanden – die Option

‚Datenpakete‘ löschen, damit

keine automatische Verbindung

aufgebaut wird. Die ARAG Ex-

perten raten, den Mobilfunk-An-

bieter zu kontaktieren und eine

Drittanbietersperre einrichten

zu lassen. So kann man ver-

hindern, dass aus Versehen ein

Abonnement oder ähnliche Ver-

bindlichkeiten abgeschlossen

werden, die meistens mit hohen

Kosten verbunden sind.

Telefonbuch und Anrufein-

stellungen

Im Telefonbuch des Gerätes

sollten nur Notruf- und die wich-

tigsten privaten Nummern ge-

speichert sein. Wenn man diese

Nummern als Kurzwahlen ein-

richtet, können die jungen Nut-

zer mit einem Klick wählen. Sind

fremde Telefonnummern per

Werkszustand enthalten, sollten

Eltern diese aus dem Speicher

löschen, da sie manchmal ko-

stenpflichtig sind. Um zu ver-

hindern, dass Kinder von un-

bekannten Anrufern angerufen

werden, können Eltern die An-

rufeinstellungen so konfigurie-

ren, dass unbekannte Nummern

automatisch abgelehnt werden.

Nur noch Anrufer mit ange-

zeigter Nummer kommen durch

und lassen sich im Zweifel zu-

rückverfolgen.

Die besten Einstellungen für

den Start

Um Einstellungen vorzuneh-

men, muss das Zahnradsym-

bol auf dem Startbildschirm

angeklickt werden. Die ARAG

Experten empfehlen folgende

Einstellungen für den Anfang:

Das Gerät sollte über PIN oder

Passwort geschützt sein, da

Mustereingaben nicht als sicher

gelten. Zudem sollten Stand-

ortdienste deaktiviert werden,

ebenso wie Bluetooth und NFC,

damit eine drahtlose Datenüber-

tragung unterbunden wird. NFC

(Near Field Communication) ist

ein neuer Funkstandard, mit

dem beispielsweise eine Bezah-

lung mit dem Handy möglich ist.

Sollte das Gerät nicht schon ab

Werk verschlüsselt sein, kann

man dies im Bereich ‚Sicherheit‘

nachholen.

Apps

Auf Kontakte, Standort, Tele-

fon und SMS sollte keine App

ohne plausiblen Grund zugrei-

fen können. Daher müssen

die Zugriffsrechte von Apps

entsprechend

eingeschränkt

werden. Es ist zudem ratsam,

vorinstallierte Apps, die Kinder

nicht unbedingt benötigen, zu

deinstallieren. Stattdessen gibt

es eine Menge Apps, mit de-

nen Kinder altersgerechte In-

halte konsumieren können und

die vor Erwachsenen-Inhalten

geschützt sind. Je nach Alter

sollten zusätzlich Filter einge-

setzt werden. Damit Kinder nicht

ungewollt App-Käufe tätigen,

können Eltern im Play-Store

eine Gutscheinkarte hinterlegen

statt einer Bankverbindung. Es

ist auch möglich, Einkäufe im

Play-Store mit einem Passwort

zu sichern.

Doch der wichtigste Tipp der

ARAG Experten hat weder mit

Geräte-Einstellungen noch mit

technischem Know-how zu tun:

Wer es schafft, mit seinem Kind

im vertrauensvollen Gespräch

zu bleiben, kann das Bewusst-

sein für den sicheren Umgang

mit dem Smartphone schärfen.